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Bye Bad Hair Days: Diese Haar-Routine von Abbey Yung sorgt für mehr Glanz

Was steckt hinter der Haar-Routine, über die gerade so viele sprechen? Die Abbey-Yung-Methode soll genau das liefern, was sich viele wünschen: mehr Glanz und weniger Frizz.

Was hinter dem Hype steckt

Anders als viele klassische Haarpflegeroutinen setzt der Ansatz nicht auf ein einzelnes Produkt oder einen schnellen Effekt. Im Mittelpunkt steht vielmehr das Zusammenspiel verschiedener Pflegeschritte, die aufeinander aufbauen und strapaziertes Haar gezielt unterstützen sollen. 

Reparatur, Feuchtigkeit und Schutz greifen dabei ineinander, damit das Haar nicht nur glatter und glänzender wirkt, sondern sich langfristig auch gepflegter anfühlt. Besonders spannend ist es für Haare, die nach häufigem Styling, Blondierungen oder anderen Belastungen mehr Unterstützung brauchen. Mit den richtigen Anpassungen lässt sich die Routine aber auch auf andere Haarbedürfnisse übertragen. 

Bekannt geworden ist der Ansatz durch Abbey Yung, einer Content-Creatorin, die in den sozialen Medien regelmässig über Haarpflege, Produkte und Routinen spricht. 

Die Haar-Routine im Überblick

Auch wenn die Methode auf den ersten Blick recht umfangreich wirkt, müssen nicht alle Schritte davon eins zu eins übernommen werden. Entscheidend ist vielmehr, die Logik dahinter zu verstehen und die einzelnen Schritte so auszuwählen, dass sie wirklich zum eigenen Haar passen. 

Erste Unterschiede wie mehr Geschmeidigkeit oder weniger Frizz können je nach Haar und Routine relativ schnell auffallen. Deutlich gepflegtere und gesünder wirkende Längen brauchen meist etwas mehr Zeit und vor allem regelmässige Pflege.

Schritt 1: Pre-Shower – Vorbereitung vor der Haarwäsche

1. Bond-Repair
Die Routine beginnt noch vor dem eigentlichen Waschen. Je nach Haarzustand wird zuerst ein Bond-Repair-Produkt in die Längen gegeben. Diese Pflege soll helfen, strapazierte Partien vorzubereiten und die Haarstruktur bereits vor der Wäsche gezielt zu unterstützen.

2. Haaröl
Danach kann bei Bedarf ein Haaröl in die Längen und Spitzen aufgetragen werden. Es schützt empfindliche Haarpartien, beugt Trockenheit vor und macht das Haar geschmeidiger, bevor Shampoo ins Spiel kommt.

Schritt 2: In-Shower – reinigen und pflegen

1. Shampoo
Anschliessend folgt die Haarwäsche. Je nach Bedarf kann dabei ein klärendes, ein mildes oder auch ein medizinisches Shampoo verwendet werden. Ziel ist es, die Kopfhaut gründlich zu reinigen und Rückstände zu entfernen, ohne die Haare unnötig auszutrocknen.

2. Bond Repair während der Haarwäsche
Nach dem Shampoonieren kann ein weiteres Bond-Repair-Produkt ins Haar gegeben werden. Vor allem strapazierte Längen sollen so gezielt unterstützt werden, damit das Haar kräftiger und widerstandsfähiger wird.

3. Conditioning – Pflege für Längen und Spitzen
Danach folgt die eigentliche Pflegephase. Hier kommen je nach Haarbedürfnis Gloss, Conditioner oder Maske zum Einsatz. Laut Abbey Yung reicht es oft, pro Waschtag ein bis zwei passende Produkte auszuwählen. So lässt sich die Haaroberfläche glätten, Trockenheit ausgleichen und den Längen mehr Glanz verleihen.

Schritt 3: Post-Shower – pflegen, schützen und stylen

1. Bond-Repair nach dem Waschen

Nach dem Waschen kann optional ein Post-Wash-Bond-Repair-Produkt verwendet werden. Damit ist eine zusätzliche Reparaturpflege gemeint, die nach der Haarwäsche ins Haar gegeben wird, um strapazierte Längen gezielt zu stärken, bevor weitere Pflege- oder Stylingprodukte verwendet werden. Besonders sinnvoll ist das vor allem bei Haaren, die nach der Wäsche noch etwas mehr Unterstützung brauchen.

2. Leave-in-Pflege & Hitzeschutz
Im handtuchtrockenen Haar folgen Leave-in-Pflege und Hitzeschutz. Diese Kombination macht das Haar leichter kämmbar, hilft dabei, Feuchtigkeit länger zu bewahren, und schützt gleichzeitig vor neuer Belastung durch Föhn, Glätteisen oder andere Styling-Tools.

3. Styling
Erst danach kommt das eigentliche Styling. Es ist optional und hängt davon ab, wie das Haar am Ende getragen oder geformt werden soll.

4. Glanz-Finish mit Serum, Creme oder Öl
Zum Schluss können je nach Haartyp noch versiegelnde Produkte wie ein Serum, eine Creme oder ein Haaröl verwendet werden. Sie sorgen für ein glatteres Finish, reduzieren Frizz und verleihen den Längen zusätzlichen Glanz.

Schritt 4: Between-Wash Care – Pflege zwischen den Haarwäschen

1. Pflege oder Öl für zwischendurch
Auch zwischen den Haarwäschen kann die Routine weitergeführt werden. Wenn sich die Haare trocken oder verknotet anfühlen, können pflegende Produkte oder Öle helfen, die Längen wieder geschmeidiger zu machen.

2. Hitzeschutz beim Nachstylen
Wer zwischen zwei Haarwäschen mit Hitze stylt, sollte auch dann Hitzeschutz verwenden, um die Haarstruktur zusätzlich zu schützen.

3. Trockenshampoo für den Ansatz
Wenn der Ansatz zwischen den Haarwäschen aufgefrischt werden soll, kann Trockenshampoo zum Einsatz kommen. Es dient jedoch nur zum Auffrischen und nicht als Ersatz für die eigentliche Haarwäsche.

 

Fazit: Für alle, die sich gepflegtere Längen wünschen

Was viele an der Abbey-Yung-Methode schätzen, ist, dass sie sich an unterschiedliche Haarbedürfnisse anpassen lässt. Je nachdem, was das eigene Haar gerade benötigt, können bestimmte Schritte wichtiger sein als andere. Vor allem Haare, die mehr Feuchtigkeit, Pflege und Schutz brauchen, können von diesem Ansatz profitieren. Am Ende zählt vor allem, dass die Routine zum eigenen Haar passt und die Längen genau das bekommen, was sie brauchen.

 

Quelle Titelbild: Adobe Stock | 559532336

Selin Emek

Marketing Manager Editorial Content

Mit einer Leidenschaft für Kreativität, Reisen, Fotografie und das ständige Erweitern meines Wissens, gehe ich voller Neugier durchs Leben. Wo ich meine Kreativität ausleben kann, fühle ich mich am wohlsten. Wenn ich nicht gerade die Welt erkunde, besondere Momente festhalte oder Neues lerne, liebe ich es, die Natur zu geniessen, mich in gemütlichen Cafés zu entspannen oder meine künstlerische Ader bei meinem nächsten Acrylgemälde auszuleben.

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