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8 Hausmittel gegen Heuschnupfen

Laufende Nase, juckende und geschwollene Augen – Heuschnupfengeplagte kennen das nur zu gut. Wenn es draussen langsam wärmer wird und die Natur zum Leben erwacht, fängt für Pollenallergiker*innen die Leidenszeit an. Wir stellen Ihnen einige Hausmittel vor, die bei Heuschnupfen Linderung versprechen.

Schwarzkümmelöl

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Schwarzkümmel ist schon lange als Heil- und Gewürzpflanze bekannt. Besonders das Öl der Pflanze gilt als heilsam bei Asthma, Allergien, Hauterkrankungen und weiteren Beschwerden. Es ist reich an ungesättigten Fettsäuren und sekundären Pflanzenstoffen. Ausserdem enthält es das ätherische Öl Thymoquinon, das keimtötend und entzündungshemmend wirkt. Dass Schwarzkümmel bei Heuschnupfen antiallergisch wirkt, zeigt sich auch in Studien.

Anwendung: Nehmen Sie 1 Esslöffel kaltgepresstes Schwarzkümmelöl täglich vor einer Mahlzeit ein. Empfehlenswert ist eine vorbeugende Einnahme bereits einige Monate vor Beginn der Pollensaison.

Augentrost (Euphrasia)

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Gereizte und geschwollene Augen sind ein häufiges Symptom bei Heuschnupfen. Hier bietet Augentrost natürliche Linderung. Die Pflanze wird bereits seit dem Mittelalter bei Augenbeschwerden verwendet. Sie wirkt nämlich reizlindernd und entzündungshemmend. Augentrost ist ein Halbschmarotzer, der in die Wurzeln der umliegenden Pflanzen wächst. Aus ihren Wirtspflanzen zieht Augentrost Wasser und Nährstoffe ab und beeinträchtigt deren Stoffwechsel. Diese Eigenschaft ist bei der Behandlung von Augenentzündungen sehr nützlich: Augentrost besänftigt die erhöhte Stoffwechselaktivität am Auge und hilft beispielsweise bei tränenden Augen.

Anwendung: 1 Esslöffel Augentrost in rund 250 ml Wasser kochen. Nach 10 Minuten das Kraut absieben und den Sud abkühlen lassen. Wattepad oder Tuch darin tränken und auf die Augen legen.

Augentrost ist auch als Wirkstoff in vielen Augentropfen enthalten.

Feuchte Augenmaske

Ein weiteres Hausmittel, das bei juckenden Augen hilft, ist eine kühle, feuchte Kompresse. Sie wirkt entzündungshemmend und lindert den Juckreiz. Neben den Hot-Cold-Kompressen, die es zu kaufen gibt, tut es auch ein feuchter Stofflappen. Tränken Sie das Tuch in kaltem Wasser und wringen Sie es gut aus, bevor sie es über die Augen legen. Übrigens können Sie auch eine Packung gefrorene Erbsen oder ähnliches als Kompresse verwenden. Wichtig ist, dass Sie die Packung in ein Stofftuch einwickeln, bevor Sie sie auflegen.

Malventee

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Die wilde Malve finden Sie an vielen Wegrändern, Hängen und Häuserwänden. Die Blätter und Blüten der Malve enthalten Schleimstoffe, die sich wie ein Schutzfilm über die gereizte Schleimhaut legen. Ein Malventee ist bei Juckreiz im Hals und der Nase besonders wohltuend und hilft unterstützend auch bei Husten.

Anwendung: 1 bis 2 Teelöffel Malvenblätter mit 250 ml Wasser übergiessen. Anschliessend aufkochen und 5 bis 10 Minuten ziehen lassen. Vor dem Trinken sieben Sie die Blätter ab.

Zusatz-Tipp: Viel trinken

Nicht nur, aber auch bei Heuschnupfen gilt: Viel Tee und Wasser trinken ist gesund! Eine reichliche Flüssigkeitszufuhr befeuchtet die Schleimhäute im Rachen und wirkt dem Kratzen im Hals entgegen. Wer viel Wasser und Tee trinkt, unterstützt ausserdem das Lymphsystem, wodurch Schwellungen leichter abklingen.

Apfelessig

Apfelessig hat sich dank seiner entzündungshemmenden Wirkung als Hausmittel bei Schnupfen, verstopfter Nase, Juckreiz und vielem mehr bewährt. Auch bei allergischem Schnupfen bringt der nährstoffreiche Apfelessig Linderung. Da Apfelessig leicht basisch ist, unterstützt er ausserdem den Säure-Basen-Haushalt.

Anwendung: Mischen Sie 1 Esslöffel Apfelessig mit einem Glas Wasser. Ist Ihnen die Mischung zu stark, können Sie diese mit etwas Zitronensaft und Honig verdünnen. Trinken Sie Essig niemals pur, da die Säure die Zähne angreift und die Schleimhäute reizt.

Nasenspülung mit Salzwasser

Eine Spülung mit Salzwasser kann bei gereizten Atemwegen und Juckreiz wahre Wunder wirken. Das Salzwasser reinigt den Nasenraum von Schleim und spült die Pollen aus. Zusätzlich befeuchtet es die Nasenschleimhaut, wodurch deren Abwehrfunktion gestärkt wird.

Anwendung: Am einfachsten spülen Sie die Nase mit einer Nasendusche und fertig gekauften Nasenspüllösungen. Alternativ stellen Sie die Nasenspülung selbst her. Dafür lösen Sie 0.9 Gramm Kochsalz ohne Zusätze in 100 ml frischem, lauwarmem Wasser auf.

Inhalieren

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Inhalieren ist ein gängiges Hausmittel bei Erkältungsbeschwerden und eignet sich auch bei Heuschnupfensymptomen – beispielsweise bei verstopfter Nase. Das Inhalieren von Wasserdampf regt die Durchblutung an, befeuchtet die Nasenschleimhäute und löst festsitzenden Schleim. Sie können die Inhalation ausserdem mit wertvollen Zusätzen anreichern – beispielsweise Kamille, die als keimtötend gilt, oder Eukalyptus, welcher desinfizierend wirkt.

Anwendung: Sie brauchen lediglich einen grossen Topf mit heissem Wasser und ein Handtuch. Achten Sie darauf, dass das Wasser nicht zu heiss ist, da sonst Verbrennungsgefahr besteht. Stellen Sie den Topf vor sich auf den Tisch und beugen Sie sich mit zwei handbreiten Abstand über den Topf. Legen Sie das Handtuch über den Kopf, damit der Dampf nicht entweicht. Nun atmen Sie den aufsteigenden Dampf während 10 bis 20 Minuten mit tiefen Atemzügen ein. Anschliessend waschen Sie das Gesicht mit lauwarmem Wasser ab. Alternativ können Sie einen Inhalator verwenden.

Probiotika

Ein Probiotikum enthält lebende Mikroorganismen – beispielsweise Milchsäurebakterien, die auch in einem gesunden Darm zu finden sind. Neben dem Einfluss von Probiotika auf die Darmflora, zeigen Untersuchungen auch eine positive Wirkung bei Allergiker*innen.

Das lässt sich wie folgt erklären: Unser Immunsystem ist für die allergischen Symptome verantwortlich, da es überempfindlich auf eigentlich harmlose Stoffe reagiert. Weil zahlreiche wichtige Immunzellen im Darm sitzen, stehen die Darmflora und allergische Reaktionen in direktem Zusammenhang. Eine Studie des Europäischen Zentrums für Allergieforschung hat herausgefunden, dass die Einnahme eines probiotischen Nahrungsergänzungsmittels die Symptome von Pollenallergiker*innen signifikant reduziert.

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