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Kostenfreie Apps, die den Horizont erweitern

09.02.2026

Es gibt Apps, von denen man gar nicht wusste, dass man sie braucht – bis sie plötzlich Dinge erklären, für die man vorher ein ganzes Regal an Büchern, Karten und Notizzetteln gebraucht hätte. Vom Programmieren Lernen über Sternbilder und Pflanzen identifizieren bis hin zu Gehirntraining und Einkaufslisten: Viele dieser Alltagshelfer bringen genialen Mehrwert, und sind vielen noch gar nicht bekannt.

Zugleich kennen wir wohl alle Apps, die seit Jahren unangetastet auf dem Homescreen liegen und nur Speicherplatz blockieren.   Hier geht es um das Gegenteil: Kleine digitale Werkzeuge, die unseren Alltag positiv verändern können und unser Leben bereichern.

Natur in der Hosentasche

Pflanzen erkennen im Vorbeigehen: «PictureThis»

Bei wie vielen Pflanzen wissen wir gar nicht, wie sie heissen und um was es sich handelt? Die Antwort liegt nur ein Foto entfernt und heisst «PictureThis». Ein Bild von Blatt, Blüte oder der ganzen Pflanze reicht und offenbart spannende Informationen: von Herkunft, Geschichte bis hin zu Pflegezustand, Seltenheit oder Giftigkeit.

Im eigenen Alltag hilft das auch bei der Pflege von eigenen Pflanzen, wenn die Blätter sich plötzlich wellen oder verfärben: App öffnen, Foto machen, und zumindest eine erste Einschätzung erhalten, ob es an zu viel Sonne, zu wenig Wasser oder etwas ganz anderem liegt. Bei einer detaillierten Problemsuche aber braucht es dann vielleicht doch eine explizite Google-Recherche oder ein botanisches Buch.

Insekten „on the fly“ identifizieren: «Picture Insect»

Ähnliches Prinzip, aber vielgliedrigere Zielgruppe: Insekten. Ob Spinne in der Zimmerecke, Käfer auf der Terrasse oder Schmetterling im Garten – ein Foto genügt, und «Picture Insect» macht einen Vorschlag, um welches Tier es sich handeln könnte. Es ist immer wieder spannend zu wissen, welche Krabbeltiere sich in unsere Häuser verirren oder in den Gärten schwirren. Auch Giftigkeit, Herkunft, Seltenheit und allgemeine Informationen lassen sich hier in Fotoschnelle gewinnen.

Steine und Pilze erkennen

Für Steine und Mineralien gibt es ähnliche Erkennungs-Apps, die anhand von Fotos Gesteinsarten vorschlagen. Für Neugier unterwegs sind sie spannend, um grob einzuordnen, ob man eher Quarz, Granit oder etwas völlig anderes in der Hand hält: «Rock Identifier» kann auch Metalle via Bild identifizieren, oder gibt zumindest einen ersten Tipp ab.

Bei Pilz-Apps wie «Picture Mushroom - Pilzführer» kann das gleiche Prinzip auf Fungi angewandt werden. Die App kann eine erste Identifikation bieten, aber keine endgültige Essensentscheidung ersetzen. Selbst gute Apps können sich hier täuschen. Im Zweifel gehört vor dem Verzehr immer die klassische Doppelkontrolle über Pilzbuch, Fachverein oder eine Expertenmeinung.

Sterne, Horizonterweiterung und mentale Fitness

Sternbilder und Planeten: «Stellarium»

Wer in einer klaren Nacht in die schimmernden Schweizer Berge schaut, bekommt schnell Lust zu wissen, wie die Sternbilder heissen, die sich so schön am Firmament abzeichnen. «Stellarium» macht genau das: Smartphone gen Himmel halten, schon blendet die App Sternbilder, Planeten, Deep-Sky-Objekte und ihre Namen ein.

Besonders angenehm ist, dass der Himmel nicht überladen wirkt. So lässt es sich entspannt und langsam durch die Konstellationen klicken, Planeten selektieren oder anzeigen lassen, wann bestimmte Sterne auf- und untergehen. Ideal für alle, die gerne noch nachts spazieren gehen und sich fragen, welche Sonnen da Lichtjahre entfernt schimmern.

Von Fremdsprachen und Quellcode: «Duolingo», «Preply» und «Mimo»

«Duolingo» kennen viele, und gerade bei populären Sprachen hat sich in den letzten Jahren die Alltagstauglichkeit deutlich erhöht. Restaurantbesuche, Smalltalk, Hotelbuchungen: Die Dialoge sind spürbar realistischer und nützlicher geworden, und nicht mehr nur relativ realitätsferne Lehrsätze. Für schnelle, spielerische Lerneinheiten zwischendurch ist das Gold wert, und Duolingo erinnert täglich mit witzigen Widget-Memes  ans Training.

Wenn ein Native-Speaker für erschwingliches Budget als Sprachtrainer gebucht werden soll, dann ist «Preply» eine ideale Lösung. Preply bietet dabei 90 Sprachen und Kontakt zu Native Speakern, die in Videocalls das Sprachwissen praktisch vorantreiben. Die Buchungen können pro Stunde vorgenommen und bezahlt werden, sodass auch ein Antesten von Coaches möglich wird.

 

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Vom Wörterbuch zur App: Manchmal ist digitales Lernen einfach interaktiver, und gerade das Sprechen und Hören der Sprache bietet Mehrwert. Quelle: ChatGPT (KI-generiert)

Und wenn Multilingualität zu einseitig wird, dann kann auch auf ganz ähnliche Weise Programmieren erlernt werden, nur ist das Vokabular hier Java, Python & Co. «Mimo» nimmt einem den Einstieg ab: kurze Lektionen, kleine Projekte, spielerische Aufgaben. Ideal, um nach Feierabend in zehn Minuten ein bisschen Programmieren zu lernen ohne gleich einen 500-Seiten-Wälzer aufschlagen zu müssen.

Gehirnjogging jenseits von Kreuzworträtseln: «NeuroNation»

Konzentration, Merkfähigkeit, Wortfindung: In Zeiten von Künstlicher Intelligenz kann unser Gehirn sicher jede Runde auf der mentalen Sprintstrecke brauchen. «NeuroNation » bietet effiziente Trainings für verschiedene kognitive Bereiche: Reaktionsschnelligkeit, logisches Denken, Sprache und Gedächtnis.

Praktisch: Die Einheiten sind so kurz, dass sie gut zwischen zwei Meetings passen. Statt Social-Media-Scrollen eine Runde Gehirntraining – und nach einigen Wochen merkt man bei vielen Übungen Fortschritte. Die kostenfreie Lösung hat zwar Werbepausen, bietet aber nichtsdestotrotz eine Vielzahl an kognitiven Übungen, die attraktiv und mit anregender Grafik aufbereitet sind.

Körper in Bewegung: Fitness ohne Abo

Ganzkörper-Workouts: «Workouts zuhause – ohne Geräte»

Viele Calisthenics-Übungen brauchen nur den eigenen Körper und ein bisschen Platz auf einer Übungsmatte. «Workouts zuhause – ohne Geräte» setzt genau hier an: Die App baut aus Liegestützen, Kniebeugen, Planks & Co. kurze Programme – inklusive Timer und Animationen sowie Beschreibungen der Übungen.

Besonders angenehm: Der angebotene Bezahlplan lässt sich einfach wegklicken, und trotzdem stehen solide Workouts für verschiedene Schwierigkeitsgrade bereit. Via Feedback in der App passt die integrierte Trainer-Funktion die Intensität an – mehr Wiederholungen, schwierigere Varianten oder mal ein Fokus auf Beine statt Oberkörper.

Wege entdecken mit Strava & Komoot

Strava und Komoot sind vor allem in Lauf-, Rad- und Outdoor-Communities präsent. Beide Apps helfen dabei, Routen zu planen, Aktivitäten zu tracken und Touren mit anderen zu teilen.

• Strava setzt stärker auf Community- und Leistungsaspekte. Hier können Leistungen mit Freunden geteilt, wie auch eigene Laufevents und Routen organisiert werden.

• Komoot legt zusätzlich viel Wert auf Tourenplanung, Wegbeschreibungen und Offline-Karten für Wanderungen und Bikepacking. Ideal für Ausflüge in neue Gegenden, wo spontan nach verschiedenen schönen Routen Ausschau gehalten werden kann.

Für alle, die gerne draussen sind, entsteht so eine Art digitales Tourenbuch, inklusive Inspiration für neue Wege vor der eigenen Haustür.

Strava:

Komoot

Ernährung im Blick: «YAZIO» als Kalorienzähler

Wer zusätzlich wissen möchte, was da eigentlich auf dem Teller landet, kann mit «YAZIO» (oder anderen Kalorienzählern) unkompliziert Kalorien und viele weitere Ernährungsinformationen verfolgen. Zutaten und Gerichte lassen sich eintragen, viele Lebensmittel sind bereits hinterlegt und Eiweisse, Fette und Kohlenhydrate lassen sich pro Tag weitestgehend tracken.

Gerade in Kombination mit Eigengewichtstraining hilft das, ein Gefühl dafür zu bekommen, wie viel Energie täglich tatsächlich konsumiert wird, ohne direkt thematisch in Bodybuilder-Gefilde oder Fitness-Bücher abtauchen zu müssen.

Play Store: Yazio: KI Kalorienzähler – Apps bei Google Play
App Store: ‎Yazio: KI Kalorien Zähler‑App – App Store

Alltag sortieren: Reisen, Aufgaben, Rezepte, Einkaufen

Reisen dokumentieren statt nur scrollen: «Polarsteps»

«Polarsteps» verwandelt Reisen in dein digitales Tagebuch: Die App zeichnet im Hintergrund die Route auf, sammelt Fotos, Orte und kleine Notizen. Am Ende entsteht eine Übersicht, die sich mit dem Freundeskreis teilen lässt – oder einfach als private Erinnerung bleibt. Auch ein öffentliches Teilen ist möglich, und Freundinnen und Freunden kann via App auf ihren Reisen gefolgt werden.

Gerade bei längeren Trips ist es spannend, später zu sehen, wie viele Kilometer zusammengekommen sind, wie sich die Reise entwickelte und auch eine geografische Darstellung auf einen Blick zu haben. Statt hunderte Fotos unsortiert in der Galerie zu haben, ist alles auf einer Weltkarte mit Zeitstempeln und weiteren Details gebündelt.

 

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Apps können Reisen organisieren, Impressionen teilen und verschaffen uns Überblick über unsere Umgebung: egal ob Karten-Navigation, Routen-Findung oder die Identifikation von Pflanzen und Steinen. Quelle: ChatGPT (KI-generiert)

Ordnung im Kopf: «Todoist»

To-do-Listen gibt es einige  , aber «Todoist» bleibt für viele eines der präzisesten App-Werkzeuge. Projekte und Aufgaben lassen sich strukturieren: ob Studium, Job, private oder gemeinsame Projekte. Checklisten schaffen Klarheit, und die Aufgaben lassen sich in verschiedenen Hierarchie-Ebenen anordnen. Aus dem kryptischen «Abschlussarbeit schreiben» werden so klare Handlungsabläufe: Thema abgrenzen, Literatur-Recherche, Gliederung finalisieren und so weiter. So werden aus Mammut-Aufgaben bewältigbare Pakete.

Digitaler Musikunterricht und Klavierklänge

Instrumente erlernen und Klavier spielen

Viele von uns haben ein E-Piano oder eine Gitarre daheim liegen, aber wie lange wollen wir schon Stunden nehmen? Es gibt ein paar Apps, die kostenfrei einen Start ins Lernen des Instruments bieten. 

Für Gitarre gibt es hier JustinGuitars: Es gibt kostenfrei Einsteiger-Lessons und Premium ist optional. Positiv zu benennen ist definitiv der vielfältige kostenfreie Inhalt ohne Abofalle.

Beim Klavier gibt es als digitale Variante «Virtual Piano»: Hier kann Klavier auf dem Smartphone oder Tablet von überall aus gespielt werden – mit drei unterschiedlichen Klängen. Das kann eine spassige Abwechslung sein, aber es muss auch ehrlich gesagt werden: Seriöse Apps für das Erlernen des Klaviers wie «Flowkey» oder «Yousician» gibt es fast nur als Abomodell. Hier rechnet sich aber die Investition, wobei ein Musiklehrer natürlich nochmal eine ganz andere Lernkurve ermöglicht.

Stimmgerät für Musiker:innen unterwegs: «Soundcorset»

«Soundcorset» kombiniert Stimmgerät und Metronom in einer App. Für Gitarre, Bass oder andere Saiteninstrumente reicht es, das Handy danebenzulegen: Die App zeigt die Tonhöhe an (sogar mit Abweichungen in Cent) und hilft, die Saiten sauber zu stimmen.

Im Bandraum oder zuhause ersetzt das in vielen Situationen das klassische Stimmgerät. Und das eingebaute Metronom, ein Hilfsmittel zum Halten einer konstanten Geschwindigkeit beim Üben, unterstützt beim Instrumentenspiel, wenn etwa schwierige Passagen erst langsam und dann schrittweise schneller erlernt werden.

Songs erkennen

Wie heisst dieser Song nochmal, der gerade im Hintergrund läuft? Lieder lassen sich inzwischen oft direkt über Suchmaschinen wie Google erkennen, aber als Nennung einer funktionalen App für die Songidentifikation darf Shazam natürlich nicht fehlen. Einfach Liedausschnitt vorspielen, und die App findet die meisten kommerziellen Songs. Die Google-Song-Suche ist auch empfehlenswert geworden, teils lassen sich hier sogar gesungene Melodien Stücken zuordnen.

Kulinarische Expeditionen mit «KptnCook»

«KptnCook» liefert täglich mehrere Rezepte, schön bebildert und mit klaren Schritt-für-Schritt-Anleitungen. Gefällt etwas, lässt es sich als Favorit speichern – und die Zutaten können direkt auf eine Einkaufsliste gesetzt werden.

Besonders hilfreich, wenn der Kopf nach Feierabend leer ist und die Standardfrage «Was kochen wir heute» im Raum steht. Statt lange zu überlegen, genügt ein Blick in die App und die Frage klärt sich mit einer Vielzahl an inspirierenden Gerichten. Auch explizite Kochanleitungen mit Bildern erleichtern den Weg von Zutaten zum fertigen Gericht.

Food Waste verhindern und sparen: «Too Good To Go»

Wer kocht, benötigt Lebensmittel, und kann sie mit «Too Good To Go» günstig vor dem Müll retten. Restaurants, Bäckereien und Supermärkte stellen Überraschungstüten ein, die zu einem reduzierten Preis abgeholt werden können. Für den Alltag bedeutet das: spontane, oft sehr günstige Einkäufe – und gleichzeitig ein aktiver Beitrag zur Reduktion von Food Waste. Die Planbarkeit der Zutaten ist zwar begrenzt, aber der Überraschungseffekt gehört zum Konzept.

Geteilte Einkaufsliste: «WeNeed»

Alle, die in einem Haushalt mit anderen Personen wohnen, kennen folgende Situation: Unsere Partnerin oder der Mitbewohner sind gerade im Laden und fragen sich, ob zuhause noch genug Kaffee, Hafermilch oder Waschmittel da ist. «WeNeed» löst genau diese kleinen Reibungen: Eine gemeinsame Einkaufsliste, die sich in Echtzeit aktualisiert. Im Alltag bedeutet das: Wer merkt, dass etwas fehlt, trägt es kurz ein. Wer später einkaufen geht, sieht alles sofort ohne grosses Chat-Pingpong oder stressige Anrufe während des Einkaufstasche-Jonglierens.

Produkten auf den Grund gehen: «CodeCheck»

Wer nun wissen möchte, was in den Artikeln im Supermarkt steckt, der wird mit der folgenden App fündig. «CodeCheck» scannt Barcodes von Lebensmitteln und Drogerieartikeln und zeigt an, welche Inhaltsstoffe enthalten sind inklusive Hinweisen zu Allergenen, Zusatzstoffen oder problematischen Inhalten.

Gerade bei neuen Produkten hilft das, einen ersten Eindruck über Chemikalien und Nachhaltigkeit zu gewinnen.

 

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Brack bringt deinen Wunschzettel zu dir nach Hause. Schon die App ausprobiert? Quelle: ChatGPT (KI-generiert)

Vom Wunschzettel ins Paket – die Brack-App

Was viele dieser Apps gemeinsam haben: Sie strukturieren den Alltag – ob bei Pflanzen, Reisen, Training, Essen oder Einkauf. Spätestens wenn «WeNeed», «Todoist» und «KptnCook» ihre Arbeit getan haben, steht irgendwo eine Liste mit Dingen, die besorgt werden wollen.

Genau hier schliesst sich der Kreis zum Bracksortiment: Vom Kaffee über haltbare Lebensmittel und Reinigungsmittel bis hin zu Kopfhörern, Monitoren, Gaming-Zubehör und Fotokameras findet sich in unserem Shop fast alles, was auf diesen digitalen Einkaufszetteln landet. Wer mag, nutzt dafür zusätzlich die «Brack»-App – und macht aus «irgendwann einkaufen» ziemlich schnell ein Paket, das am nächsten Tag vor der Haustür liegt.

Der Speicherplatz auf dem Smartphone ist begrenzt. Umso schöner, wenn er mit Apps gefüllt ist, die wirklich etwas beitragen: ein bisschen mehr Wissen, ein bisschen mehr Überblick – und gelegentlich eine perfekt gestimmte Gitarre.

 

Quelle Titelbild: KI-generiert (ChatGPT)

Maximilian Bauer

Marketing Manager Editorial Content

Ehemaliger Kulturjournalist, heute Unternehmenskommunikator mit B2B-Hintergrund in öffentlichen Institutionen und der Softwareindustrie. In meiner Freizeit dreht sich vieles um Technik in allen Facetten: eine zu grosse Gitarrensammlung, jede Menge Audio-Equipment und ungebrochene Musikleidenschaft. Dazu kommt das Fotografenauge – mit Schwäche für (leider) viel zu teure Kameras – und meine nostalgische Liebe zu PC-Spielen: von taktischen Shootern über Rollenspiele bis hin zu Strategie-Klassikern. Bei Brack darf ich über all das schreiben, was mich schon immer fasziniert hat.

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