Oral-B Aktionswochen
Gesichtsbuerste_Artikelbild.jpg

Gesichtsbürstchen? Ja! Nur welches?

Gesichtsbürsten findet man mittlerweile in vielen Badezimmerschränken. Die Auswahl ist riesig und vor dem Kauf stellen sich deshalb einige Fragen: Welche Form sollte sie haben? Normale Borsten oder doch lieber aus Silikon? Und vor allem: Was kann sie und brauche ich so ein Ding wirklich?

Wer noch nie eine Gesichtsbürste benutzt hat, der wird wahrscheinlich genau diese Frage mit: "Nein! Um Himmelswillen, wozu auch? Wasser und Seife reichen doch völlig aus!" beantworten.
Wer allerdings bereits eine besitzt, der wird mit dem Kopf auf und ab nicken und mit einem kleinen Lächeln, sein Bürstchen anschmachten...
Warum? Das erkläre ich euch hier und stelle euch drei verschiedene Modelle vor.

Wie wirken Gesichtsbürsten?


Bevor wir über den Sinn von Gesichtsreinigern sprechen können, müssen wir zuerst wissen, wie sie genau funktionieren und was sie mit unserer Haut genau machen.
Durch die mechanische Bewegung der elektrischen Gesichtsbürsten sollen abgestorbene Hautschüppchen besser entfernt werden. Die Haut wird sanft, gründlich und bis in die Poren gereinigt. Durch die Massage wird die Durchblutung gefördert und man hat nach der Behandlung einen schönen, rosigen Teint. Die Haut wirkt aufgeplustert, voller und hat einen schönen Glow. Wendet man sie regelmässig an, dann kann man damit sein Hautbild verfeinern. Für mich ist die Anwendung zu einem kleinen Abendritual geworden. Ich benutze sie aber nicht mehr täglich, sondern 2-3 Mal in der Woche.


Welche Gesichtsbürsten gibt es?


Grundsätzlich würde ich mich immer für eine elektrische Gesichtsbürste entscheiden. Sie ist dank den oszillierenden Bewegungen schonender zur Haut, als wenn man selber auf dem Gesicht herumdrückt und kreist. Für mich persönlich kommt auch nur ein Gerät mit Silikonnoppen in Frage.
Wer sich trotzdem für eine Gesichtsbürste mit "normalen" Borsten entscheidet, der sollte unbedingt darauf achten, den Bürstenkopf regelmässig (ca. alle 2 Monate) auszutauschen. Diese Bürsten können nämlich nicht so gut gereinigt werden und man sollte sie nicht zu lange benutzen.
Denkt auch daran: Bei härteren Borsten ist die mechanische Abtragung der Haut viel grösser. Das schadet der Hautbarriere, führt zu Rötungen, Entzündungen oder gar zu unreiner Haut.
Deshalb würde ich persönlich immer auf eine elektrische Bürste aus Silikon zurückgreifen. Sie sind nicht nur sanft für die Haut, sondern bieten auch keinen Nährboden für Bakterien. Die oszillierenden Bürsten schwingen in Schallfrequenz über das Gesicht und sind vor allem bei empfindlicher Haut besser geeignet.

Wie benutzt man die Gesichtsbürsten?


1. Abschminken
Am besten geht das mit einem Gesichtsöl, das man nachher mit Wasser abspült. (Double Cleansing)

2. Gesicht reinigen
Wer viel Makeup trägt, der reinigt sein Gesicht kurz mit einem sanften Waschgel und benutzt nachher die Gesichtsbürste.

3. Gesichtsbürste befeuchten und die Anwendung starten
Den Cleanser gibt man direkt auf sein Gesicht oder direkt auf die Bürste und gleitet danach sanft über die Haut. Wenn die Borsten fein genug sind, dann darf man sie auch bei der Augenpartie verwenden.
Wichtig: Nicht zu stark drücken und die Bürste nicht länger als 1 Minute benutzen. Die meisten Geräte sind für die tägliche Anwendung geeignet. Ich persönlich nutze sie aber nur 2, höchstens 3 Mal in der Woche und reinige mein Gesicht sonst einfach mit einem Waschgel und meinen Fingern.

4. Die Reinigung
Nach der Verwendung spült man die Bürste am besten mit heissem Wasser sehr gut aus und lässt sie an der Luft trocknen.

Die Qual der Wahl - Welche Gesichtsbürste passt zu mir?

Diese Frage ist nicht ganz so leicht zu beantworten, da es mittlerweile viele verschiedene Modelle in allen Preisklassen auf dem Markt gibt.
Wer sie oft und regelmässig benutzt, der wird vielleicht eher auf ein etwas teureres Gerät mit mehr "Schnickschnack" zurückgreifen.
Wir haben deshalb drei unterschiedliche Silikonbürsten getestet und stellen euch diese vor:

FLAWLESS Cleanse

Das Gerät fällt in der 3-er Runde sofort auf. Nicht nur durch seine dezente, roségoldene Farbe sondern auch durch seine Form. Es ist das einzige Gerät mit einem Silikonkopf, das man an einem Griff in der Hand halten kann.


Es erinnert ein bisschen an einen abgeschnittene Duschbrause. :-)
Es ist sehr leicht und fühlt sich angenehm an und lässt sich einfach bedienen. Beim ersten Klick startet das Reinigungsprogramm 1 für eine sanfte Reinigung. Mit jedem weiteren Klick kommt man in die nächste von insgesamt 4 Einstellungen. Das ist auch der grosse Unterschied zu den beiden anderen Gesichtsbürstchen. Mein Favorit ist die letzte Stufe, tiefe Massage und Reinigung. Zum Aufladen legt man es einfach in die mitgelieferte Ladestation.

Meine Punktebewertung

(5, höchste Punktzahl: Super, gefällt mir sehr / 1, schlechteste Punktzahl: Nö, das ginge besser!)
Design: 5
Bedienung/Möglichkeiten: 5 (einfache Bedienung, mehrere Programme, auch zur Massage). Liegt dank dem Griff gut in der Hand und ist sehr leicht. Aufbewahrung nach dem Gebrauch in der Ladestation.
Feeling während der Behandlung: 4
Verpackung: 2 (schwer zu öffnen, zu viel Plastik)


inFace Sonic Facial

Etwas weniger edel, dafür mit 3 frischen, fröhlich Farben, überzeugt mich auch das Design des inFace Geräts. Es ist ebenfalls aus Silikon und kann auch ganz einfach unter dem Wasserhahn gereinigt werden. Die Borsten sind noch etwa gleich weich, wie die des Flawless und auch sie hinterlassen ein sehr gutes Hautgefühl.



Er ist etwas kleiner und liegt deshalb weniger gut in der Hand. Am Anfang ist die Bedienung etwas ungewohnter.
Einstellen kann man 3 Geschwindigkeitsstufen.

Meine Punktebewertung

(5, höchste Punktzahl: Super, gefällt mir sehr / 1, schlechteste Punktzahl: Nö, das ginge besser!)
Design: 4
Bedienung/Möglichkeiten: 3+ (Einfach/aber nur 3 versch. Programmstufen, die sich nicht stark voneinander unterscheiden). Er ist sehr klein, liegt nicht so praktisch in der Hand.
Das Plus gibt's für den kleinen Verschlussdeckel.
Feeling während der Behandlung: 4-5
Verpackung: 5 (kleine Kartonverpackung, kein Plastik)


Foreo LUNA mini 3


Knallig bunt kommt er daher - und er ist wahrscheinlich auch der bekannteste Gesichtsreiniger. Der LUNA von Foreo, hier in der Mini-Version. Wer pink nicht mag, der kann sich auch für schwarz, gelb, mint oder rosa entscheiden. Vom Design her, steht er den beiden anderen in Nichts nach. Mir persönlich gefällt der schlichte Look der Foreo Geräte sehr. Typisch skandinavisch halt.
Der LUNA 3 löst seine Vorgänger ab und bietet noch mehr Leistung und weichere Silikonnoppen. Wer mit der Hand drüber fährt, der merkt es sofort:



Die Noppen fühlen sich an wie Härchen aus Samt. Das spürt man auch während der Anwendung, allerdings ist der Unterschied zu den beiden anderen Geräten nicht riesig.
Bevor man mit der ersten Reinigung beginnen kann, muss man allerdings die Foreo App runterladen und das Gerät registrieren. Das geht zwar ganz einfach, ist aber trotzdem etwas umständlicher als bei den beiden anderen Reinigern, die nur per Knopfdruck gestartet werden können. Ist alles einmal eingerichtet, funktioniert der LUNA 3 mini auch ohne App.
In der App findet man verschiede Infos über die richtige Verwendung und auch ein Reinigungsprogramm. Dieses zeigt die Zeit und die zu reinigenden Partien an. Nice To Have, aber nicht unbedingt notwendig.
Etwas speziell ist die sehr runde Form, an die man sich am Anfang kurz etwas gewöhnen muss. Man muss ein bisschen ausprobieren, bis man die richtige Handstellung herausgefunden hat. Die Gesichtsreinigung ist sehr angenehm und hat mir vom Feeling her, am besten gefallen.
Ein tolles, stylisches Gerät, das aber auch seinen Preis hat.

Meine Punktebewertung

(5, höchste Punktzahl: Super, gefällt mir sehr / 1, schlechteste Punktzahl: Nö, das ginge besser!)
Design: 5
Bedienung/Möglichkeiten: 3+ (Die Installation der App müsste nicht sein. Geht nach der Erstanwendung ja auch ohne...) Die ganz runde Form ist etwas gewöhnungsbedürftig.
Das Plus gibt's für das kleine Säckchen, welches mitgeliefert wird. So kann man den LUNA gut überall mitnehmen.
Hautfeeling: 5
Verpackung: 1 (Eingepackt in eine sperrige Plastikbox, die man nach dem Öffnen wegschmeissen muss)


Mein Fazit


Gesichtsbürstchen?
JA: Es verfeinert das Hautbild, regt die Durchblutung an und sorgt für ein ebenmässiges, gereinigtes Gesicht mit "Extra-Glow".

ABER: Vor allem wer irritierte und empfindliche Haut hat, sollte bei der Anwendung aufpassen. Generell gilt: Weniger ist mehr! Also nur kurz, nicht zu häufig und nur sanft über das Gesicht fahren.
Wer eine Bürste benutzt muss sie unbedingt JEDES Mal gut abspülen, resp. reinigen, damit keine Bakterien verteilt werden.


Welches Gerät hat am meisten überzeugt?

Wer ein ganz einfaches, kleines und handliches Gerät ohne viel Schnickschnack haben möchte, der ist mit dem inFace Sonic gut beraten.
Wer zusätzlich noch eine Massagefunktion benutzen möchte und mit flachen, kleines Devices nicht so gut zurecht kommt, dem würde ich den Flawless empfehlen. Mich hat dieses Gerät persönlich am besten gefallen und überzeugt.
Wer noch etwas mehr Möglichkeiten inkl. Reinigungsprogramme via App und einen Hingucker fürs Badezimmer haben möchte, der wird seine Freude am LUNA 3 mini von Foreo haben. Ein tolles Gerät, aber auch das teuerste.

kathrinpic_480x480.jpg

Kathrin Buholzer

Redaktorin, Bloggerin, zuständig für Familienthemen

Eltern-Bloggerin I Mom von 2 Teenie-Girls I Open Air Fan I Bernerin I Rollerskaterin I Testet sehr gerne Wellnesshotels, Haushalts- und Kosmetikgeräte

Gesichtsbürstchen aus unserem Test

Weitere Gesichtsbürsten in der Übersicht

Mehr laden

Tags:

Beitrag teilen:

LinkedInTumblrRedditWhatsAppPrint

Kommentare