
Der CASYRO Stand-Up-Koffer im Roadtrip-Test
Ein Koffer, der sich im Hotel kurzerhand in einen Kleiderschrank verwandelt? Klingt ein bisschen nach Reise-Gimmick. Deshalb durfte der CASYRO Stand-Up mit auf unseren Roadtrip nach Spanien – mit mehreren Stopps, ziemlich viel Gepäck und einem Freund, der plötzlich sogar Platz im Hotelschrank hatte.
Ich gehöre definitiv nicht zu den Menschen, die für zwei Wochen Ferien mit Handgepäck reisen. Ich bewundere diese Leute. Ich verstehe sie nur nicht.
Für unseren Roadtrip nach Spanien durfte deshalb ein ziemlich stattliches Exemplar mit: der CASYRO Stand-Up. Das Besondere daran? Im Inneren befinden sich mehrere übereinanderliegende Fächer, die beim Aufstellen des Koffers zu einer Art mobilem Kleiderschrank werden.Und gerade bei einem Roadtrip mit mehreren Stopps stellte sich ziemlich schnell heraus: Das ist nicht nur ein netter Partytrick.
@casyro.com Warum packen wir eigentlich noch wie vor 20 Jahren? Koffer auf, alles durcheinander, nichts auf Anhieb griffbereit. Ich will meine Sachen sehen, nicht suchen. Mit einem Stand-Up-Koffer wie CASYRO hast du sofort Übersicht – einfach hinstellen, aufklappen und direkt los. Kein Chaos, kein Auspacken, kein Zeitverlust. So einfach kann modernes Reisen sein.
♬ The Way I Like It - Party Pupils
Packen mit System statt Textil-Tetris
Schon beim Packen zu Hause merkt man, dass dieser Koffer etwas anders funktioniert als ein klassischer grosser Reisekoffer. Statt meine Kleider in einem einzigen grossen Fach möglichst strategisch zu stapeln, konnte ich sie direkt auf die verschiedenen Abteile verteilen.
Shirts hier, Hosen dort, Unterwäsche und Kleinkram in ein anderes Fach. Natürlich kann man auch in einem normalen Koffer mit Packing Cubes für Ordnung sorgen. Hier ist das System aber bereits Teil des Koffers.
Das gefiel mir überraschend gut. Vor allem, weil ich nicht nach drei Tagen den üblichen Zustand erreicht hatte, bei dem saubere Kleider, bereits getragene Sachen und das eine Top, das ich ganz sicher irgendwo eingepackt habe, eine schwer definierbare Gemeinschaft bilden.
Der eigentliche Test begann im Hotel
Seine grosse Stärke zeigte der CASYRO für mich aber erst unterwegs. Roadtrip bedeutet schliesslich: ankommen, Koffer ins Hotel schleppen, ein paar Nächte bleiben, weiterfahren – und das Ganze wieder von vorne. Normalerweise gibt es dabei zwei Möglichkeiten: Entweder man räumt jedes Mal alles in den Schrank und zwei Tage später wieder zurück. Oder man lebt direkt aus dem Koffer und gräbt sich täglich durch seine Kleider.
Mit dem Stand-Up fiel beides weg. Koffer aufstellen, Fächer hochziehen und fertig. Meine Kleider waren direkt übersichtlich verstaut und trotzdem jederzeit griffbereit. Kein komplettes Ein- und Ausräumen bei jedem Zwischenstopp.
Und als unerwarteten Beziehungsbonus hatte mein Freund ausnahmsweise tatsächlich Platz im Hotelschrank. Win-win.
Wo ist eigentlich mein …? Ah, da.
Was ich während der Reise besonders praktisch fand, war die Übersicht. Gerade in einem grossen 120-Liter-Koffer können Dinge erstaunlich schnell verschwinden. Man weiss ganz genau, dass man sie eingepackt hat. Wo sie sind, ist eine andere Geschichte.
Durch die einzelnen Abteile hatte bei mir alles ungefähr seinen Platz. Dadurch musste ich weniger wühlen und konnte auch unterwegs relativ einfach Ordnung halten.
Das ist für mich einer der grössten Pluspunkte des Konzepts: Der Koffer hilft nicht nur beim Packen, sondern sorgt auch während der Reise dafür, dass das System nicht nach zwei Tagen komplett zusammenbricht.
Beim Schliessen braucht es kurz Übung
Ganz ohne Eingewöhnungsphase ging es bei mir allerdings nicht. Das Schliessen des Koffers fand ich am Anfang etwas ungewohnt. Durch das integrierte Fächersystem muss alles wieder ordentlich im Koffer verstaut werden, bevor er zugeht. Im Stehen hatte ich teilweise das Problem, dass die einzelnen Fächer etwas im Weg waren beziehungsweise zu breit wirkten, um den Koffer problemlos zu schliessen.
Nach ein paar Versuchen hatte ich den Dreh aber raus. Mein wichtigster Tipp: Den Koffer zum Schliessen hinlegen. So lassen sich die einzelnen Fächer einfacher einklappen und sauber im Koffer verstauen. Danach ging das Schliessen für mich deutlich leichter. Nach den ersten Stopps war das Ganze sowieso Routine: Fächer einklappen, Koffer schliessen, weiterfahren. Neues Roadtrip-Level: freigeschaltet.
Für wen lohnt sich der Stand-Up-Koffer?
Nach unserer Reise sehe ich den grössten Vorteil ganz klar bei Ferien mit mehreren Stopps. Auf Roadtrips, Rundreisen oder bei häufigen Hotelwechseln spielt das Stand-Up-System seine Stärke aus: Statt ständig ein- und auszupacken, bleibt alles direkt in den einzelnen Fächern organisiert.
Mit 120 Litern bietet die Large-Version ordentlich Platz – für Menschen wie mich, die für mehrere Wetterlagen und mindestens drei hypothetische Persönlichkeiten packen, sehr angenehm. Auch das Gewicht fand ich passend: Der Koffer ist zwar nicht federleicht, wirkt dadurch aber robust und stabil. Positiv überrascht hat mich zudem, dass während der Fahrt kaum etwas in den Fächern verrutscht ist. Wobei mein Koffer ziemlich voll war – die Füllmenge dürfte dabei definitiv eine Rolle spielen.
Mein Fazit: Darf wieder mit
Vor der Reise fand ich die Idee eines Koffers mit integriertem Regalsystem vor allem spannend. Nach mehreren Stopps in Spanien habe ich verstanden, wofür es wirklich praktisch ist.
Der CASYRO Stand-Up Large hat mir das Leben unterwegs tatsächlich einfacher gemacht. Ich hatte mehr Übersicht, musste meine Sachen nicht bei jedem Hotelwechsel komplett neu organisieren und konnte den Koffer praktisch als mobilen Kleiderschrank nutzen. Man spart dadurch richtig viel Zeit.
An das Schliessen musste ich mich kurz gewöhnen – sobald ich herausgefunden hatte, dass es im Liegen deutlich besser funktioniert, war aber auch das kein grosses Thema mehr.
Würde ich ihn wieder auf einen Roadtrip mitnehmen? Definitiv. Nicht zuletzt, weil mein Freund vermutlich gerne wieder einmal einen eigenen Hotelschrank hätte.
Quelle Titelbild: Tamara Lenz | Brack.Alltron
Marketing Manager Editorial Content
Beauty, Trends und kreative Inhalte haben mich schon immer begeistert – früher mit dem Traum, irgendwann mal Prinzessin zu werden, heute mit der Leidenschaft für Texte, die sich jung, spannend und nicht nach Standard anfühlen. Wenn ich nicht gerade schreibe oder auf TikTok im nächsten Trend-Rabbit-Hole verschwinde, findet man mich wahrscheinlich im Gym, irgendwo am See in der Sonne oder gedanklich schon auf der nächsten Reise. Und sobald ich am Meer bin, verliere ich sowieso komplett jedes Zeitgefühl.
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