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Diese Fehler ruinieren deinen Dyson Blowout

Es gibt Gründe, warum dein Blowout zuhause nie so aussieht wie beim Coiffeur. Und es liegt nicht an deinem Dyson. Ich zeige dir Schritt für Schritt wie es geht und verrate dir alles, was du ab heute nie wieder falsch machst.

Du hast für deinen Dyson Airwrap richtig viel Geld ausgegeben, gibst dir viel Mühe, verbringst gefühlt ewig im Badezimmer und trotzdem sehen deine Haare kurz darauf wieder platt aus? Kein Volumen, zu viel Frizz und von diesem «frisch vom Coiffeur»-Look fehlt irgendwie jede Spur?

Die gute Nachricht: Das liegt meistens nicht an deinem Dyson Airwrap, sondern an kleinen Fehlern bei der Vorbereitung, den verwendeten Produkten oder der Styling-Technik.

Spoiler: Weiter unten zeige ich dir, wie es geht – inklusive aller Tipps, die ich selbst gerne früher gekannt hätte.
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Voluminös, luftig und voller Schwung. Genau so mag ich meinen Blowout am liebsten. Quelle: Marie-Line Oboussier | Brack.Alltron

Die häufigsten Fehler

Schon kleine Fehler beim Styling können darüber entscheiden, ob dein Blowout stundenlang hält oder schon nach kurzer Zeit wieder in sich zusammenfällt. 

1. Fehler: Du startest mit zu nassen Haaren

Wenn die Haare zu nass sind, schmiegen sie sich oft nicht richtigum den Aufsatz des Dyson Airwrap. Das Styling wird mühsamer, dauert länger und die Strähnen werden weder gleichmässig warm noch richtig trocken. Deshalb hält die Locke oft nicht richtig, das Volumen fehlt und der Blowout fällt schnell wieder zusammen. Ich trockne meine Haare deshalb immer zuerst zu etwa 80–90% vor und style erst danach weiter. 

2. Fehler: Du benutzt keine Styling-Produkte

Viele unterschätzen, wie wichtig die richtigen Styling-Produkte (und deren Reihenfolge) für einen schönen Blowout sind. Ohne Leave-in, Hitzeschutz, Haarschaum, Haaröl oder etwas Styling-Spray fehlt den Haaren oft Halt, Volumen und vor allem auch Schutz. Dadurch kann der Blowout schneller zusammenfallen, frizzig wirken oder einfach nicht so schön aussehen wie gewünscht. Ich verwende deshalb immer zuerst Leave-in-Conditioner, etwas Haarschaum für einen voluminösen Ansatz und (ganz wichtig) Hitzeschutz! Erst nach dem Styling verwende ich noch etwas Haaröl und Styling-Spray. Das macht die Haare geschmeidiger und sorgt dafür, dass der Blowout deutlich länger hält.

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Ohne die richtigen Produkte hält auch der beste Blowout nicht lange. Quelle: Marie-Line Oboussier | Brack.Alltron

3. Fehler: Deine Haarpartien sind zu gross

Wenn die Haarpartien zu gross sind, wird die Strähne oft nicht gleichmässig gestylt und nicht richtig trocken. Dadurch fehlt Spannung in der Locke, das Volumen hält schlechter und der Blowout fällt schneller zusammen. Ausserdem kann sich das Haar so schlechter um den Aufsatz des Dyson legen. Die optimale Grösse der Haarpartien hängt auch ein bisschen von deiner Haarstruktur ab. Ich habe sehr viele, aber feine Haare und arbeite deshalb lieber mit kleineren Haarpartien (ca. 2-3cm). Das dauert zwar ein paar Minuten länger, aber der Blowout wird deutlich schöner, gleichmässiger und hält viel besser. 

4. Fehler: Du nutzt die falsche Temperatur oder Dauer

Mehr Hitze bedeutet nicht automatisch ein besseres Ergebnis. Wenn die Temperatur zu hoch ist oder du die Strähne zu lange stylst, können die Haare trocken, frizzig und unnötig strapaziert werden. Gleichzeitig bringt es aber auch nichts, die Strähne zu kurz oder mit zu wenig Wärme zu stylen, dann kann die Form gar nicht richtig entstehen. Auch hier hängt es ein bisschen von deiner Haarstruktur ab. Für meine Haarstruktur arbeite ich deshalb mit der höchsten Temperaturstufe und dem stärksten Luftstrom. Somit gebe ich jeder Strähne genug Zeit (mind. 15 Sekunden), damit sie richtig gestylt und trocken wird.

5. Fehler: Du verwendest nicht die richtigen Aufsätze

Wenn du nicht die passenden Aufsätze verwendest, wird das Styling oft unnötig mühsam und das Ergebnis nicht so, wie du es dir vorstellst. Je nach Haarstruktur und gewünschtem Look brauchst du einen anderen Aufsatz für Volumen und einen definierten Blowout. Viele arbeiten für den Blowout-Look mit dem Rundbürsten-Aufsatz, das ist jedoch nicht mein Favorit. Ich verwende für meinen Blowout immer den 40 mm Lockenaufsatz. Der breitere Aufsatz sorgt für ein weiches, lockeres und voluminöses Ergebnis, das trotzdem sehr langanhaltend ist. Der dünnere 30 mm Aufsatz hingegen zaubert klassischere und definiertere Locken. 

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Mein Favorit für einen weichen, voluminösen Blowout: der 40 mm Aufsatz. Quelle: Marie-Line Oboussier | Brack.Alltron

6. Fehler: Du hältst den Dyson falsch

Wenn du den Dyson die ganze Zeit senkrecht hältst, verschenkst du Volumen am Ansatz. Senkrecht halten ist am Anfang völlig okay, bis sich die Strähne komplett um den Aufsatz gelegt hat. Sobald ich aber mit der Aufwärtsbewegung näher zum Ansatz gehe, halte ich den Dyson waagerecht. So wird die Strähne am Ansatz besser angehoben und bekommt mehr Stand. Das sorgt dafür, dass der Blowout nicht nur in den Längen schön fällt, sondern auch voller und voluminöser aussieht. 

7. Fehler: Du überspringst den Cold Shot

Ich weiss, man möchte von einer Strähne am liebsten direkt zur nächsten Strähne weitergehen und Zeit sparen. Deshalb wird der Cold Shot oft übersprungen, dabei macht er einen riesigen Unterschied für den Halt. Ohne die kalte Luft kann sich die gestylte Form nicht richtig fixieren. Die Locke fällt schneller zusammen und das Volumen hält deutlich schlechter. Ich verwende deshalb nach jeder Strähne kurz den Cold Shot, um sie einen Moment auszukühlen.

8. Fehler: Du fixierst die Locke nicht

Viele lösen die Strähne nach dem Styling sofort vom Dyson und lassen sie direkt fallen. Dadurch verliert die Locke oft schon nach wenigen Minuten an Form und Spannkraft. Ich streife die Locke nach dem Cold Shot vorsichtig vom Dyson und befestige sie direkt mit einer Klammer am Ansatz, damit sie in Form auskühlen kann. Die obersten vorderen Partien wickle ich zusätzlich direkt in einen Lockenwickler. So bekomme ich schöne, voluminöse Curtain Bangs und extra viel Volumen am Ansatz. 

9. Fehler: Du berührst die Haare zu früh

Don't touch! Ich weiss, es ist unglaublich verlockend, direkt nach dem Styling durch die Haare zu fahren. Wenn du die Haare aber zu früh berührst oder ausschüttelst, verlieren die Locken schneller ihre Form und das Volumen fällt schneller zusammen. Ich lasse meine Haare deshalb immer zuerst vollständig (ca. 15 Minuten) auskühlen, bevor ich sie öffne, und die Klammern und Wickler entferne. In dieser Zeit kannst du zum Beispiel dein Make-up machen. 

10. Fehler: Du kämmst die Locken aus

Die frisch gestylten Haare direkt auszukämmen ist meistens keine gute Idee. Dadurch verlieren sie sofort ihre Spannung, wirken schneller platt und der Blowout hält deutlich schlechter. Ich lasse die Locken zuerst komplett auskühlen, entferne dann die Lockenwickler und Klammern und gebe etwas Haaröl in die Längen und Spitzen. Ich lockere sie danach höchstens vorsichtig mit den Fingern auf. Nach ein paar Minuten fallen sie sowieso natürlicher und so bleibt die Form schöner erhalten. Der Blowout wirkt dennoch weich, voluminös und trotzdem natürlich. 

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Haaröl verwende ich immer erst nach dem Styling – nie davor. Quelle: Marie-Line Oboussier | Brack.Alltron

Step-by-Step Dyson Blowout Tutorial

Damit du nicht lange herumprobieren musst, hier nochmals Schritt für Schritt:

  • Leave-in-Conditioner, Haarschaum und Hitzeschutz verwenden
  • Haare auf ca. 80–90 % vortrocknen
  • Den 40mm- Aufsatz für den Blowout-Look auswählen
  • Mit kleineren Haarpartien (ca. 2-3 cm breit) arbeiten
  • Jede Strähne mind. 15 Sekunden stylen, bis sie richtig trocken ist
  • Den Dyson zuerst senkrecht und am Ansatz waagerecht halten für extra Volumen
  • Nach jeder Strähne unbedingt den Cold Shot verwenden
  • Die Locke eingerollt vorsichtig vom Dyson streifen und direkt mit einer Klammer fixieren
  • Die vorderen Partien nach dem Styling direkt in Lockenwickler eindrehen
  • Die Haare 15 Minuten auskühlen lassen, bevor du die Klammern und Wickler entfernst
  • Etwas Haaröl in die Längen und Spitzen geben
  • Die Haare nicht auskämmen, sondern höchstens vorsichtig mit den Fingern auflockern
  • Zum Schluss alles mit etwas leichtem Styling-Spray fixieren
  • Optional: Etwas Trockenshampoo an den Ansatz und in die Längen geben, für etwas mehr Textur und Griff
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Bonus-Tipp Stufenschnitt: So gut der Dyson auch ist, der schönste Blowout entsteht oft erst mit dem richtigen Haarschnitt. Seit ich einen guten Stufenschnitt habe, fällt mein Blowout viel schöner, bekommt mehr Bewegung und wirkt automatisch voluminöser. Vor allem die Frontpartien und Curtain Bangs lassen sich dadurch viel einfacher stylen. Props an meinen Coiffeur Cris dafür❤️

Du stehst jetzt bestimmt gedanklich schon mit dem Dyson im Badezimmer. Falls aber doch noch ein paar Fragezeichen in deinem Kopf herumschwirren, habe ich dir die wichtigsten Fragen und Antworten gleich unten in einem FAQ zusammengestellt. Und bevor du jetzt denkst, dass mir das alles auf Anhieb gelungen ist: Glaub mir, auch ich habe einige Anläufe gebraucht.

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Mein Dyson und ich? Ein ziemlich gutes Team. Quelle: Marie-Line Oboussier | Brack.Alltron

Noch nicht überzeugt? Nun ja, ich schreibe diese Zeilen gerade mit eingerollten Haaren. In 15 Minuten löse ich die Klammern und Wickler, schüttle meine Haare leicht auf und denke mir, wie jedes Mal dasselbe: Genau so wollte ich es. Am Ende war also nie mein Dyson das Problem. Sondern ich. 😉 

Marie-Line Oboussier

Lead Editorial Content

Die Neugierde ist meine ständige Wegbegleiterin: Dank ihr sind meine Interessen so bunt und vielseitig wie das Sortiment im Tante-Emma-Laden. Wo ich meine Kreativität ausleben kann, kribbelt es mir in den Fingern. Falls ich nicht gerade am Shoppen, Kochen, Netflixen, Einrichten, Fotografieren, Reisen oder beim Tätowieren bin, geniesse ich in der Natur die kleinen Freuden des Lebens. Wer mich bestechen will, probiert's am besten mit Sushi oder Schoggi.

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FAQ – Häufige Fragen zum Dyson Blowout 

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