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Diese 5 Netflix-Kniffe musst du kennen

Du denkst, du kennst Netflix in- und auswendig? Dann machen wir den Test.

Viele Nutzende verschenken Potenzial auf Netflix, ohne es zu merken. Diese fünf Kniffe ändern das. Wer augenverdrehend abwinkt, darf sich ganz inoffiziell zu den Netflix-Koryphäen zählen – und alle anderen sind auf dem besten Weg dahin.

1. Mehr Auswahl für Mehrsprachige

«Jetzt hör mal, mir wird diese Serie wirklich nicht angezeigt, schau doch selbst!» Vielleicht hast du diesen Satz schon einmal an den Kopf geworfen bekommen (vorzugsweise ohne das Handy hinterher), vielleicht aber warst auch du die Person, die verzweifelt durch den Netflix-Katalog wühlte. Von der genannten, wohlgemerkt fremdsprachigen Serie fehlt jedoch bis heute jegliche Spur. Wie kann das sein?

Ganz einfach: Netflix zeigt dir nur die Medien an, die sich mit deinen Spracheinstellungen decken. Alles andere wird komplett verschleiert. Wenn du also fliessend Englisch sprichst, oder Französisch, oder – hach, wie beneidenswert – Japanisch, dann solltest du das bei deinen Profileinstellungen unbedingt entsprechend anwählen. Gehe dafür zu den «Audio- und Untertitelsprachen» und wähle alle Sprachen an, deren Inhalte dir angezeigt werden sollen. Et voilà: Jetzt hast du mehr Auswahl.

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Hier kannst du alle gewünschten Sprachen anwählen. Quelle: Duygu Özdemir | Screenshot Netflix-Desktopapp

Dank deinen Einstellungen werden diese Sprachen künftig auch weiter oben angezeigt – du musst also nicht mehr mühselig scrollen und suchen. Zumal die Suche manchmal vergebens sein konnte.

2. Netflix' «geheime» Genre-Codes

Nun, geheim sind die Genre-Codes nun wirklich nicht mehr, aber zurück zum Thema: Netflix hat für bestimmte Kategorien Zahlencodes festgelegt. Diese reichen bis in die frühesten Tage des Unternehmens zurück, beinhalten über 36'000 Titel und wachsen laufend (Netflix, 2025). So findest du unter 6839 beispielsweise alle Dokumentationen, unter 8933 alle Thriller und unter 7424 alle Animes. Es geht aber auch spezifischer: Unter 2595 findest du alle Wissenschafts- und Naturdokus, unter 5505 alle Psychothriller sowie unter 2653 alle Action-Animes. Gerade die Codes für die Unterkategorien helfen dir dabei, gezielter zu stöbern.

Dafür musst du die Codes lediglich in der Suchleiste eingeben, oder auf diese Weise der URL anhängen: https://www.netflix.com/ch/browse/genre/[hier Code eingeben]

Eine Sammlung bekannter Codes sowie die entsprechende Verlinkung findest au auf netflix-codes.com.

3. CC-Untertitel und Audiodeskription

Die CC-Untertitel und Audiodeskription erfüllen einen wichtigen Zweck: Sie sorgen für mehr Barrierefreiheit, sodass auch Menschen mit einer Seh- oder Hörbeeinträchtigung die Inhalte mitverfolgen können.

Ihr Nutzen kann jedoch über die Barrierefreiheit hinausgehen. CC-Untertitel greifen die Tonspur genau auf und ergänzen sie mit den zugehörigen Geräuschen. Das ist sehr praktisch, wenn du eine Sprache lernst: Dann transkribieren die Untertitel exakt das, was auch gesagt wird – anders als bei den anderen Untertitel-Optionen. Oder kurz: Ton und Untertitel stimmen überein.

Die Audiodeskription hingegen beschreibt das visuelle Geschehen im Ton. Wenn du das Bild gerade nicht mitverfolgen kannst, sei es aus Augenschmerzen oder einem Hang zu Multitasking, dann kannst du dir die Serie oder den Film wie ein Hörspiel anhören.

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CC-Untertitel sind mit einem (CC) neben der Sprache gekennzeichnet. Quelle: Duygu Özdemir | Screenshot Netflix-Desktopapp

Leider stehen CC-Untertitel und Audiodeskriptionen noch lange nicht für alle Inhalte und Sprachen zur Verfügung. Es bleibt zu hoffen, dass technologische Fortschritte dazu beitragen, die Barrierefreiheit künftig weiter auszubauen.

4. Privatsphäre gefällig?

Wer das Konto mit anderen im Haushalt teilt und sich mehr Privatsphäre wünscht (wir hinterfragen mal nicht, weshalb), wird bei dieser Einstellung fündig:

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Hier kannst du einen PIN für dein Profil erstellen. Quelle: Duygu Özdemir | Screenshot Netflix-Desktopapp

Oder auch unter «Titelverlauf», wo du bestimmte Aktivitäten gezielt entfernen kannst:

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Das ist vermutlich schon das vierte Mal, dass ich Suits und Peaky Blinders schaue. Quelle: Duygu Özdemir | Screenshot Netflix-Desktopapp

Unerwünschte Titel kannst du einfach mit dem Kreis rechts entfernen. Wenn du also verbergen möchtest, dass du die neue Staffel Stranger Things oder Bridgerton ohne deine Freundin angefangen hast, dann ist das ein guter Weg.

5. Video- und Audioqualität sicherstellen

Gut, das ist jetzt ein No-Brainer, aber: Vielleicht ist dir schon einmal aufgefallen, dass Netflix auf dem Smartphone nicht immer die optimale Bildauflösung und Tonqualität präsentiert.

Der Grund dafür liegt oft in den Wiedergabeeinstellungen. Netflix passt die Qualität standardmässig an die verfügbare Internetverbindung und teilweise auch an die Datenspareinstellungen deines Geräts an. Das schont zwar das Datenvolumen, kann aber dazu führen, dass Serien und Filme deutlich unschärfer aussehen als nötig.

Über die Kontoeinstellungen kannst du unter «Wiedergabeeinstellungen» und dann «Mobiler Datenverbrauch» festlegen, in welcher Qualität Netflix streamen soll. Wer hauptsächlich über WLAN schaut und unterwegs genügend Datenvolumen und Akku zur Verfügung hat, fährt mit «Maximaler Datenverbrauch» ganz gut.

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Standardmässig ist «Automatisch» eingestellt. Quelle: Duygu Özdemir | Screenshot Netflix-Desktopapp

«Schaust du noch?»

Wenn du bis hierhin gelesen hast, musst du ein wahrer Serien-Junkie sein. Zugegeben: Keiner dieser Kniffe wird dein Leben auf den Kopf stellen, und vielleicht kanntest du sie bereits. Da Netflix seine Oberfläche regelmässig überarbeitet, lohnt sich aber ein offenes Ohr und Auge, wenn jemand aus dem Nähkästchen plaudert.

Hast du selbst auch Tipps und Tricks, die du anderen mitgeben möchtest? Dann ab in die Kommentare damit!

Duygu Özdemir

Marketing Manager Editorial Content

Wenn ich mal nicht gerade damit beschäftigt bin, meiner literarisch-kreativen Ader freien Lauf zu lassen, stecke ich höchstwahrscheinlich in einem Netflix-Marathon fest («Nur noch eine Folge!»), unterhalte ich mich angeregt über die verschiedensten Themen, lese ein gutes Buch oder fordere mich selbst mit einem neuen Hobby heraus. Meine Wissbegierde kennt keine Grenzen, und hier habe ich die Möglichkeit, sie auszuleben und mit anderen zu teilen.

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