Black Friday: Wenn Pöstler:innen über Therapie nachdenken
Im Grunde hatte Beat bereits geahnt, dass sein Schlaf kurz ausfallen würde. Seufzend fährt er sich durchs Haar, schlägt die Decke zur Seite und wirft einen Blick auf den Kalender neben seinem Bett. Der 28. November rückt mit jedem Tag näher. Beat ist nervös. Beat ist Paketbote.
Beat gibt es nicht wirklich. Dies ist ein Werk der Fiktion. Jede Ähnlichkeit mit realen Personen ist rein zufällig – zumindest bis hierhin. Tatsächlich aber steckt hinter der Black Week eine Menge (!) Leistung, und viele Menschen ziehen an einem Strang, um uns alle mit Tiefpreisen zu beglücken. Dazu gehören beispielsweise Lager-Mitarbeitende, Detailhandel-Angestellte, und allem voran natürlich unsere fleissigen Pöstler:innen. Zahlreiche Unternehmen schreiben schon Monate im Voraus Stelleninserate für Aushilfskräfte aus. Dennoch gibt es alle Hände voll zu tun.
Die Black Week kennt keine Gnade, so viel steht fest. Doch welches Ausmass hat sie wirklich, gerade im Hinblick auf Pakete? In diesem Beitrag ergründen wir anhand eines Beispiels der schweizerischen Post, was Lieferdienste in der Zeit alles bewältigen, und klopfen den Pöstler:innen lobend auf die Schulter.
Pakete-Wahnsinn in der Black Week
Am 6. Dezember 2024 verkündete die Post einen neuen Rekord für den Zeitraum zwischen dem Montag vor Black Friday bis Dienstag nach Cyber Monday: Ganze 7.5 Millionen Pakete sollen die Angestellten sortiert und schweizweit zugestellt haben. Das sei eine halbe Million mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahrs. Im Zuge dessen haben die Mitarbeitenden am 3. Dezember 2024 einen weiteren Rekord aufgestellt; 1.3 Millionen Pakete an einem einzigen Tag. In der Zeit zwischen Black Friday und Weihnachten herrscht stets Hochsaison, und die Post hat sich herzlich für den Einsatz der Mitarbeitenden bedankt. (Quelle: Die Schweizerische Post)
Eine Wahnsinnsleistung, nicht wahr? Rund 19'000 Mitarbeitende der Post haben sich letztes Jahr dafür eingesetzt, dass die Päckli heil nach Hause finden. Unter den Paketen waren selbstverständlich auch unsere Brack-Päckli – auch liebevoll Bräckli genannt – zu finden.
Und wie steht es um die Bräckli?
Auch bei Brack geht es in der Zeit drunter und drüber. Während der Black Week 2024 wurden etwa 60 % mehr Waren als in einer regulären Woche vertrieben, was 150 zusätzliche Mitarbeitende forderte – und auch dieses Jahr wird es attraktive Angebote regnen. Damit alle Bestellungen planmässig auf die Reise gehen können, arbeiten im Logistikzentrum in Willisau zahlreiche Teams Hand in Hand. So wird gemeinsam mit der Post sichergestellt, dass die Bräckli rechtzeitig bei uns zuhause ankommen.
Ein Dank an Pöstler:innen
Wenn wir uns in der Black Week über ein Schnäppchen freuen, denken wir selten daran, welche logistische Meisterleistung dahintersteht. Während wir bequem von der Couch aus bestellen, schultern Paketbotinnen und Paketboten tagtäglich Berge von Paketen – bei Wind, Wetter, und oft bis spät in die Nacht. Sie tragen einen wesentlichen Teil dazu bei, dass unsere Bestellungen zuverlässig, sicher und pünktlich ankommen. Deshalb: Ein riesiges Dankeschön an all jene, die in dieser intensiven Zeit Überstunden machen, ihre Kräfte bündeln und dafür sorgen, dass wir unseren grossen Auspack-Moment erleben dürfen.
Und ansonsten: Viel Spass an die Schnäppchenjäger:innen unter uns, und viel Durchhaltevermögen an alle, die am anderen Ende des Kaufprozesses stehen.
Quelle Titelbild: Sora AI
Marketing Manager Editorial Content
Wenn ich mal nicht gerade damit beschäftigt bin, meiner literarisch-kreativen Ader freien Lauf zu lassen, stecke ich höchstwahrscheinlich in einem Netflix-Marathon fest («Nur noch eine Folge!»), unterhalte ich mich angeregt über die verschiedensten Themen, lese ein gutes Buch oder fordere mich selbst mit einem neuen Hobby heraus. Meine Wissbegierde kennt keine Grenzen, und hier habe ich die Möglichkeit, sie auszuleben und mit anderen zu teilen.
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