So bleibt die Luft auch drinnen frisch
Messen Sie die Qualität der Raumluft und vergessen Sie nicht zu lüften

Wollen wir rasch lüften oder bleiben die Fenster geschlossen? Lange wurde dies als eine Frage von individuellen Vorlieben und Befindlichkeiten abgetan. Doch die Corona-Pandemie hat unser Bewusstsein geschärft: Heute ist allgemein bekannt, dass sich mit der ausgeatmeten Luft auch Aerosole in Innenräumen stauen, wenn man nicht regelmässig lüftet – und Aerosole können Krankheitserreger verschiedener Art enthalten. Für dicke Luft in Büros und Schulzimmern, aber auch zuhause, gibt es keine Argumente mehr, denn: Nebst dem, dass das Ansteckungsrisiko steigt, ist stickige Atemluft auch nicht förderlich für die Konzentrationsfähigkeit und das Wohlbefinden des Menschen. Dennoch merkt man es nicht, wenn sich die Qualität der Raumluft schleichend verschlechtert – man muss einen Raum erst einmal verlassen, um bei der Rückkehr festzustellen, wie dick die Luft eigentlich ist.

Lassen Sie es nicht darauf ankommen, denn zuverlässig für ein gesundes Raumklima zu sorgen, ist nicht schwierig. Wollen Sie erfahren, wie frisch beziehungsweise verbraucht die Luft im Büro, Sitzungs-, Klassen- oder Wohnzimmer ist, dann brauchen Sie nur ein Gerät, das den CO₂-Anteil in der Luft misst. Dieser steigt mit dem Anteil der von Menschen (und Tieren) ausgeatmeten Luft, und die Gleichung ist einfach: Wo die Luft viel CO₂ enthält, schweben auch viele Aerosole – und das Risiko, sich mit Krankheiten anzustecken, steigt. Erfahren Sie auf dieser Seite mehr über die vielfältigen Argumente für gut gelüftete Räume und lassen Sie sich von den Haustechnik- und Smart-Home-Spezialisten von BRACK.CH zeigen, was für Lösungen – die teils noch viel mehr können als CO₂-Messung – Ihnen zur Auswahl stehen. Wir präsentieren Ihnen sowohl Standalone-Geräte als auch smart integrierbare Komponenten.



Argumente und Einsatzgebiete für CO₂-Messgeräte

CO₂-Messgeräte werten die Luftqualität aus und informieren, dass es Zeit zum Lüften ist, bevor das Raumklima ungesund wird. Während die frische Luft unter freiem Himmel zurzeit um die 0,04 Volumenprozent CO₂ (Kohlenstoffdioxid) enthält, wird zum Lüften geraten, sobald die Konzentration das Drei- bis Vierfache erreicht. Aus diversen Gründen ist es sinnvoll, den CO₂-Gehalt der Luft mittels Messgeräten im Auge zu behalten:

  • Ein hoher CO₂-Wert bedeutet, dass sich viel ausgeatmete Luft im Raum befindet. Diese enthält Aerosole, in denen Krankheitserreger eingeschlossen sein können.
  • Viel CO₂ in der Luft macht müde und unkonzentriert.
  • Das Risiko für Kopfschmerzen und Schwindel nimmt mit erhöhtem CO₂-Wert zu.
  • Auch Feinstaub kommt oft in erhöhter Konzentration vor, wo die CO₂-Werte hoch sind.

Abhilfe gegen all diese Gefahren schaffen Sie durch kräftiges Lüften: Am besten öffnen Sie einige Minuten lang sämtliche Fenster. Das CO₂-Messgerät zeigt Ihnen an, wenn die Luft im Raum wieder frisch ist.
Zur Ansteckungsprävention empfiehlt sich der Einsatz von CO₂-Messgeräten ganz besonders überall dort, wo sich Gruppen von Menschen begegnen:

  • An geschlossenen Arbeitsplätzen, an denen die Luft nicht durch Reinigungsanlagen umgewälzt wird, z.B. in Büros und Sitzungszimmern
  • In Kindergärten, Schulen und Kurslokalen
  • In der Gastronomie

Die weiteren der oben aufgezählten Argumente sprechen zudem ebenso für eine Nutzung zuhause – denn ein gesundes Raumklima bedeutet ganz einfach Lebensqualität. Für verschiedene Bedürfnisse sind unterschiedliche Geräte auf dem Markt: Bevorzugen Sie systemunabhängige Messgeräte oder suchen Sie nach einer smart vernetzbaren Lösung? Möchten Sie weitere Raumklimafaktoren wie die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit überwachen und sind Sie überdies an einer Messung des Feinstaubanteils in der Luft interessiert? Erfahren Sie in den folgenden Abschnitten mehr über Ihre Optionen.

Standalone-Messgeräte

Die günstigste Möglichkeit zur punktuellen Messung der CO₂-Konzentration in der Raumluft bietet Ihnen der Luftgütemonitor Huma-i HI-150 von Humatech. Und nicht nur das: Auch für Feinstaub ab dem Grenzwert PM2,5 sowie für flüchtige organische Verbindungen (VOC), die von Farben, Möbeln, Putzzeug und Baumaterialien abgegeben werden, verfügt das Gerät über Sensoren. Der Huma-i HI-150 ist äusserst kompakt und portabel und nicht auf den Dauereinsatz ausgelegt; er funktioniert mit einer Batterie und schaltet sich zehn Minuten nach Inbetriebnahme automatisch wieder aus.

Auf eine etwas längere Laufzeit von 30 bis 60 Minuten ausgelegt ist der Huma-i HI-300 desselben Herstellers. Er zeigt ausserdem die Temperatur und Luftfeuchtigkeit auf dem Display an und kann mit einer App verbunden werden, die auch die Datenspeicherung erlaubt. Sollten bei Ihnen nur sporadische Messungen der Luftqualität nötig sein, dann sind die Geräte von Humatech eine gute Wahl für Sie. Suchen Sie eine Lösung, die dafür sorgt, dass das Lüften am Arbeitsplatz oder zuhause niemals vergessen geht, dann sollten Sie sich für ein anderes der hier präsentierten Produkte entscheiden:

Das Messgerät CARU air ist ein Schweizer Produkt für den ständigen Einsatz in Räumen bis zu einer Grösse von 80 m²; es wird am Stromnetz betrieben. Dabei handelt es sich um ein reines CO₂-Messgerät, bei dem die Funktionalität ganz auf den Hauptzweck – die Signalisation, wann es Zeit ist zum Lüften – ausrichtet ist: Das CARU air leuchtet grün, solange die CO₂-Konzentration unterhalb von 0,1 % vol liegt, schaltet bei Überschreiten dieser Grenze auf gelb und bei Konzentrationen über 0,14 % vol auf rot, und dies klar und deutlich sichtbar. Datensicherheit garantiert: Das Gerät funktioniert völlig ohne Internetanschluss. Wollen Sie wissen, was unsere Bloggerin Alexandra Donat zum CARU air meint? Lesen Sie den Bericht.

Eine etwas höhere Toleranz hat der Elbro Luftgütesensor: Von gelb auf rot wechselt er erst bei 0,2 % vol. Die Ampelanzeige des Geräts ist etwas unscheinbarer, dafür sind Ausgänge für Signallampen vorhanden. Nutzen Sie diese, sodass es wirklich niemand übersehen kann, wenn es Zeit zum Lüften ist. Vom Tischmodell CARU air unterscheidet sich der Elbro Luftgütesensor im Übrigen vor allem dadurch, dass er zur Wandmontage vorgesehen ist.

Im Gegensatz zu den anderen hier präsentierten Geräten ersetzt das Value CO₂-Display von Rotronic auch das klassische Thermo-/Hygrometer. Das ans Stromnetz anzuschliessende, für die Wandmontage ebenso wie als Tischmodell geeignete Messgerät zeigt auf einem übersichtlichen Display nicht nur gross und deutlich den aktuellen CO₂-Wert an; auch die Temperatur, die Luftfeuchtigkeit sowie das Datum und die Uhrzeit werden dargestellt. Ein Balken stellt ausserdem optisch dar, ob sich die CO₂-Konzentration im grünen, gelben oder roten Bereich bewegt, sodass keine Kenntnisse über CO₂-Grenzwerte nötig sind, um die Anzeige richtig zu interpretieren.

Erfahren Sie noch mehr über die Eigenschaften der hier vorgestellten fünf Produkte und folgen Sie den untenstehenden Links zum BRACK.CH-Webshop. Oder entdecken Sie zwei weitere Alternativen, indem Sie auf die Abbildungen unterhalb davon klicken: Das Modell DRE1300 von Dresohn ist ein preiswertes CO₂-Überwachungsgerät mit Display speziell für zuhause, während der Clever Sense des Schweizer Herstellers Cleveron mit Ampelsignalisation arbeitet und für den Einsatz in Büros, Schulen und anderen grösseren Räumen gedacht ist.

Mehr laden
Smart-Home-Lösungen

Das Killerkriterium beim Entscheid für ein smart integrierbares CO₂-Messgerät ist die Systemkompatibilität – so viel ist klar. Natürlich sind aber auch weitere Unterschiede zu beachten; die Smart-Home-Spezialisten von BRACK.CH präsentieren Ihnen darum im Folgenden fünf ausgewählte Produkte im Vergleich und heben die Eigenheiten hervor.

Basiert Ihr Smart Home auf dem offenen Z-Wave-Protokoll, dann ist der Funk-CO₂-Sensor von MCO Home interessant für Sie. Diese netzbetriebene Komponente überwacht nicht nur die CO₂-Konzentration, sondern verfügt auch über Sensoren für Temperatur und Luftfeuchtigkeit und ist mit einem Display ausgestattet, das nebst diesen Raumklimawerten auch die Uhrzeit anzeigt. Die CO₂-Alarmschwelle können Sie individuell programmieren. Verknüpfen Sie Ihre Smart-Home-Anwendungen zum Beispiel so miteinander, dass Ventilatoren eingeschaltet werden, wenn der Wert die Alarmschwelle überschreitet.

Von u-Lux, deren Kernprodukt ein smarter Schalter ist, mit dem sich Smart-Home-Installationen mehrerer Hersteller steuern lassen, gibt es eine Erweiterung namens AddOn CO2+RH+TEMP. Integrieren Sie damit auf einfache und clevere Weise ein Raumklima-Messgerät in Ihr System, zum Beispiel wenn dieses auf digitalSTROM-Produkten basiert. Das Gerät wird unterputz montiert und fügt sich unauffällig in einen Standard-Abdeckrahmen – etwa von Feller – ein. Gemessen werden nebst dem CO₂-Wert auch die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit.

Das EnOcean-Protokoll ist das sicherlich ökologischste Smart-Home-Protokoll: Die Komponenten kommen, wo immer möglich, ohne Stromversorgung aus und beziehen Elektrizität aus Solarzellen, Peltier-Elementen, aus Bewegungsenergie oder aus der Piezoelektrizität von Schaltern. Nebst Omnio nutzen zum Beispiel auch die Hersteller Mediola und Homee das Enocean-Protokoll. Integrieren Sie in ein solches System den Omnio Funk-CO2-Sensor. Dieser eignet sich für die Wandmontage, umfasst eine Ampel-Anzeige und ist somit nicht nur für die Überwachung der Raumluft zuhause, sondern auch in Büros und Schulen gut einsetzbar.

Ein geschlossenes System mit eigener App bilden die WLAN-Luftgütesensoren EdiGreen von Edimax. Jedes der kompakten Geräte misst nicht nur den CO₂-Gehalt der Luft, sondern erfasst auch flüchtige organische Verbindungen (VOC) und Formaldehyd (HCHO), die von Möbeln und Haushaltsprodukten ausgehen können, sowie Feinstaub ab dem Grenzwert PM2,5. Gewährleisten Sie eine umfassende Überwachung der Luftqualität in bis zu zehn Räumen gleichzeitig mittels einfachem Zugriff auf die EdiGreen Home App. Nebst einer Nutzung zuhause bietet sich etwa auch ein Einsatz des Systems in kleineren Schulen oder Bürokomplexen an.

Dank der Möglichkeit der Sprachsteuerung mit Google Assistant oder Amazon Alexa und der Option der Einbindung in Netzwerke mit Philips Hue oder Google Nest ist auch der Uhoo WLAN-Luftgütesensor ein vielseitig einsetzbares Gerät. Überdies ist es von allen hier vorgestellten Produkten dasjenige mit der grössten Anzahl verschiedener Sensoren: Zu den erfassten Werten gehören insbesondere auch jene von Kohlenmonoxid, Stickstoff und Ozon. Das Gerät von Uhoo wurde mit besonderem Fokus auf die Ansteckungsprävention entwickelt und gibt noch exakter als andere über die Risiken Auskunft: Seine Funktionalität umfasst einen sogenannten Virus-Index, der die Wahrscheinlichkeit von Krankheitserregern in der Luft nicht nur aus dem CO₂-Wert, sondern aus verschiedenen Faktoren hochrechnet.

Auch zu den fünf hier vorgestellten Smart-Home-Lösungen finden Sie weitere Infos im BRACK.CH-Webshop:

Mehr laden

Auf der sicheren Seite mit UV-C-Luftdesinfektion

Ist der Schutz vor Viren und Krankheitserregern in gewerblichen, öffentlichen oder privaten Räumen Ihr wichtigstes Ziel? Dann können Sie über die Messung der Luftqualität und das Lüften hinaus noch mehr tun – mit UV-C-Luftdesinfektionsgeräten: Durch UV-Strahlung machen diese Viren unschädlich, die sich allen anderen Schutzmassnahmen zum Trotz in der Raumluft befinden können. Die «Neutral Air»-Geräte von PMI Labortechnik sind ohne spezifische Vorkenntnisse im Alltag einsetzbar; nutzen Sie sie in Büros, Wohnungen und Schulzimmern bis 85 m² Grösse oder wählen Sie die «Mini»-Ausführung für kleine Sitzungs- oder Privatzimmer oder auch im Auto:

Mehr laden

Verwandte Themen bei BRACK.CH

Ihr Zuhause ist bisher nicht smart vernetzt – aber Sie wüssten gerne mehr über Ihre Einstiegsmöglichkeiten? Klicken Sie unten rechts und erhalten Sie Tipps und Anregungen. Sind Sie noch mehr am Thema Luftreinhaltung interessiert? Dann besuchen Sie die Seite zum Thema UV-C-Luftdesinfektion und erfahren Sie, wie UV-Strahlung im Alltag zur Virenbekämpfung eingesetzt werden kann.

Mehr für Ihren Schutz vor Viren und Krankheitserregern: