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Kein Osterhase? Blacky rettet (natürlich)

09.03.2026

Eigentlich hätte es ein ganz normales Marketingmeeting werden sollen. Die Osterkampagne war durchgeplant, die Timings fixiert und die Inhalte abgestimmt. Alles wirkte sauber vorbereitet, bis sich die Tür zum Sitzungsraum öffnete, die Marketingleiterin eintrat und fragte: «Der Osterhase ist gebucht, oder?»

Dieser Moment danach dauerte nur wenige Sekunden, fühlte sich aber deutlich länger an. Zuerst ein kurzes Überlegen und dann ein vorsichtiges Austesten:
«Also ich dachte, du hättest …»,
«Nein, ich bin davon ausgegangen, dass …»,
«War das nicht schon längst fix?»

Ostern ja. Osterhase nein.  

Während sich die Mitarbeitenden gegenseitig ansahen, wurde ihnen klar, dass genau das nicht passiert war. Niemand hatte den Osterhasen gebucht. Die Kampagne stand, die Inhalte waren geplant und die Stimmung war festlich. Doch die zentrale Figur existierte bisher ausschliesslich in ihrer Vorstellung. Und Ostern rückte näher, ganz ohne Rücksicht auf interne Missverständnisse.

Es folgte keine übertriebene Panik, sondern ein unangenehmes kollektives Schweigen, das sich spürbar im Raum ausbreitete. Allen wurde gleichzeitig bewusst, dass sich dieser Fehler nicht einfach wegerklären liess. Also begann man vorsichtig nach Lösungen zu suchen.

Kurzfristig jemanden organisieren? Schwierig.
Die Rolle streichen? Undenkbar.

Die Lösung lag im Sitzungsraum

Während das Marketingteam weiterdiskutierte, lag unsere Katze Blacky wie immer in ihrem Körbchen im Meetingraum. Seit dem Black Friday hat sie sich dort dauerhaft niedergelassen. Auf den ersten Blick wirkte sie wie immer: ruhig, leicht grumpy und scheinbar unbeteiligt. Mit bewundernswerter Gelassenheit putzte sie sich. Eine Pfote. Ein Ohr. Noch einmal über das Gesicht. Als hätte sie alle Zeit der Welt und als wüsste sie genau, dass sie früher oder später sowieso ins Spiel kommen würde.

Wer sie kennt, weiss, dass sie die Abläufe, die Stimmen und vor allem die feinen Unterschiede zwischen «alles läuft» und «hier stimmt etwas nicht» sehr genau wahrnimmt.

Bei jedem Wort zuckten ihre Ohren, während sich die Gespräche am Tisch im Kreis drehten und die Lösungsansätze immer dünner wurden. Die Pausen zwischen den Sätzen wurden länger, die Stimmen leiser, bis die Diskussion schliesslich ganz versiegte. Einer nach dem anderen hob den Blick vom Tisch, bis aus einzelnen Blicken ein gemeinsamer wurde. Alle sahen zu Blacky.

Zur falschen Zeit am richtigen Ort

Blacky putzte sich unbeirrt weiter. Nach einer letzten, sorgfältigen Bewegung mit der Pfote hob sie den Kopf. Sie blinzelte in die Runde und wusste sofort, was diese Blicke zu bedeuten hatten. Begeistert war sie überhaupt nicht. Langsam erhob sie sich, streckte sich ausgiebig und trat hervor – nicht aus eigener Motivation heraus, sondern weil sie offensichtlich ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt war. 

Blacky liess den Blick durch die Runde schweifen. Weniger genervt war sie vom «Problem» selbst, sondern vielmehr davon, dass es wieder bei ihr landete. Sie hätte sich wieder hinlegen können. Tat sie aber nicht. Ihr war natürlich klar, dass sie diese Rolle besser ausführen würde als jeder noch so bemühte Standard-Osterhase. Wenn hier jemand Hasenohren tragen konnte, ohne lächerlich auszusehen, dann war sie es.

Sie blieb stehen. Nicht zustimmend. Eher mit einem sehr deutlichen inneren «Mi Aschiss». 

Einen Moment später hatte sie Osterhasenohren. «Mi ufff», seufzte sie.

Plötzlich veränderte sich die Stimmung im Raum. Die Anspannung fiel ab, die Schultern sanken und die Gesichter hellten sich auf. Aus einem übersehenen Detail wurde ein gemeinsamer Moment: Brack hatte einen Oster(katzen)hasen.


Heldin des Tages: Blacky (leider?)

Blacky liess es zu. Freiwillig. Weil sie genau wusste, dass es sonst niemand so überzeugend hinbekommen würde. Mit dieser Ruhe, die nur jemand hat, der weiss, die beste Wahl zu sein.

Schliesslich hat sie auch den Black Friday überstanden. Zwischen Countdown-Timern, Aktionschaos und Paketbergen verliert man nicht so schnell die Nerven. Da werden ein paar Hasenohren wohl kaum zur grössten Herausforderung ihrer Karriere.

Sie kennt ihre Prinzipien: Wer im richtigen Moment einspringt, wird gesehen. Und gesehen zu werden endet erstaunlich oft mit mehr Leckerlis. Manchmal sogar mit ein paar zusätzlichen Streicheleinheiten, die Blacky grosszügig duldet.

Vielleicht ist das das eigentliche Geheimnis dieses Tages: Wenn etwas schiefgeht, braucht es jemanden, der weiss, wann sich ein Auftritt lohnt. Manchmal kommt die Lösung aus dem Team. Und manchmal eben auf leisen Pfoten.

 

Fazit: Ostern 2026? Gerettet. ✅
Danke, Blacky. Was wären wir nur ohne dich? 🐈‍⬛

 

Quelle Titelbild: brinkertlück

Selin Emek

Marketing Manager Editorial Content

Mit einer Leidenschaft für Kreativität, Reisen, Fotografie und das ständige Erweitern meines Wissens, gehe ich voller Neugier durchs Leben. Wo ich meine Kreativität ausleben kann, fühle ich mich am wohlsten. Wenn ich nicht gerade die Welt erkunde, besondere Momente festhalte oder Neues lerne, liebe ich es, die Natur zu geniessen, mich in gemütlichen Cafés zu entspannen oder meine künstlerische Ader bei meinem nächsten Acrylgemälde auszuleben.

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