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Bewusste Labels erklärt
Auf diese Labels können Sie beim Einkaufen achten

Hier finden Sie eine Übersicht über alle bewussten Zertifizierungen von Produkten, die Sie im Onlineshop auffinden. Diese Zertifizierungen zeigen Ihnen mögliche bewusste Alternativen zu herkömmlichen Produkten an. Alle Produkte mit den nachfolgenden Zertifizierungen finden Sie auch mit dem Filter «Bewusste Alternativen» im Shop. Wir sind laufend dabei, die Zertifizierungen zu Prüfen und anzupassen.

Amfori BSCI

Die amfori Business Social Compliance Initiative [amfori BSCI, gegründet 2003 als Business Social Compliance Initiative (BSCI)] ist ein Programm des wirtschaftsnahen Verbandes amfori zur Verbesserung der sozialen Standards in einer weltweiten Wertschöpfungskette. Die Organisation mit Sitz in Brüssel bietet Wirtschaftsunternehmen die Übernahme oder Anlehnung an einen Verhaltenskodex an sowie ein systematisches Überwachungs- und Qualifikationssystem. Dieser Kodex beruht auf internationalen Verträgen zum Schutz von Arbeitnehmerrechten, dabei geht es um folgende elf Schlüsselelemente: Managementpraxis, keine bedenkliche Beschäftigung, Arbeitszeit, Vergütung, Kinderarbeit, Zwangsarbeit (einschließlich Gefangenenarbeit und Zwangsmaßnahmen), Versammlungsfreiheit (inklusive Organisationsfreiheit und Tariffreiheit), Diskriminierung (Geschlecht, Rasse, Religion), Arbeitsbedingungen, Gesundheits- und Sozialeinrichtungen, Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz (Arbeitssicherheit), Aspekte des Umweltschutzes und besonderen Schutz junger Angestellter.



B Corp

Zertifizierte B Corps sind Unternehmen, die nachweislich die höchsten Standards für Sozial - und Umweltverträglichkeit, rechtliche Unternehmensverantwortung und öffentliche Transparenz erfüllen. Es ist die einzige Zertifizierung, die die gesamte soziale und ökologische Performance eines Unternehmens misst. Das B Impact Assessmet bewertet, wie sich die Betriebsabläufe und das Geschäftsmodell von Unternehmen auf die Mitarbeiter*innen, die Gesellschaft, die Umwelt und die Kund*innen auswirkt.



Blaue Engel

Der Blaue Engel setzt anspruchsvolle Maßstäbe für umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen. Um diese Zertifizierung zu erhalten, müssen die Produkte und Dienstleistungen hohe Ansprüche an Umwelt-, Gesundheits- und Gebrauchseigenschaften erfüllen. Bei der Beurteilung eines Produktes wird immer der gesamte Lebensweg geprüft und nach Kriterien beurteilt welche alle 3-4 Jahre ebenfalls überprüft werden. Somit sind auch die Unternehmen gefordert, Ihre Produkte immer umweltfreundlicher zu gestalten.



bluesign

bluesign ist ein ganzheitliches System, das für Industrie und Marken Lösungen bereithält, um Produkte nachhaltig zu verarbeiten und herzustellen. Auf der Basis strenger Kriterien werden Hilfsmittel und Dienstleistungen entwickelt, um die Unternehmen gezielt bei ihrer nachhaltigen Entwicklung zu unterstützen. Als unabhängige Instanz kontrolliert bluesign den Fortschritt, den die Unternehmen dabei machen, sorgt für die stetige Weiterentwicklung der Lösungen und optimiert kontinuierlich seine Kriterien.



ECONYL

Der ECONYL-Regenerationsprozess verwandelt das, was früher Abfall war, in eine neue Quelle von Möglichkeiten für die Bereiche Mode und Einrichtung. Einer Qualifikation, deren Ziel die Förderung von Spitzenqualität und einer laufenden Verbesserung innerhalb der Lieferkette von ECONYL ist. Um die Auszeichnung zu erhalten, muss der Lieferant eine Reihe von Umweltkriterien erfüllen, die im ECONYL Qualified Protokoll beschrieben sind und sich hauptsächlich auf die Materialverwendung und das Management des Produktionsprozesses beziehen.



Fair Rubber

Der Verein Fair Rubber e.V. ist eine Kooperation von Produzenten, Rohstofflieferanten und Händlern, die Produkte aus fair gehandeltem Naturkautschuk anbieten. Fair Rubber fördert den naturnahen Abbau von Kautschuk, um fairen Gummi umweltschonend zu erzeugen. Im Rahmen dessen kontrolliert Fair Rubber, dass nicht nur der festgelegte Mindestpreis für den natürlichen Naturkautschuk gezahlt wird, sondern auch die sogenannte Fair-Trade-Prämie. Dabei darf die Fair-Trade-Prämie ausschliesslich für die Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen der Plantagenarbeitenden, Gummizapfenden und Kleinbauern verwendet werden – in erster Linie in Sri Lanka und Indien. Die Fair-Trade-Prämie wird beispielsweise für den Bau von sozialen Einrichtungen, für die Erwachsenenbildung oder für Infrastrukturmassnahmen verwendet.



Fair Wear Foundation

Die Fair Wear Foundation arbeitet mit Unternehmen der Textilindustrie zusammen, die bereit sind, einen faireren Weg zur Herstellung ihrer Kleidung zu gehen.



Fairtrade Max Havelaar

Fairtrade verbindet Konsumentinnen und Konsumenten, Unternehmen und Produzentenorganisationen und verändert Handel(n) durch bessere Preise für Kleinbauernfamilien sowie menschenwürdige Arbeitsbedingungen und gerechte Bezahlung für Beschäftigte auf Plantagen in Entwicklungsländern.



Fashion Industry Charter for Climate Action

Die Fashion Industry Charter for Climate Action geht über die bisherigen branchenweiten Verpflichtungen hinaus. Sie beinhaltet das Ziel, die Treibhausgasemissionen bis 2030 um 30 % zu reduzieren, und die Verpflichtung, einen Dekarbonisierungspfad für die Modeindustrie zu analysieren und festzulegen. Dieser stütz sich auf die Methoden der Science-Based Targets Initiative.



Global Recycle Standard (GRS)

Der GRS trägt den Anforderungen von Unternehmen Rechnung, die den Recyclinganteil ihrer (Fertig- und Zwischen-) Produkte überprüfen wollen sowie sicherstellen, dass die sozialen, ökologischen und chemischen Vorschriften in der Produktion erfüllt werden. Ziel des GRS ist die Definition von Anforderungen an eine korrekte Spezifikation von verwendeten Substanzen und Materialien sowie an korrekte Arbeitsbedingungen. Ferner sollen ökologische und chemische Risiken minimiert werden. Angesprochene Unternehmen sind in der Baumwollverarbeitung, Spinn-, Web-, Strick-, Färbe-, Druck- und Nähindustrie tätig.



Green Shape Vaude

Green Shape-Produkte sind dazu gemacht, lange genutzt zu werden. Hersteller Vaude zeig auf, wie die Produkte richtige gepflegt werden und falls notwendig auch repariert. Die strengen Kriterien von Green Shape werden für den Grünen Knopf anerkannt. Unabhängig geprüft und staatlich zertifiziert.



Grüne Knopf

Der Grüne Knopf ist das Siegel für sozial und ökologisch hergestellte Textilien. Das Besondere: Das ganze Unternehmen wird geprüft, ob es verantwortungsvoll handelt. Einzelne Vorzeigeprodukte reichen nicht aus für die Zertifizierung. Das Ziel der Zertifizierung ist, dass Mensch und Umwelt in der gesamten Lieferkette geschützt wird - vom Baumwollfeld bis zum «Bügel».



Ortovox Wool Promise (OWP)

Seit 1988 dreht sich in der Bekleidung von ORTOVOX alles um Wolle. Der Schutz von Mensch und Tier steht dabei im Fokus des Handelns. Der Wollstandard stellt sicher, dass die Wollproduktion auf den Farmen den hohen Qualitätsansprüchen von ORTOVOX entsprechen. Alle Farmen sind zudem mit dem RWS zertifiziert. Von Farm- und Land-Management, Tierschutz, Transport bis hin zur Schlachtung deckt das OWP darüber hinaus verschiedene Nachhaltigskeitsaspekte der Wollproduktion ab.



PEFC

PEFC ist die größte Institution zur Sicherstellung und Vermarktung nachhaltiger Waldbewirtschaftung durch ein unabhängiges Zertifizierungssystem. Holz und Holzprodukte mit dem PEFC-Siegel stammen nachweislich aus ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltiger Forstwirtschaft.



RDS

Der RDS stellt sicher, dass die Daunen und Federn in einem Produkt nur von solchen Tieren stammen, die gut behandelt wurden. Von den Elterntierfarmen über die Aufzucht der Küken, deren Transporte bis hin zur Schlachtung werden vom RDS-Standard alle Aspekte der Daunen-Lieferkette unter artgerechten Gesichtspunkten abgedeckt.



Sustainable Apparel Coalition (SAC)

Die Sustainable Apparel Coalition (SAC) ist ein Zusammenschluss aus über 200 führenden Marken- und Handelsunternehmen sowie Produktionsbetrieben der Schuh- und Kleidungsindustrie, die gemeinsam mit Gewerkschaften, Nichtregierungsorganisationen und wissenschaftlichen Einrichtungen daran arbeiten, schädliche Auswirkungen ihrer Produkte weltweit zu reduzieren. SAC hat mit dem Higg-Index ein Instrument entwickelt, das entlang der gesamten Lieferkette die Nachhaltigkeitsleistung von Produkten misst, bewertet sowie prioritäre Handlungsfelder und Chancen identifiziert.



Swedish Textile Initiative for Climate Action (STICA)

Führende schwedische Akteure aus der Bekleidungs- und Textilindustrie haben STICA ins Leben gerufen. Ziel ist es, Bekleidungs- und Textilunternehmen sowie die gesamte nordische Bekleidungs- und Textilindustrie dabei zu unterstützen, ihre Klimaauswirkungen zu verringern und gleichzeitig ihre globale Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Alle Partner von STICA haben sich verpflichtet, ihre CO2-Emissionen (THG) bis 2030 um mindestens 30% zu senke.



Vegan Society

Die Veganblume («Vegan Trademark») wird von der «Vegan Society England» seit 1990 weltweit vergeben und zeichnet vegane Produkte aus. Damit ein Produkt mit der Veganblume ausgezeichnet werden kann, muss es folgende Kriterien erfüllen: Es dürfen keinerlei Tierbestandteile, keine tierischen Nebenprodukte oder aus Tieren gewonnene Rohstoffe im Endprodukt enthalten sein. Zudem dürfen während der Produktion keine tierischen Materialien benutzt werden und in keinem Produktionsschritt Tierversuche durchgeführt werden. Alle Rohstoffe müssen tierversuchsfrei hergestellt sein. Produziert ein Unternehmen parallel nicht-vegane Produkte, müssen alle Maschinen gründlich gereinigt werden, bevor sie wieder mit veganen Inhaltsstoffen in Berührung kommen können. Wenn ein Produkt gentechnisch veränderte Bestandteile enthält, muss dies auf der Verpackung gekennzeichnet sein.



World Faire Trade Organisation (WFTO)

Die World Fair Trade Organisation (WFTO) ist ein globales Netzwerk von Organisationen des Fairen Handels aus über 70 Ländern. Zu den Mitgliedern dieser Fair-Trade-Bewegung zählen Produzenten-Kooperationen und -Vereinigungen, Export-Gesellschaften, Importeure, Einzelhändler, nationale und regionale Fair-Trade-Netzwerke und Finanzinstitutionen. Die WFTO repräsentiert demnach die gesamte Handelskette, vom Produkt bis hin zum Verkauf. Das Ziel der Organisation ist die soziale Situation benachteiligter Produzenten zu verbessern, die Zusammenarbeit von Organisationen des fairen Handels zu fördern und sich für eine grössere Gerechtigkeit im Welthandel einzusetzen.