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Origamitechnisch bin ich im Grunde gar nicht so talentfrei. Frosch? Kann ich. Kranich? Kein Problem. Himmel und Hölle? Ein Kinderspiel. Aber einen simplen Schuhkarton in Geschenkpapier wickeln? Das, ja, das …

Das ist schliesslich auch schwieriger. Oder? Oder?

Jedenfalls wird es Zeit, einzupacken

Denn die Wahrheit ist schliesslich, dass viele von uns Geschenke entweder gleich im Laden einpacken lassen, oder – und ich weiss nicht, wie oft sie mein Gesicht schon gewahrt haben – zu diesen kleinen Lebensrettern hier greifen:

Hübsch sind sie allemal, und unsere Würde haben sie oft genug bewahrt. Doch so langsam wird es Zeit, die Sache in die eigene Hand zu nehmen. Hier kommen fünf verschiedene Methoden, Geschenke selbst (im Sinne von eigenständig und eigenhändig) einzupacken. Und keine Sorge: Es ist viel einfacher, als du denkst. Hoffe ich.

Virale Mantelverpackung

Schwierigkeitsgrad: 🐸🐸 Origamifrösche

Fangen wir mit einer einfachen und gleichzeitig sehr schicken Methode an. Diese Art von Verpacken ist vor allem unter dem Namen «Kimono Gift Wrapping» bekannt, da ihre Überlappungen und Schichten an einen japanischen Kimono erinnern. Auf den ersten Blick wirkt sie kompliziert, ist vom Prinzip her aber sehr simpel – und wenn sie gelingt, hat man obendrauf noch Platz, eine Karte oder eine kleine Deko anzustecken.



Japanische Diagonalverpackung

Schwierigkeitsgrad: 🐸🐸 Origamifrösche

Wer schon einmal versucht hat, einen Karton mit einem Stück Geschenkpapier einzupacken, das eiiiigentlich ein bisschen zu klein ist, wird diese Methode besonders zu schätzen wissen. Statt das Geschenk gerade aufs Papier zu legen, wird es nämlich diagonal platziert und anschliessend Ecke für Ecke eingewickelt. Das sieht nicht nur erstaunlich elegant aus, sondern kann auch dabei helfen, mit weniger Papier auszukommen. Und das Beste: Diese Methode kommt sogar ganz ohne Klebeband aus.



Elegante Faltenverpackung

Schwierigkeitsgrad: 🐸🐸 Origamifrösche

Ja (!), Falten können etwas Gutes sein – und zwar bei Geschenkpapier. Bei dieser Variante wird das Papier vor dem eigentlichen Einpacken so gelegt, dass auf der Oberseite dekorative, übereinanderliegende Falten entstehen. Klingt nach Präzisionsarbeit, sieht auch ein bisschen danach aus, ist mit etwas Ruhe aber überraschend gut machbar. Plus: Wer gerne etwas anders dekoriert als klassisch mit Schleife, dem eröffnen die Falten ganz neue Möglichkeiten.



Wiederverwendbares Furoshiki

Schwierigkeitsgrad: 🐸 Origamifrosch

Kein Klebeband, kein zerknülltes Geschenkpapier und im besten Fall nicht einmal Abfall. Beim Furoshiki wird das Geschenk ganz einfach in ein quadratisches Tuch gewickelt und verknotet. Die japanische Verpackungstechnik ist vermutlich die entspannteste Methode in dieser Liste, und gleichzeitig eine der schönsten. Da das Geschenk in ein Tuch und nicht in Geschenkpapier gewickelt wird, verfällt die Sorge, dass es reissen könnte – und wer es bekommt, hat gleich ein Geschenk mehr: ein Halstuch zum Beispiel, ein Tischtuch, oder eine Verpackung für das nächste Geschenk. 



Schicke Tütenverpackung

Schwierigkeitsgrad: 🐸🐸🐸 Origamifrösche

Bleibt nur noch die Frage, wie einzupacken ist, wenn es sich beim Geschenk nicht um einen perfekten Würfel oder Quader handelt. Ganz einfach: Eine Geschenktüte. Aber eine selbstgemachte Geschenktüte. Zumal viele von uns Geschenktüten schliesslich nicht auf Vorrat haben, Geschenkpapier hingegen schon. Aber Achtung, denn verglichen mit den anderen Verpackungsmethoden ist die hier schon eine Nummer grösser.



Genug Inspiration gesammelt?

Dann wird es Zeit, zum Geschenkpapier zu greifen – schliesslich verpacken sich die Geschenke nicht von selbst. Und falls das Ganze trotz Videoanleitung, dreimaligem Zurückspulen und einer zunehmend angespannten Beziehung zum Klebeband nicht funktioniert? Dann gibt es ja immer noch die Geschenktüten.

Duygu Özdemir

Marketing Manager Editorial Content

Wenn ich mal nicht gerade damit beschäftigt bin, meiner literarisch-kreativen Ader freien Lauf zu lassen, stecke ich höchstwahrscheinlich in einem Netflix-Marathon fest («Nur noch eine Folge!»), unterhalte ich mich angeregt über die verschiedensten Themen, lese ein gutes Buch oder fordere mich selbst mit einem neuen Hobby heraus. Meine Wissbegierde kennt keine Grenzen, und hier habe ich die Möglichkeit, sie auszuleben und mit anderen zu teilen.

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