
Brack Super League-Spieler im Fokus: Junior Kadile, Servette FC
Junior Kadile stand in der Rückrunde der vergangenen Saison bereits als Leihspieler von Almere City bei Servette FC unter Vertrag. Diesen Sommer konnten die Grenats ihn fest verpflichten. Nach einer Oberschenkelverletzung steht sein Comeback kurz bevor.
16 Scorer in 13 Einsätzen
Der 23-Jährige sorgte in der letzten Saison für ordentlich Tempo auf dem linken Flügel und gehört aktuell zu den spannendsten Spielern der Brack Super League. Mit seiner Explosivität, Dribbelstärke und seinem Zug zum Tor stellt er eine stetige Gefahr für die gegnerische Defensive dar. Dabei fehlt ihm auch das Auge für den Mitspieler nicht. In gerade einmal 13 Pflichtspielen für Servette sammelte Kadile zehn Assists und sechs Tore – macht durchschnittlich mehr als einen Scorerpunkt pro Spiel. Zum Vergleich: Nur Luzerns Di Giusto kam auf mehr Torvorlagen. Er bereitete zwölf Treffer vor, benötigte dafür allerdings 38 Einsätze.
Aktuell arbeitet der Angreifer an seinem Comeback, nachdem er sich in der Vorbereitung bei einem Testspiel gegen die AS Saint-Étienne eine Oberschenkelverletzung zugezogen hatte. Schon bald dürfte er allerdings wieder auf Torjagd gehen. Erholt sich Kadile gut von seiner Verletzung und findet er schnell zu seiner Bestform zurück, können sich die Fans auf einen der aufregendsten Spieler der Brack Super League freuen.
Von Rennes über Almere nach Genf
Kadile kam vom niederländischen Erstligisten Almere City – dem jüngsten niederländischen Verein, der erst 2001 unter dem Namen FC Omniworld gegründet wurde und damit kaum älter als Kadile selbst ist. Ausgebildet wurde Servettes Nummer 10 unter anderem in der Jugendakademie des Stade Rennais FC, einer der renommiertesten Nachwuchsabteilungen Frankreichs. Aus ihr gingen bereits Weltstars wie Ousmane Dembélé, Desiré Doué oder Eduardo Camavinga hervor.
Kadile ist ehemaliger französischer U-Nationalspieler, besitzt aber auch die Staatsbürgerschaft der Demokratischen Republik Kongo. Sein Vertrag bei den Grenats läuft bis 2029. Die Genfer zogen die Kaufoption, die sich laut transfermarkt.ch auf eine Million Euro beläuft. Keine geringe Summe, doch seine bisherigen Leistungen lassen kaum Zweifel daran, dass sich der Transfer auszahlen könnte – auch finanziell. Mit seinen bisherigen Leistungen hat er bereits das Interesse ausländischer Vereine geweckt. Es bleibt zu hoffen, dass wir Kadile noch eine Weile in der Brack Super League beobachten dürfen.
Kadile könnte Servette wieder auf Kurs bringen
Der Saisonstart ist Servette misslungen. Nach zwei Niederlagen konnte man gegen den Grasshopper Club Zürich zwar die ersten drei Punkte einfahren. Dennoch steht die bisherige Punkteausbeute nicht im Einklang mit den anvisierten Saisonzielen. Umso wichtiger wäre die baldige Rückkehr eines Unterschiedsspielers wie Kadile. Ich freue mich, ihn schon bald wieder am linken Flügel wirbeln zu sehen.
Was meinst du, bringt Kadile mit seiner Souplesse auch diese Saison die Verteidiger der Brack Super League zum Verzweifeln? Schreib's uns in die Kommentare.
Alle Bilder in diesem Beitrag: Freshfocus/SFL
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Mein erstes Wort war "Ball" – und auch heute noch dreht sich in meinem Leben fast alles um Fussball. Wenn ich nicht gerade selbst auf dem Rasen stehe, schreibe ich hier über die neuesten Entwicklungen im Schweizer und internationalen Fussball und teile meine Gedanken rund um die Brack Super League. Doch meine Leidenschaft für das Schreiben geht darüber hinaus. Ob Sport, Gesellschaft oder Kultur – ich schreibe, weil Sprache für mich mehr ist als Mittel zum Zweck: Sie ist Werkzeug, Spielplatz und Zuhause zugleich.
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