Am Anfang war das Holz - vom Baum zum Trendmöbel

Früher wurden sie für den Transport und die Aufbewahrung von Gemüse, Obst oder Wein benutzt: Harassen aus Holz. Vor rund 40 Jahren entwickelte die Firma Holz Zollhaus im Kanton Freiburg ihre eigenen Modelle - das inzwischen aus vielen Schweizer Haushalten nicht mehr wegzudenken ist. Jetzt hat das Unternehmen seinem "Holz Härässli" eine echte Liebeserklärung gemacht - bildgewaltig wie im Kino.

Ein dichter Wald, früh am Tag. Sonnenstrahlen brechen durch die Zweige. Zwei Holzfäller bearbeiten mit einer gewaltigen Säge einen Baumstamm. Ein kleines Mädchen hält derweil geduldig die Zügel eines Arbeitspferdes, das später den geschlagenen Stamm zu einem wasserradbetriebenen Sägewerk ziehen wird...

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Und - voilà - damit sind wir auch schon mittendrin in der Geschichte, wie aus einem Baum eines der beliebtesten Zollhaus-Produkte wird. Sie beginnt in der Zeit, als die Firma im gleichnamigen, kleinen Örtchen noch ein klassisches Sägewerk und das Schlagen von Holz mit viel schwerer Arbeit verbunden war. "Wir wollen damit zeigen, dass eine Holzharasse nicht einfach an einem Baum wächst wie Äpfel und Birnen", sagt Firmeninhaber Jürg Wyss. "Es braucht sehr viel, bis aus einem wunderschönen Baum, der über Jahrzehnte in einem Schweizer Wald gewachsen ist, so ein Produkt wird."

"Für uns ist das ein echter Liebesfilm"

Jürg Wyss führt das Unternehmen, das inzwischen ein Hobelwerk ist, in zweiter Generation und man merkt ihm die Leidenschaft für den Rohstoff Holz mit jedem Wort an. "Holz ist mit jedem Sinn erlebbar - vom Baumstamm bis hin zur glattgehobelten Leiste", erklärt er. "Und jedes Stück Holz ist ein Unikat mit eigener Maserung, Farbe und unterschiedlichen Jahresringen." Irgendwann, erzählt Jürg Wyss weiter, sei die Idee entstanden, diesen Prozess sichtbar und für alle erlebbar zu machen. Daraus wurde am Ende ein Film, der mehr ist als nur ein gewöhnlicher Industrie- und Imagefilm. "Es ist eine Art Danksagung und Wertschätzung - eine Liebeserklärung an diesen nachhaltigen Rohstoff."

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Gedreht wurde unter anderem rund um die Schwarzwaldalp im Berner Oberland, wo es eine historische, noch funktionstüchtige und wasserradbetriebene Säge gibt. "Praktisch ein Abbild vom alten Zollhaus", beschreibt Jürg Wyss den Drehort. Denn einfliessen sollte auch die insgesamt über 100jährige Firmengeschichte und die Entwicklung von einem klassischen Sägewerk hin zu einem hochmodernen Holzverarbeitungsbetrieb. Die Darsteller - unter anderem seine kleine Tochter und ein Förster aus der Region - sollten einen Bezug zur Holzverarbeitung haben. Auch die Regisseurin stammt aus Jürg Wyss' Heimatgegend. "Das war uns wichtig".

Aus Reststücken zum Topseller

Darüber könnte man fast vergessen, um welches Zollhaus-Produkt es eigentlich geht: richtig, um die Holzharassen! Die haben übrigens noch mal eine ganz eigene Geschichte. Eine Erfolgsgeschichte in der Geschichte sozusagen. "Bei der Holzleistenprodukten fielen immer wieder Reststücken an», erklärt Jürg Wyss. "Und damals haben wir uns überlegt, was wir daraus machen können." Relativ schnell seien dann die ersten Holzharassen entwickelt worden, für die die Massivholzleisten-Reste perfekt geeignet waren. "Heute reichen unsere Anfallstücke allerdings längst nicht mehr für deren Produktion", sagt der Zollhaus-Geschäftsführer und lacht. Die "Holz Harässli" werden inzwischen sogar ins Ausland exportiert.

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"Nose to tail" - nur mit Bäumen

Die Idee, möglichst alles vom geschlagenen Baumstamm zu verwenden, ist aber immer noch da. "Ich weiss, Nachhaltigkeit liegt gerade im Trend, aber der Nachhaltigkeitsgedanke ist seit Jahrzehnten in unserem Unternehmen fest verankert». Jürg Wyss erklärt mir, wie sein Unternehmen aus den abfallenden Hobelspänen naturbelassene Holzbriketts herstellt und die ganze Ortschaft über ein eigenes Verbundnetz mit Wärme und Warmwasser versorgt. Darüber hinaus stellt Zollhaus seinen eigenen Ökö-Strom her. Natürlich profitiert das Unternehmen von der derzeit extrem grossen Nachfrage nach dem natürlichen Werkstoff. Aber es gehe ihm um mehr, sagt Jürg Wyss. Holz sei lange Zeit zu selbstverständlich verfügbar und zu wenig kostendeckend verkauft worden. "Ich würde mir einfach grundsätzlich wünschen, dass die Wertschätzung für den Rohstoff an sich bei den Menschen wieder wächst."

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  • Stichwort Vielseitigkeit: Holz ist als Bau- oder Brennstoff in verschiedenen Formen nutzbar, es wird zur Möbel- und Papierherstellung verwendet und die darin enthaltene Zellulose dient beispielsweise als Stabilisator von Lebensmitteln.
  • Stichwort Nachhaltigkeit: Holz ist ein nachwachsender Rohstoff, der theoretisch unbegrenzt genutzt werden kann - vorausgesetzt, dass nicht mehr Bäume geschlagen werden, als nachwachsen. Nebenprodukte wie Sägespäne, Sägemehl oder Hackschnitzel können zudem weiterverarbeitet oder zur Energiegewinnung genutzt werden.
  • Stichwort Ökobilanz: Unsere Wälder binden das schädliche Treibhausgas CO2 - eine Tonne pro Kubikmeter Holz! Holz selbst entsteht allein durch Wasser und Sonnenenergie und die Herstellung von Holzprodukten benötigt deutlich weniger Energie als die von anderen Produkten. So bleibt die Klimabilanz dieses Rohstoffes immer positiv.
  • Stichwort Lebensdauer: Holz ist extrem stabil und bei richtiger Behandlung auch sehr langlebig. Die Tragfähigkeit von Holz - im Verhältnis zu seinem Eigengewicht - ist deutlich höher als z.B. von Beton, Stahl und Mauerwerk. Holz kann grosse Zug- und Druckkräfte aushalten.
  • Stichwort Raumklima: Mit seinen klimaregulierenden Eigenschaften sorgt Holz auch in Innenräumen für ein ausgeglichenes Temperatur- und Feuchtigkeitsniveau.

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Kommentare

Romulus
23.09.2021 06:26
Gedreht wurde unter anderem rund um die Schwarzwaldalp im Berner Oberland.
Joachim Schmid
23.09.2021 06:06
Schwarzwaldalp im Rosenlaui
Röfe
22.09.2021 15:48
Schwarzwaldalp im Berner Oberland
Steffie
22.09.2021 13:52
Schwarzwaldalp im Berner Oberland
Cindy
21.09.2021 15:17
Schwarzwaldalp im Berner Oberland