Phishing-SMS und -WhatsApp-Nachrichten aktuell im Umlauf

Aktuell kursieren Phishing-SMS und WhatsApp-Nachrichten in verschiedenen Varianten, die Ihnen zu einem Wettbewerbsgewinn (iPhone 12, Geburtstags-Giveaway-Code usw.) gratulieren und/oder zur Eingabe bestimmter persönlicher Angaben auffordern. Sie sehen aus, als ob BRACK.CH angeblich der Absender wäre – dabei handelt es sich jedoch um einen Täuschungsversuch. Ziele der Fälscher sind, durch Angabe eines vertrauenswürdigen Absenders wie BRACK.CH Kundenangaben zu sammeln, um damit Geld zu machen oder Käufe zu tätigen. Auch gefälschte Bestellbestätigungen werden in unserem Namen verschickt.


Keinerlei Zusammenhang mit BRACK.CH

  • Diese Nachrichten werden nicht durch uns verschickt.
  • Auch die verwendeten Daten stammen nicht von uns. Es sind keine Kundendaten von BRACK.CH nach aussen gelangt. Die Nachrichten werden wahllos verschickt.

Wie erkenne ich, dass es sich um keine echte BRACK.CH-Nachricht handelt?

  • Wir fragen niemals Adressen oder sonstige Kundendaten via SMS oder WhatsApp ab.
  • Wir veranstalten keine Gewinnspiele, bei denen Kreditkarteninformationen angegeben werden müssen.
  • Oft lässt sich auch anhand von Links erkennen, dass Nutzerinnen und Nutzer auf abwegige Seiten geführt werden sollen (im aktuellen Fall z.B. confirmhappiness.com).

Was BRACK.CH dagegen unternimmt

  • Wir haben unverzüglich den Webseiten-Provider kontaktiert, damit die Seite offline genommen wird.
  • Gemeldet haben wir die Seite auch bei MELANI, der Phishing-Melde- und -Analysestelle Informationssicherung des Bundes.

Wie kann ich mich schützen?

  • Nachrichten sofort löschen, keine Links anklicken!
  • Geben Sie niemals persönliche Adress- oder Kreditkartenangaben weiter.
  • Bei Gewinnbestätigungen kritisch sein. Besonders dann, wenn Sie an gar keinem Wettbewerb teilgenommen haben.
  • Auf Rechtschreibefehler, falsche Links, Logos usw. achten.
  • Bei Unsicherheit den vermeintlichen Herausgeber kontaktieren.

Was tun, falls ich den Link trotzdem angeklickt habe?

  • Nutzen Sie das betroffene Gerät nicht, bis Sie sicherstellen können, dass es frei von eventuell installierter Schadsoftware ist. Der Prozess zur Ermittlung, ob ein Gerät von Schadsoftware ist, lässt sich nicht verallgemeinern. Bezüglich Schadsoftware kann man z.B. auf Android und iOS insofern etwas gelassener sein als auf Windows, da diese Betriebssysteme bereits gut geschützt sind. Darüber hinaus ist der deutlich häufigere Mechanismus bei Phishing, persönliche Daten zu ergaunern, ganz ohne Installation. Die Installation von Malware ist der seltenere Fall.
  • Ändern Sie zudem von einem anderen, «sauberen» Gerät aus Ihre Login-Daten für Onlineshops, Onlinebanking etc.
  • Lassen Sie falls nötig Ihre Kreditkarte sperren.