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CoffeeB Pluto im Test: Unkompliziert und ganz ohne Kapseln

«Pluto» heisst das neuste Modell von CoffeeB – eine kompakte Kaffeemaschine, die ganz ohne klassische Kapseln auskommt. Statt Aluminiumkapseln landen kleine, zu 100 Prozent kompostierbare Coffee Balls in der Maschine. Ich durfte die Pluto in den letzten Tagen ausgiebig testen und habe mich dabei durch verschiedene Sorten getrunken.

Die Maschine wurde von Grund auf neu entwickelt und ist kein einfaches Upgrade eines bestehenden CoffeeB-Modells. Versprochen werden unter anderem eine verbesserte Crema, ein besserer Geschmack und eine optimierte Brühtemperatur. Ob das tatsächlich gelungen ist?

Klein, schlicht und unkompliziert

Mein erster Eindruck fällt positiv aus: Mit gerade einmal 12 Zentimetern Breite ist die CoffeeB Pluto ausgesprochen kompakt. Gerade in kleineren Küchen ist das ein echter Vorteil. Sie nimmt wenig Platz ein und lässt sich problemlos auch dort unterbringen, wo eine grössere Kaffeemaschine schnell zum Platzproblem wird.

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Schlicht und zurückhaltend: Die neue CoffeeB Pluto. Quelle: CoffeeB

Das Design ist schlicht und zurückhaltend. Keine unnötigen Spielereien, keine auffälligen Elemente – die Pluto will offensichtlich nicht im Mittelpunkt stehen.

2027 wird die Pluto auch in Weiss erhältlich sein.

Auspacken, einschalten, Kaffee trinken

Bei der Bedienung macht CoffeeB wenig falsch. Die Maschine war schnell eingerichtet und bereits wenige Augenblicke nach dem Auspacken war der erste Kaffee in der Tasse. Auch die mitgelieferte Anleitung ist unkompliziert aufgebaut und erklärt die wichtigsten Schritte ohne unnötiges Drumherum.

Wer schon einmal eine herkömmliche Kapselmaschine bedient hat, findet sich ohnehin sofort zurecht. Coffee Balls einlegen, Hebel betätigen und los geht's.

Apropos Hebel: Bei der Pluto befindet er sich oben auf der Maschine. Bei den bisherigen CoffeeB-Modellen war er anders positioniert. Ein praktisches Upgrade, denn dadurch braucht die Maschine seitlich weniger Platz.

Auch im Alltag zeigt sich die Pluto unkompliziert. Sie weist beispielsweise darauf hin, wenn sie entkalkt werden muss oder der Auffangbehälter geleert werden sollte. Letzterer lässt sich einfach herausnehmen und entleeren.

Geschmackstest: Espresso, Cappuccino oder doch lieber Lungo?

Getestet habe ich unter anderem verschiedene Espresso- und Lungo-Sorten sowie aromatisierte Varianten.

Den ersten Kaffee habe ich als Cappuccino zubereitet und die Milch mit einem separaten Milchschäumer aufgeschäumt. Das Ergebnis hat mir gut geschmeckt. Der Kaffee war schön präsent, aber nicht zu dominant, wobei natürlich auch die Menge der verwendeten Milch einen grossen Unterschied macht.

Geschmacklich ist Kaffee natürlich eine sehr persönliche Angelegenheit. Obwohl ich normalerweise gerne Espressi trinke, griff ich bei der CoffeeB dann doch eher zu Kaffeevariationen mit Milch.

Kaffee mit Karamell? Warum eigentlich nicht

Ich bevorzuge meinen Kaffee schwarz oder mit warmer, aufgeschäumter Milch. Zusätzliche Aromen brauche ich nicht. Probiert habe ich es trotzdem. Schon beim Öffnen der Verpackung schlug mir ein deutlich süsser Karamellgeruch entgegen.

Ich habe die Sorte entsprechend der Empfehlung auf dem Etikett mit Milch probiert. Dadurch wurde das Aroma deutlich dezenter, blieb aber wahrnehmbar. Dasselbe gilt für die Haselnuss-Variante. Für meinen Geschmack waren diese Kreationen zu süss. Ich bleibe lieber beim klassischen Kaffee.  Trotzdem finde ich es spannend, dass CoffeeB mit solchen Sorten auch Menschen anspricht, die beim Kaffee gerne etwas Abwechslung haben. Wer aromatisierten Kaffee mag, dürfte hierbei auf seine Kosten kommen.

Und wie steht es um die Crema?

CoffeeB hat bei der Pluto unter anderem Verbesserungen bei Crema, Geschmack und Temperatur angekündigt. Ob die Crema tatsächlich besser ist als bei früheren CoffeeB-Modellen, kann ich allerdings nicht beurteilen. Dafür fehlt mir der direkte Vergleich mit einem älteren Modell. Nach ein paar Tagen kann ich sagen: Die Crema ist solide. An der Temperatur ist nichts auszusetzen. Sie ist genau richtig.

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Die Pluto macht eine solide Crema. Quelle: Marius Bachmann | Brack.Alltron

Wer einen Kaffee sucht, der möglichst nahe an einem klassischen Siebträger-Erlebnis liegt, hat entsprechend andere Ansprüche als jemand, der morgens schnell und unkompliziert eine Tasse Kaffee zubereiten möchte. Die Pluto richtet sich an Letztere – und erfüllt diesen Zweck ziemlich gut.

Auch grössere Tassen passen

Die Tassenabstellfläche lässt sich mit wenigen Handgriffen entfernen. Das ist praktisch, wenn statt einer kleinen Espresso- oder Cappuccino-Tasse einmal ein grösseres Gefäss unter die Maschine soll. Für «normalgrosse» Kaffeetassen ist allerdings auch ohne Anpassung genügend Platz vorhanden.

Einige der 17 Sorten. Quelle: CoffeeB

Die Coffee Balls selbst sehen tatsächlich ziemlich ansprechend aus. Und wer gerne verschiedene Kaffeesorten ausprobiert, hat bei CoffeeB mit insgesamt 17 Sorten eine entsprechend grosse Auswahl.

Die Coffee Balls: irgendwie sympathisch

Der wohl wichtigste Unterschied zu klassischen Kapselmaschinen steckt allerdings nicht in der Maschine selbst, sondern in den Coffee Balls. Statt einer klassischen Kapsel kommt ein kleines, rundes Bällchen zum Einsatz, das optisch an eine Lindor-Kugel erinnert.

Die Coffee Balls sind zu 100 Prozent kompostierbar. Nach dem Gebrauch bleibt also keine Aluminiumkapsel zurück, die entsorgt werden muss. Je nach Möglichkeiten können die Coffee Balls beispielsweise über den Kompost entsorgt oder der Pflanzenerde beigegeben werden.

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Die Coffee Balls sind etwa so gross wie eine Lindor-Kugel. Quelle: Marius Bachmann | Brack.Alltron

Auch die Verpackung passt zum Konzept. Der organische Karton, der vom Material her einem Eierkarton ähnelt, wirkt schlicht und vermittelt bereits beim Öffnen einen etwas anderen Eindruck als eine klassische Kapselverpackung. Und spätestens beim Öffnen einer Packung kommt das Wichtigste zum Vorschein: der leckere Duft von Kaffee.

Mein Fazit: klein, praktisch, ökologisch

Die CoffeeB Pluto punktet für mich vor allem im Alltag: Sie ist klein, schnell einsatzbereit und einfach zu bedienen.  Dazu kommt die grosse Auswahl an verschiedenen Sorten und die Möglichkeit, mit den kompostierbaren Coffee Balls auf klassische Aluminiumkapseln zu verzichten. Für alle, die den Komfort von Kapselkaffee mögen, sich aber am vielen Abfall stören, ist das wahrscheinlich der grösste Vorteil. 

Auch preislich ist das System attraktiv: Die Maschine kostet 139.95 Franken, und die Coffee Balls bewegen sich auf ähnlichem Niveau wie klassische Kapseln.

Geschmacklich hängt viel von der persönlichen Vorliebe und der gewählten Sorte ab. Mir haben einige Varianten besonders in Kombination mit Milch gefallen. Wer hingegen einen sehr kräftigen, klassischen Espresso sucht und dabei hohe Ansprüche an das Aroma stellt, wird möglicherweise eher bei einer Siebträgermaschine fündig.

Die Pluto will keine komplizierte Kaffeemaschine sein. Ihr Konzept ist simpel: wenig Platzbedarf, wenig Aufwand und schnell eine Tasse Kaffee. Das funktioniert.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde im Rahmen einer Zusammenarbeit mit dem Hersteller finanziert.

Marius Bachmann

Marketing Manager Editorial Content

Mein erstes Wort war "Ball", und auch heute noch dreht sich in meinem Leben fast alles um Fussball. Wenn ich nicht gerade selbst auf dem Rasen stehe, schreibe ich hier über die neuesten Entwicklungen im Schweizer und internationalen Fussball und teile meine Gedanken rund um die Brack Super League. Doch meine Leidenschaft für das Schreiben geht darüber hinaus. Ob Sport, Gesellschaft oder Kultur: Ich schreibe, weil Sprache für mich mehr ist als Mittel zum Zweck. Sie ist Werkzeug, Spielplatz und Zuhause zugleich.

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