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Último Tango – Eine Hommage an Lionel Messi und seine Albiceleste

Lionel Messi tritt ein letztes Mal auf der grössten Fussballbühne auf. Adidas verabschiedet die Fussballlegende mit dem F50 Último Tango – einem Schuh, der zwei Jahrzehnte allerhöchster Fussballkunst und eine ganze Ära in sich trägt.

Nachdem Lionel Messis Hände bei der letzten Weltmeisterschaft in Katar endlich den goldenen Pokal, den sie so lange so heiss begehrten, umschliessen durften, tritt der Weltfussballer zum sechsten und höchstwahrscheinlich letzten Mal auf der ganz grossen Fussballbühne auf. Für diesen último tango hat sich adidas etwas ganz Besonderes ausgedacht, um «La Pulga» gebührend zu verabschieden, bevor sich der Vorhang für immer schliesst und das Publikum entrückt und schweigend dasitzt, und sich erst nach dem Ende des finalen Akts so richtig bewusst wird, welch epochaler Aufführung es soeben Zeuge geworden ist.

Ein Schuh, der eine ganze Ära in sich trägt

Um den Abgang einer der grössten Fussballlegenden so zu gestalten, wie sie es verdient hat, lanciert Adidas den adidas F50 Último Tango – einen Schuh, der eine ganze Ära in sich trägt und inspiriert ist von den Farben der Bandera sowie den zwei Jahrzehnten allerhöchster Fussballkunst Lionel Messis. Der Schuh mit weisser Basis und himmelblauen sowie goldenen, geschwungenen Elementen wirkt elegant, fast ungewohnt edel für einen Fussballschuh, und dennoch wie geschaffen für das Vermächtnis, das Argentiniens Rekordspieler, Rekordtorschütze und Rekordvorlagengeber hinterlässt.

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Der Schuh, den Lionel Messi an seiner letzten Weltmeisterschaft tragen wird.

Ergänzt wird der Schuh unter anderem durch T-Shirts, Hosen und einen Fussball, allesamt inspiriert von den Trikots der Albiceleste – der argentinischen Nationalmannschaft –, die sie bei den sechs Weltmeisterschaften getragen haben, an denen Messi dabei war.

Der Schuh würdigt die aussergewöhnliche Erfolgsgeschichte Lionel Messis mit Argentinien, bei der er alles gewann, was man mit der Nationalmannschaft gewinnen kann – auch wenn es lange so schien, als sei seine Karriere im Nationalteam zum Scheitern verurteilt. Während er beim FC Barcelona eine überragende Vereinskarriere mit zahlreichen Titeln erlebte, blieben ihm mit Argentinien zunächst die grossen Erfolge verwehrt, was über Jahre hinweg auch immer wieder zu Kritik führte.

Messi im Nationaltrikot – eine Achterbahnfahrt der Gefühle 

Ein verheissungsvoller Auftakt

Alles begann in den Jugendmannschaften der Selección. Seinen ersten grossen internationalen Erfolg im Nationaltrikot feierte Lionel Messi 2005 mit dem Gewinn der U20-Weltmeisterschaft, bei der er als Torschützenkönig und bester Spieler des Turniers ausgezeichnet wurde. Darauf folgte 2008 Olympia-Gold, wobei auch andere spätere internationale Stars wie Kun Agüero oder Ángel Di María Teil des Siegerteams formten. In Argentinien keimte die Hoffnung auf, dass eine neue goldene Generation heranwächst, die wichtige Titel gewinnen wird.

Auf goldene Träume folgen silberne Tränen 

Doch die Träume dieses Landes, das so fussballverrückt ist wie kaum ein zweites, blieben lange Zeit nur das – Träume. Auf Messis A-Nationalmannschaftsdebüt 2005 und seinen ersten Einsatz bei einer Weltmeisterschaft ein Jahr später, wo er zum jüngsten argentinischen WM-Torschützen wurde, erfolgte wider Erwarten lange kein Titel. Nach dem bis dahin letzten Weltmeistertitel 1986 mit Maradona und den zwei konsekutiven Copa América-Siegen 1991 und 1993 wartete Argentinien sehnsüchtig auf einen weiteren grossen Triumph. Doch das Warten schien kein Ende zu haben. So stiess Mario Götze an der WM2014, wo man so nah dran war wie lange nicht mehr, den Gauchos den Dolch ins Herz, als er die Deutschen im Finale in der 113. Minute zum Titel schoss. Der gebrochene Messi nahm den Trostpreis – wieder wurde er als bester Spieler des Turniers ausgezeichnet – mit einem leeren, erloschenem Blick entgegen. So nah dran. So gross die Enttäuschung. Bei den darauffolgenden Finals der Copa América 2015 und der Copa América Centenario 2016, die Argentinien beide gegen Chile im Elfmeterschiessen verlor, wurde dieser Dolch noch weiter ins argentinische Fussballherz gerammt. Drei Jahre. Drei Finalspiele. Drei Mal blieb nur das Nachsehen.

Doch wie heisst es so schön: Was lange währt, wird endlich gut.

Der Bann ist gebrochen

Argentiniens goldene Ära rund um Messi startete 2021. Nach 28 Jahren konnte die Albiceleste endlich wieder einen Pokal nach Hause bringen: Im Copa América Finale schlugen die Argentinier ihren Rivalen Brasilien im Maracanã in Rio de Janeiro mit eins zu null. Messi führt ein hungriges Team an. Ein Team, dessen Spieler damals noch selbst am Fernseher zuschauten, als Messi für die Nationalmannschaft debütierte. Ein Team, das nun für seinen Helden in die Schlacht zog. Messi gewann seinen ersten grossen Titel mit der A-Nationalmannschaft. Die schwere Last, die er jahrelang auf seinen Schultern getragen hatte, war endlich gefallen. 

...und plötzlich hagelt es Titel

Auf den Copa América-Sieg folgte der Triumph über Europameister Italien in der Finalissima 2022. Plötzlich lief alles wie am Schnürchen. Unter Trainer Lionel Scaloni, der bei Messis erster WM mit ihm zusammen auf dem Platz stand – genauso wie Assistenzcoach und Messis Kindheitsidol Pablo Aimar – spielten sie 36 Spiele in Folge ohne Niederlage. Nur wenige Monate nach der Finalissima gelang schliesslich das, wovon Abermillionen Argentinier jahrzehntelang träumten: Lionel Messi streckt den goldenen Pokal in die Höhe – Argentinien wird Weltmeister in Katar.

«Lionel Messi has conquered his final peak. Lionel Messi has shaken hands with paradise. The little boy from Rosario, Santa Fe has just pitched up in heaven. He climbs into a galaxy of his own. […] As he falls in love with the object in the world that his heart most desired, it is hard to escape this supposition that he has rendered himself today, the greatest of all time.»

- Peter Drury (Britischer Kommentator), nach dem Finale der Weltmeisterschaft 2022

Ganz Argentinien ist ausser sich. Buenos Aires verwandelt sich in ein blauweisses Meer aus feiernden Fans. Doch scheinbar ist der Hunger noch nicht gestillt. Argentinien reitet weiterhin auf der Erfolgswelle und verteidigt 2024 den Copa América-Titel.

El último tango

Messis Nationalmannschaftskarriere, die lange eine Leidensgeschichte war und letztlich in einer fast schon romantischen Erfolgsgeschichte mündete, lehrt einem, nie aufzugeben. Egal, wie aussichtslos alles scheint. Umfallen, aufstehen, umfallen, aufstehen. Immer wieder alles geben für seine Farben. Genau das ist der Spirit, den der último tango und die gesamte Kollektion in sich trägt.

Doch diese Geschichte ist noch nicht vorbei. Noch hat sich der Vorhang nicht geschlossen. Messi fährt erneut an eine Weltmeisterschaft. Ein letztes Mal dürfen wir uns von seinem Fussball verzaubern lassen, ein letztes Mal dieses Gefühl erleben, dass etwas auf dem Platz passiert, das schwer in Worte zu fassen ist. Ein letztes Mal auf der grössten Bühne – el último tango. Und wir sollten es geniessen, wenn Lionel Messi seinen letzten Tango tanzt. Nicht erwarten. Nicht verlangen. Schlicht geniessen.

Marius Bachmann

Marketing Manager Editorial Content

Mein erstes Wort war "Ball" – und auch heute noch dreht sich in meinem Leben fast alles um Fussball. Wenn ich nicht gerade selbst auf dem Rasen stehe, schreibe ich hier über die neuesten Entwicklungen im Schweizer und internationalen Fussball und teile meine Gedanken rund um die Brack Super League. Doch meine Leidenschaft für das Schreiben geht darüber hinaus. Ob Sport, Gesellschaft oder Kultur – ich schreibe, weil Sprache für mich mehr ist als Mittel zum Zweck: Sie ist Werkzeug, Spielplatz und Zuhause zugleich.

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