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Nespresso Vertuo Up im Test: Überzeugt die neue Maschine?

Bei der Nespresso Vertuo Up wurde nicht nur an Geschmack und Funktion, sondern auch an Design gedacht. Wir haben die Maschine mit einer ehrlichen Portion Skepsis getestet. Der Geschmack überzeugt, mit kleinen Kompromissen im Gesamtbild.

Erster Eindruck: modern und durchdacht

Optisch macht die Vertuo Up einiges her. Die matten Metallelemente wirken hochwertig, fast schon elegant, ohne dabei aufdringlich zu sein. Im Zusammenspiel mit dem schwarzen Gehäuse passt sie gut in moderne Küchen. Die Maschine ist neben Ink Black auch in den Farben Ocean Blue, Graphite und Pearl White erhältlich.

Ein Pluspunkt, der sofort auffällt, ist der grosse, verstellbare Wassertank: Er lässt sich nach hinten und zu beiden Seiten ausrichten. Klingt nach einem kleinen Detail, kann im Alltag aber extrem praktisch sein, wenn man wenig Platz hat oder die Maschine flexibel positionieren möchte.

Rein optisch macht die Nespresso Vertuo Up einen guten ersten Eindruck.

Bedienung: Simpel, smart, mit spannenden Eigenheiten

Die Handhabung ist angenehm unkompliziert. Kapsel rein, Hebel zu, Knopf drücken – fertig. Der Hebel lässt sich zwar nicht ganz geschmeidig runterdrücken, aber das ist ein Luxusproblem. Die Wartungstaste unter dem Hebel leuchtet orange auf, wenn eine Entkalkung fällig ist.

Spannend: Die Maschine hat keine klassischen Knöpfe für Espresso oder Lungo. Stattdessen erkennt sie automatisch die Grösse anhand des Barcodes auf der Kapsel. Einfach einsetzen und laufen lassen – ziemlich smart gelöst. Natürlich kann man den Vorgang auch manuell stoppen.

Wer möchte, kann die Maschine auch mit dem Smartphone verbinden. Über die Nespresso-App lassen sich Dinge wie Temperatur («cooler» bis «hotter») oder Kaffeemenge («shorter» bis «longer») anpassen. Ich persönlich muss meine Kaffeemaschine jetzt nicht zwingend mit dem Handy verbinden, aber für Smarthome-Fans sicher ein cooles Feature.

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Die sieben Tassengrössen

  • Ristretto (25 ml)
  • Espresso (40 ml)
  • Double Espresso (80 ml)
  • Gran Lungo (150 ml)
  • Mug (230 ml)
  • XL-Kaffee (355 ml)
  • Carafe (535 ml)

Damit sind alle Präferenzen abgedeckt – vom schnellen Shot bis zur grossen Kanne.

Kapseln: Vielseitig und ideal zum Durchprobieren

Die Kapseln sind farbig, hochwertig verarbeitet und machen optisch was her. Das «Welcome-Set» ist richtig gut gelungen: Viele Sorten zum Durchprobieren, schön anzusehen, inklusive Infos. Perfekt, um seine Favoriten für die Nachbestellung zu finden. Vom leichten Voltesso über Melozio Decaffeinato bis hin zum Ice Leggero ist alles mit dabei. Die über 35 Kapseln können alle sowohl mit Milch als auch als Iced Coffee genossen werden.

Perfekt zum Durchprobieren: Das Willkommens-Set.

Der Coffee-Creations-Modus

Mit dem Coffee-Creations-Modus kommt ein spannendes Feature hinzu: Drückt man den entsprechenden Knopf, erfolgt die Extraktion kürzer und konzentrierter. Ideal für alle, die ihren Kaffee gerne mit Milch oder als Iced Coffee geniessen, denn dadurch bleiben alle Aromen in Rezepten mit Milch oder Eis erhalten.

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Für den ersten Espresso entschied ich mich gegen den Coffee-Creations-Modus.

Paradedisziplin: der Geschmack

Alles gut und schön, aber schmeckt der Kaffee denn auch? Wir haben folgende Kapseln getestet:

  • Orafio (40 ml): überraschend vielschichtig, nicht monoton, eher sanft, mit feinem Aroma – Maximilians Favorit.
  • Voltesso (40 ml): feiner Espresso mit schöner Crema. Minimal süsslich – eher eine Nuance als eine dominante Note.
  • Ice Leggero (80 ml): Hier kommt der «Coffee Creations»-Modus ins Spiel: Der Kaffee wird dabei konzentrierter zubereitet – ideal für Eis- oder Milchgetränke. Leider hatten wir keine Eiswürfel (der Fehler liegt bei uns 😄). Vom Geschmack her überzeugte er Maximilian ohnehin, auch wenn er ihn dann warm trank.
  • Melozio Decaffeinato (230 ml): Ich liebe Kaffee, vertrage aber viel Koffein nicht gut. Daher trinke ich oft entkoffeinierten Kaffee, und werde nicht selten enttäuscht. Bei dieser Kapsel war ich aber positiv überrascht.  Weniger intensiv als Espresso (logisch), aber geschmacklich wirklich gut – für einen koffeinfreien Kaffee überdurchschnittlich.
  • Diavolitto (40 ml): Für Kerem etwas zu bitter. Würde er wahrscheinlich mit Milch mischen, ansonsten eher nichts für ihn. Für alle, die ihren Kaffee intensiv und dunkel geröstet mögen, einen Versuch wert.
  • Altissio (40 ml): Ähnlich wie der Voltesso, ohne der süssen Note – mein Favorit. Sehr leckerer Espresso.

Damit sind alle Präferenzen abgedeckt – vom schnellen Shot bis zur grossen Kanne.

Nach kurzem Aufheizen fliesst der erste Espresso.

Crema

Die Crema, die die Vertuo Up erzeugt, fällt sofort auf. Sie ist – erklärt sich von selbst – cremig und stabil. Bei der Voltesso- und Altissio-Kapsel (Espresso) war sie für meinen Geschmack perfekt.

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Auch der Lungo schmeckt - mit ordentlicher Crema

Praktisch im Alltag

Egal, ob kleine Espressotasse oder grosser Becher – dank der einfach verstellbaren Tassenablage passt alles problemlos darunter. Man nimmt die Ablage einfach raus und setzt sie ein, wo man sie will. Das wirkt zwar eher funktional als edel, ist aber sehr praktisch – auch, um sie leicht zu reinigen.

Und dann wäre da noch die Aufheizzeit von ca. drei  Sekunden: Einschalten und sofort loslegen – genau das, was man an einem Montagmorgen braucht.

Kleine Kompromisse

Die Maschine klingt etwas anders als erwartet, fast ein bisschen wie eine kleine Drohne. Daran gewöhnt man sich jedoch schnell – beim ersten Einschalten war’s eher ein amüsanter Überraschungsmoment.

Der einzige wirkliche Nachteil ist für mich, dass sich schnell und viel Wasser im Auffangbehälter/Tropfschale sammelt. Beim Kippen der Maschine kann sich der Behälter daher entleeren, weshalb man ihn regelmässig leeren und reinigen sollte. Nespresso empfiehlt, dies für ein optimales Erlebnis je nach Kaffeekonsum alle zwei bis drei Tage zu tun – der Preis für das schlanke Design der Maschine.

Ansonsten sind es nur kleine Punkte, die man im Hinterkopf behalten sollte. Die Kapseln sind relativ gross, wodurch der Auffangbehälter schnell voll ist. Die Kabellänge (80cm) kann perfekt passen, oder eben zu kurz sein. Das sollte man vor dem Kauf bedenken, damit man sie dann optimal platzieren kann.

Fazit: Geschmack überzeugt

Am Ende zählt für mich vor allem eins: der Kaffee. Und der ist bei der Vertuo Up wirklich gut. Die Crema, die Vielfalt der Kapseln und die einfache Bedienung überzeugen im Grossen und Ganzen. Wer eine moderne, unkomplizierte Maschine mit gutem Geschmack sucht, findet mit der Vertuo Up ein überzeugendes Gesamtpaket.

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Hinweis: Dieser Beitrag wurde im Rahmen einer Zusammenarbeit mit dem Hersteller finanziert.

Marius Bachmann

Marketing Manager Editorial Content

Mein erstes Wort war "Ball" – und auch heute noch dreht sich in meinem Leben fast alles um Fussball. Wenn ich nicht gerade selbst auf dem Rasen stehe, schreibe ich hier über die neuesten Entwicklungen im Schweizer und internationalen Fussball und teile meine Gedanken rund um die Brack Super League. Doch meine Leidenschaft für das Schreiben geht darüber hinaus. Ob Sport, Gesellschaft oder Kultur – ich schreibe, weil Sprache für mich mehr ist als Mittel zum Zweck: Sie ist Werkzeug, Spielplatz und Zuhause zugleich.

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