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Es werde Licht – Version 2.4.1.

Meine Lampen bekamen ein Update. Vielleicht denkst du gerade an ein neues Design, oder einen schicken Lampenschirm … doch nein. Weit gefehlt. Es geht um ein Firmware-Update. Für meine Lampen. Ja, genau – die scheinhohlen Dinger an der Decke.

Die Rede ist von meinen Philips-Hue-Leuchtmitteln. Beim Test der Bridge Pro hatte ich sie geupdatet, ganz so, als würde ich mein Smartphone oder meinen PC updaten. Einzig mit dem Unterschied, dass es sich hierbei, nun, um Lampen handelt. Kurios, nicht? Hat aber einen wichtigen Hintergrund.

Werfen sie jetzt ein besseres Licht?

Bestimmt fragst du dich, was das Update bewirkt hat. Leuchten die Lampen heller? Bekomme ich besseres Licht – etwas wie … Premium Pro Light? Oder ist die Verbindung zur Bridge jetzt besonders stabil?

Nein. Die Lampen erkennen seither Bewegungen. Ich kann einstellen, dass sie aufleuchten, sobald ich zwischen ihnen durchlaufe. Und dass sie Benachrichtigungen über das Hue Secure System schicken, wenn sie Bewegung erkennen.

Meine Lampen bekamen ein Update, und konnten plötzlich mehr. Wie bei Windows. Oder iOS. Aber eben diese Dinger hier:

Es ist nicht allzu lange her, dass ich Philips Hue installiert habe. Meinen ersten Berührungspunkt zur smarten Beleuchtung hatte ich mit einer Tischlampe von WiZ – der Schwestermarke Philips Hues, deren Leuchten (vermeintlich) nicht nach Updates verlangten … dachte ich. In der App stand unter den einzelnen Lampen jedenfalls nicht so etwas wie «Version 1.8, Update verfügbar», oder zumindest wäre mir nichts dergleichen aufgefallen.

Nach kurzer Recherche stellte sich aber heraus, dass auch diese Lampen geupdatet wurden. Nur eben automatisch und nicht manuell von mir. Und, nun, die Wi-Fi-Leuchten mit Version 1.29.0 oder höher nutzen SpaceSense: Eine Technologie, die mithilfe der vorhandenen WLAN-Wellen Bewegungen erkennt.

Wirkt absurd, leuchtet aber ein

Vielleicht zuckst du jetzt wie selbstverständlich mit den Schultern («nun, es nennt sich nicht umsonst intelligentes Leuchtmittel»), vielleicht aber bist du auch richtig von den Socken. Früher … ja, früher waren Lampen schliesslich einfach Lampen, genauso wie Spülmaschinen einfach Spülmaschinen waren, und Waschmaschinen einfach Waschmaschinen. Nichts davon hat nach Vernetzung oder Updates geschrien. Allerdings war auch nichts davon smart.

Heute sitzt in Lampen kein glühend heisser Wolframdraht mehr, sondern ein Halbleiterkristall, in welchem Elektronen auf Löcher treffen und Licht in deiner Lieblingsfarbe abgeben. Spülmaschinen prüfen mit Sensoren, wie trüb und damit wie schmutzig das Wasser ist, und passen den Spülgang entsprechend an. Waschmaschinen erfassen je nach Modell das Gewicht, die Stoffart und den Verschmutzungsgrad der Wäsche, bevor sie Wassermenge und Programmdauer festlegen. Also Hand aufs Herz: Ist ein Update da wirklich noch verwunderlich?

Diese Geräte sind heute schliesslich nicht weniger als kleine, spezialisierte Computer. Sie kommen mit einer ausgeklügelten Firmware daher, und nicht selten mit KI. Manchmal auch dann, wenn sie retro aussehen.

Licht am Ende des Updates

Updates sind aber nicht nur dazu da, neue Funktionen einzubringen – und genau deswegen sind sie ausgesprochen wichtig. Sie schliessen Sicherheitslücken, beheben Fehler und sorgen dafür, dass smarte Geräte weiterhin mit Apps, Betriebssystemen und anderen Geräten zusammenspielen.

«Sicherheitslücken» klingt bei einer Lampe zunächst etwas dramatisch, schliesslich bewahrt sie weder deine Ferienfotos auf noch kennt sie deine Kreditkartennummer. Doch vergessen wir mal nicht, dass sie an einem Netzwerk hängt. Sie kommuniziert mit einer Bridge, einer App und womöglich mit der Cloud. Und alles, was Daten sendet und empfängt, kann theoretisch auch zur Schwachstelle werden.

Wir halten also fest: Updates? Wichtige Sache. Die Zukunft bleibt hell – vorausgesetzt, die Firmware ist aktuell.

Duygu Özdemir

Marketing Manager Editorial Content

Wenn ich mal nicht gerade damit beschäftigt bin, meiner literarisch-kreativen Ader freien Lauf zu lassen, stecke ich höchstwahrscheinlich in einem Netflix-Marathon fest («Nur noch eine Folge!»), unterhalte ich mich angeregt über die verschiedensten Themen, lese ein gutes Buch oder fordere mich selbst mit einem neuen Hobby heraus. Meine Wissbegierde kennt keine Grenzen, und hier habe ich die Möglichkeit, sie auszuleben und mit anderen zu teilen.

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