
Hybride Meetings: Das ist heute Standard
Meetings sind tief in unserer Arbeitskultur verankert, doch auch sie blieben vom Einfluss des technologischen Fortschrittes nicht unberührt: Was als reine Präsenztreffen begann, ist heute ein flexibles Zusammenspiel aus physischer Begegnung und digitaler Verbindung. Erfahre hier, wie sich Meetings im Laufe der Zeit verändert haben – und was heute zur Standard-Ausstattung gehört.
Meetings im Wandel – ein kleiner Geschichtsexkurs
Bis zum 19. Jahrhundert war von technischen Hilfsmitteln noch keine Rede. Meetings waren reine lokale Versammlungen, und genaugenommen gab es noch nicht einmal Telegramme, geschweige denn Telefone. Auf Distanz wurde sich nur mit Briefen verständigt. Entsprechend einschneidend war die Erfindung des Telefons.
1876 reichte Alexander Graham Bell das Patent für sein Telefon ein und setzte so den ersten Meilenstein für die digitale Kommunikation. Diese bahnbrechende Erfindung nistete sich über die Jahre in zahlreichen Unternehmen ein und ermöglichte so erstmals internationale Besprechungen in Echtzeit. Danach folgte eine Innovation der anderen: 1941 der erste programmierbare digitale Computer, 1971 die E-Mail, 1970 der erste kommerzielle Videoanrufdienst, 1989 das World Wide Web. Nach und nach fanden diese Innovationen in unseren Arbeitsalltag – und 2003 kam schliesslich Skype und ermöglichte damit erstmals kostenlose Internet-Telefonie und Videoanrufe. Da dauerte es nicht mehr lange, bis sich auch MSN, Teams und Zoom dazugesellten.
Dann kam Covid, ungewünscht und plötzlich. Im Kampf gegen die Pandemie beschleunigte sich die Digitalisierung der Meetingkultur. So wurden digitale und hybride Meetings auch in jenen Büros zur Notwendigkeit, die sich zuvor in Zurückhaltung übten.
Vom klassischen Meetingraum zum modernen Hybridraum
Mittlerweile haben wir wieder ins Büro zurückgefunden – nichtsdestotrotz hat sich Homeoffice als ein fest verwurzelter Bestandteil unserer Arbeitskultur durchgesetzt. Flexibilität und Work-Life-Balance haben enorm an Bedeutung gewonnen, und damit auch die Anforderungen an Meetingräume. Was früher als reiner Präsenzraum diente, muss heute hybride Formate unterstützen: Teilnehmende sitzen teils vor Ort, teils digital zugeschaltet. Ein moderner Meetingraum sollte diese beiden Seiten nahtlos verbinden. Das ist keine grosse Hexerei, wenn der Raum über die richtige technische Ausstattung verfügt.
Die wichtigsten Standard-Komponenten im Überblick
- Das Display ist der Ort, an dem Präsentationen, Inhalte, und bei hybriden Meetings auch Teilnehmende zusammenlaufen. Wichtig sind eine hohe Auflösung (mindestens Full HD, besser 4K), eine Touch-Funktion, die passende Grösse sowie die richtigen Schnittstellen.
- Die Videobar bringt alle Teilnehmenden ins Bild und sorgt für eine gute Audioqualität, inklusive smarter Funktionen wie KI-Autofokus oder Rauschunterdrückung. Bei der Auswahl zählen vor allem die Kameraauflösung, die Mikrofonreichweite und die Plug-and-Play-Integration.
- Der Trolley bringt mehr Flexibilität, indem er erlaubt, das Display oder das Whiteboard beliebig im Raum zu positionieren. Manche von ihnen sind sogar motorisiert. Beim Kauf sind vor allem Stabilität, Höhe oder Höhenverstellbarkeit und Montagemuster ausschlaggebend.
- Der AV-Switcher ermöglicht den Anschluss von verschiedenen Audio- und Videoquellen sowie das einfache Umschalten zwischen ihnen. Wer ihn im Einsatz hat, wechselt nahtlos von Gerät zu Gerät, ohne Kabel umstecken zu müssen. Wesentlich ist vor allem, dass er mit allen verwendeten Geräten kompatibel ist und aktuelle Videoformate unterstützt.
- Kabellose Präsentationssysteme erlauben es, eigene Geräte zu nutzen und die Raumtechnik flexibel zu steuern. BYOD ermöglicht die Nutzung eigener Geräte für Präsentationen, BYOM hingegen erlaubt zusätzlich die Steuerung von Kamera, Display und Audio über das eigene Gerät. Ein gutes kabelloses Präsentationssystem bietet kurze Reaktionszeiten und eine stabile Verbindung.
- Kabel werden gerne unterschätzt, sind jedoch immer noch ein wichtiger Bestandteil der Grundausstattung. An ihnen sollte nicht gespart werden: Sie bilden das Rückgrat einer jeden Installation und sichern die stabile Bild- und Tonübertragung. Hochwertige Kabel nach aktuellem Standard (HDMI 2.1, USB-C, CAT6/CAT7) sind entscheidend, ebenso wie die Länge, eine verlässliche Abschirmung gegen Störungen und langlebige Steckverbinder.
Am Puls der Technologie bleiben
Die Welt der Meetings steht niemals still: Neue Standards, smartere Geräte und noch effizientere Lösungen werden laufend entwickelt. Wer seine Meetingräume regelmässig auf den neuesten Stand bringt, profitiert nicht nur von reibungslosen Abläufen, sondern signalisiert auch Innovationskraft und Anpassungsfähigkeit. Am Ende geht es nicht nur um Displays, Videobars oder Kabel – es geht darum, die Technologie bewusst einzusetzen, um Kommunikation, Zusammenarbeit und Kreativität bestmöglich zu fördern.
Quelle Titelbild: Adobe Stock | 773479656
Content Marketing Managerin
Wenn ich mal nicht gerade damit beschäftigt bin, meiner literarisch-kreativen Ader freien Lauf zu lassen, stecke ich höchstwahrscheinlich in einem Netflix-Marathon fest («Nur noch eine Folge!»), unterhalte ich mich angeregt über die verschiedensten Themen, lese ein gutes Buch oder fordere mich selbst mit einem neuen Hobby heraus. Meine Wissbegierde kennt keine Grenzen, und hier habe ich die Möglichkeit, sie auszuleben und mit anderen zu teilen.
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