Endlich durchatmen? «TruSens»-Luftreiniger im Test

Durchatmen tut gut – aber bitte saubere Luft. Luftreiniger filtern feinste Schadstoffpartikel, Staub, Gerüche und Tierhärchen aus der Luft. Wir wollten das ausprobieren – und haben uns einen TruSens Z-2000 von Leitz ins Zimmer gestellt.

Luftreiniger liegen derzeit im Trend – nicht zuletzt, weil sie ergänzend zu anderen Schutzmassnahmen auch einen Beitrag zur Reduktion der Virenkonzentration in der Atemluft leisten können. Doch Luftreiniger haben vielerlei Anwendungszwecke, und das nicht erst seit Corona.

Warum ist die Luftqualität in Innenräumen so wichtig? Im Durchschnitt macht eine Person bis zu 16 Atemzüge in der Minute oder über acht Millionen Atemzüge im Jahr. Dabei werden jedes Mal auch ultrafeine Schadstoffe in der Luft eingeatmet, wie zum Beispiel

  • Pollen und andere Allergene
  • luftübertragene Bakterien und Viren
  • Feinstaub, z.B. aus Kopierern und Laserdruckern
  • Rauch von Kaminen, Cheminées, Holzkohlegrills, Tabakwaren
  • flüchtige organische Gase, z.B. aus Innenbau-Materialien, Lösungsmitteln, Treibstoff, Pflege- und Reinigungsprodukten oder dem menschlichen Stoffwechsel

Dies führt bei vielen Menschen zu Atembeschwerden und anderen Allergiesymptomen. Forscher wollen sogar einen Zusammenhang zwischen Luftverschmutzung und Demenzerkrankungen gefunden haben.

Durchatmen dank Leitz TruSens

Mit den «TruSens»-Luftreinigern von Leitz könnt Ihr die Luftqualität in Euren Innenräumen verbessern, da TruSens die Schadstoffbelastung reduziert und ultrafeine Partikel ab einer Grösse von 0,033 Mikrometern aus der Luft entfernt. So atmet Ihr sauberere Luft und tut Eurer Gesundheit und Eurem Wohlbefinden etwas Gutes – ganz egal ob im Wohn- oder Schlafzimmer, im Homeoffice oder im Büro.

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bessere Luft in jedem Raum: Leitz TruSens Luftreiniger mit SensorPod

Was die TruSens-Luftreiniger von Leitz von anderen Geräten unterscheidet:


Remote SensorPod erkennt Schadstoffe

Profitiert im ganzen Raum von sauberer Luft, nicht nur in der Nähe des Luftreinigers: Das externe Luftqualitätsgerät, der sogenannte SensorPod, kann überall im gesamten Raum platziert werden. Er misst Schadstoffe und übermittelt die Ergebnisse an den Luftreiniger. Die Luftqualitätswerte des SensorPod werden auf einem beleuchteten Display visualisiert. So wisst Ihr immer, wie gut Eure Luftqualität gerade ist. Der Luftreiniger passt seine Reinigungsleistung automatisch an die gemessene Luftqualität an. Auf diese Weise wird die bestmögliche Reinigungsleistung sichergestellt und Ihr könnt beruhigt sein, dass der ganze Raum von sauberer Luft profitiert.

360°-Filtersystem fängt und zerstört Schadstoffe

Das 360-Grad-Filtersystem erfasst übliche Schadstoffe wie Allergene, flüchtige organische Gase und ultrafeine Partikel. Die im Filter integrierte UV-C-Lampe liefert eine zusätzliche Desinfektionsstufe. Wenn luftübertragene Bakterien und Viren, die sich auf dem Filter ansammeln können, den Wellenlängen des UV-C Lichts ausgesetzt sind, werden diese inaktiv und können sich nicht mehr reproduzieren.

«PureDirect»-Technologie für eine volle Raumabdeckung

Bei den meisten Luftreinigern kann es passieren, dass Bereiche im Innenraum entweder eine geringe oder keine Luftzirkulation aufweisen oder sogar unerreicht bleiben, weil die Luft nur senkrecht oder geradeaus verteilt wird. PureDirect hingegen verwendet zwei separate Luftströmungen, um den gesamten Raum abzudecken.

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Funktionsweise: Leitz TruSens

Das passende Modell finden

Diese Tipps gelten für Luftreiniger sämtlicher Marken.

  • Überlegt Euch zuerst, in welchen Räumen Ihr künftig gute, kontrollierte Luftqualität haben wollt, und wie gross diese Räume ungefähr sind. Luftreiniger sind wie Klimageräte immer für bestimmte Raumgrössen konzipiert.
  • Der wichtigste Vergleichswert ist die Luftreinigungsrate oder CADR: je höher, desto besser die Leistung des Geräts.
  • Falls Ihr zudem plant, das Gerät in verschiedenen Räumen abwechselnd einzusetzen, dann schaut auf gute Tragemöglichkeit und niedriges Gewicht.
  • Da das Gerät vermutlich in Dauerbetrieb laufen wird, achtet bitte auf die Geräuschentwicklung.
  • Je nach Einsatzart und -ort solltet Ihr die Betriebsmodi und weiteren Features der Luftreinigermodelle vergleichen.
  • Welche Technik möchte ich nutzen? Es gibt filterbasierte Luftreiniger (wie hier Leitz TruSens), es gibt filterlose Luftreiniger (die z.B. mit einem Ionengenerator geladene Teilchen erzeugen und dadurch Staubteilchen binden) und es gibt Luftwäscher (die die Luft gleichzeitig reinigen und befeuchten). Es gibt auch Geräte, die verschiedene Techniken miteinander kombinieren. Wenn es nur um möglichst saubere Luft geht, sind filterbasierte Luftreiniger eine sehr gute Wahl.
  • Ästhet*innen dürften zudem Design und Abmessungen wichtig sein: Passt das Gerät vom Design zu meiner Inneneinrichtung oder nicht? In einer unzugänglichen Ecke verstecken solltet Ihr das Gerät nicht: Damit die Luft gut zirkuliert, wird das Gerät meist an einer sichtbaren Stelle im Raum aufgestellt sein.
  • Beim Preis solltet Ihr nicht nur den Anschaffungspreis des Geräts in die Betrachtung einschliessen, sondern auch die laufenden Kosten, sprich: die Preise der Filter. Diese müssen regelmässig ausgetauscht werden, um die Effektivität der Luftreinigung zu gewährleisten. Im Leitz-TruSens-System gibt es darüber hinaus spezielle Zusatzfilter für verschiedene Spezialanwendungen, die separat zu erwerben und auch nach einer gewissen Nutzungszeit auszutauschen sind.

Die drei Leitz TruSens-Modelle im Vergleich

Leitz hat drei TruSens-Luftreiniger auf den Markt gebracht. In dieser Tabelle findet Ihr die wichtigsten Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Ihr findet sämtliche TruSens-Geräte am Ende dieses Beitrags.

Modell
Leitz TruSens
Z-3000

Leitz TruSens
Z-2000

Leitz TruSens
Z-1000

Empfohlene Raumgrösse
71 Quadratmeter
35 Quadratmeter
23 Quadratmeter
Luftreinigungsrate (CADR; Kubikmeter pro Stunde)
354
199
164
PureDirect-Dual-Luftstrom
ja
ja
ja
Remote SensorPod Luftqualitätsmessung
ja
ja
nein
UV-C-Lampe zum Abtöten von Keimen
ja
ja
ja
Filter
HEPA eingebaut
Partikelfilter, HEPA optional erhältlich
Partikelfilter, HEPA optional erhältlich
Automatischer Modus
ja
ja
nein
Manuelle Lüfterstufen
5
4
3
Flüsterbetrieb
ja
ja
ja
Nachtmodus
ja
ja
nein
Geräuschentwicklung

32–66 dB

33–64 dB

39–65 dB
Abmessungen (B×H×T)
26,3×72,6×26,3 cm
23×56×23 cm
20×46×20 cm
Gewicht
5,7 kg
4,1 kg
3,5 kg
Preis CHF*
355.60
289.–
159.–

*Wir haben hier die Standardpreise angegeben. Achtet in unserem Onlineshop auf Sonderangebote und Bundles.

Beispiel Kinderzimmer

Klickt auf die interaktiven Punkte, um mehr über die Komponenten zu erfahren.

Videos zu den drei Modellen




Zubehör

Mit den drei neuen Spezialfiltern könnt Ihr die LEITZ TruSens Luftreiniger noch besser auf Eure persönlichen Bedürfnisse ausrichten. Ob Ihr eine besonderen Schutz gegen Allergene und Viren, eine noch bessere Lösung gegen Gerüche und flüchtige organische Gase oder einen Hochleistungsfilter gegen Tierhaare benötigt – mit den neuen Leitz TruSens Spezialfiltern findet Ihr die für Euch passende Lösung.

  • Der Allergie- und Grippe-Filter mit antiviralem HEPA-Filter fängt 99 Prozent der luftübertragenen Allergene und Viren ein.
  • Der Geruchsfilter ist mit einem speziell entwickelten Hochleistungs-Aktivkohlefilter und einem HEPA-Filter ausgestattet. Die Aktivkohle-Pellets helfen bei der Beseitigung gängiger Koch- und Reinigungsgerüche und der Reduzierung bestimmter flüchtiger organischer Gase (VOC).
  • Der Tierfilter mit einem speziellen waschbaren Vorfilter aus Baumwolle und einem HEPA-Filter fängt bis zu 99,97 Prozent aller Tierschuppen ein und hilft dabei, gewöhnliche Tiergerüche zu entfernen.
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Leitz TruSens Spezialfilter

Alle drei Spezialfilter gibt es für alle Leitz-TruSens-Luftreiniger. Der Hersteller empfiehlt bei diesen Filtern einen Filterwechsel alle zwölf Monate, um die Leistungsfähigkeit der Luftreinigung so hoch wie möglich zu halten. Auch die Filter im Lieferumfang müssen regelmässig getauscht werden. Weitere Details gibt's auf unserer Informationsseite zu den Leitz-TruSens-Luftreinigern.

Ihr findet sämtliche bei uns erhältlichen Zubehör- und Ersatzteile am Ende dieses Blogbeitrags unter «Zubehör».

Das Gerät in unserem Test

Wir haben ja bereits einige verschiedene Luftreiniger vorgestellt und getestet. Da Leitz beim TruSens doch einiges etwas anders macht als die Konkurrenz, haben wir uns einen Leitz TruSens Z-2000 geholt und ihn getestet.

Unboxing und Lieferumfang

Im Lieferumfang sind nebst dem Gerät inklusive Filter das SensorPod, Kabel und Anleitungen.

Inbetriebnahme

Nach dem Auspacken des Geräts schraubt Ihr auf der Unterseite den Gehäusedeckel ab, um den vorinstallierten Filter auszupacken. Folie weg, Filter auf Deckel einsetzen, Deckel wieder drauf und zuschrauben – fertig.

Nun schliesst Ihr zuerst den SensorPod, dann den Luftreiniger an die Stromversorgung an. Lest aber zuerst bitte – wie bei jedem neuen Gerät, das Ihr Euch in die Wohnung stellt – die Bedienungsanleitung und die Sicherheitshinweise.

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Das Gerät

Der TruSens Z-2000 an sich ist ein formschönes Gerät. Dank dem geringen Gewicht und dem praktischen Traggriff lässt es sich gut von A nach B transportieren – je nachdem, in welchem Raum Ihr saubere Luft haben wollt. Sehr schön gemacht finde ich auch das Bedienpanel mit den durch Leuchtdioden unterlegten Sensortasten. Es wirkt aufgeräumt und edel-minimalistisch. Ein Display zeigt die Luftqualität auf einer Skala zwischen 0 und 500 an (wobei 0 sehr reine und 500 sehr «dicke» Luft bedeutet). Rund um die Anzeige zeigt eine LED die Luftqualität optisch an (blau = gute Luft, gelb = erhöhte Schadstoffkonzentration, rot = sehr hohe Schadstoffkonzentration).

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Leitz TruSens Z-2000: Detailansicht Bedienpanel, Display und Traggriff

Durch die Lüftungslöcher, die unten am Gehäuse rundherum angebracht sind, wird die Luft eingesogen und durch den Filter geleitet. Die im Filter integrierte UV-Lampe soll für eine zusätzliche Entkeimung sorgen. Die gesäuberte Luft strömt oben am Gehäuse in zwei verschiedenen Winkeln wieder aus.

Der SensorPod hat keine Anzeige, sondern nur eine Leuchtdiode, die die Funkverbindung mit dem Luftreiniger anzeigt. Sobald an der Stromversorgung angeschlossen, startet der SensorPod mit der Luftqualitätsmessung und überträgt die Daten an den Luftreiniger.

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Leitz TruSens SensorPod

Belastungstest

Im Video seht Ihr, wie ich den TruSens Z-2000 einer kleinen Belastungsprobe aussetze: Mit einem handelsüblichen Deospray beeinflusse ich die Luftqualität und warte, was passiert. Wie Ihr dem Videoclip entnehmt, fährt der TruSens Z-2000 nach kurzer Zeit seine Leistung hoch, um das von der Spraydose abgegebene Aerosol aus der Luft zu filtern. Die Reaktion des SensorPods auf den kurzen Sprühstoss folgt um ca. 35 Sekunden verzögert und ist heftig, aber seht selbst ...

Ton einschalten nicht vergessen!

Fazit

Kurz: ein tolles Gerät! Die Inbetriebnahme ist simpel, dasselbe dürfte für Wartung und Reinigung gelten. Uns haben zudem Design und Bedienung des Geräts gut gefallen. Dank des Traggriffs lässt sich das leichtgewichtige Gerät ganz im Gegensatz zu manchen Modellen der Konkurrenz auch einfach transportieren.

Dank Luftausstosses in zwei Richtungen erreicht die gefilterte Luft einen grösseren Teil des Raumvolumens. Die Luft nimmt durch den Filterungsprozess keinen speziellen Geruch an. Die Geräuschentwicklung ist angenehm: Das Gerät verrichtet zwar hörbar seine Arbeit, das vom eingebauten Lüfter stammende Geräusch hält sich bei Automatikbetrieb aber subtil im Hintergrund – es sei denn, die Luftqualität ist richtig übel und der Luftreiniger muss die Leistung hochschrauben. Dann kann es vorübergehend etwas lauter werden. Noch leiser als bei Automatik, nämlich kaum noch zu hören, während ich hier in die Tasten hämmere, arbeitet das Gerät im auf dem Bedienpanel einstellbaren Flüstermodus. Am lautesten und leistungsfähigsten ist das Gerät im Turbomodus. Für den Einsatz im Schlafzimmer empfiehlt sich der leisere Nachtmodus.

Die Funkverbindung zwischen SensorPod und TruSens-Luftreiniger funktioniert bei unserer Raumgrösse tiptopp. Wenn der SensorPod eine plötzliche Luftverschlechterung registriert, fährt der Luftreiniger nicht sofort, aber kurz darauf automatisch seine Leistung hoch und regelt sie automatisch wieder herunter, wenn die Schadstoffkonzentration erneut sinkt. Dadurch müsst Ihr den Luftreiniger so gut wie nie manuell bedienen. Deshalb finde ich persönlich es auch legitim, dass das Gerät ohne Fernbedienung geliefert wird.

Was ich mir jedoch gewünscht hätte, wäre eine Anzeige auf dem SensorPod oder einer App, die mir Details zur Luftqualität zeigt. Ich sehe nur eine Punktzahl zwischen 1 und 500, das gibt mir intuitiv einen guten ersten Überblick – aber ist es jetzt Feinstaub, Kohlendioxid oder sind es flüchtige organische Verbindungen, die «dicke Luft» bescheren? Was ausserdem zu bedenken ist, falls Ihr Euch für den Z-2000 oder Z-3000 mit SensorPod entscheidet: Der SensorPod benötigt für die Stromversorgung wie der Luftreiniger selbst eine Stromsteckdose.

Nicht ausprobiert haben wir die Spezialfilter. Zwar haben wir durch die rund um die Uhr laufende Minergie-Komfortlüftung wohl sowieso schon eine relativ gute Luftqualität. Da bei uns im Homeoffice jedoch laut separatem Luftgütesensor eines anderen Herstellers die Messwerte für flüchtige organische Verbindungen hoch sind, überlegen wir uns tatsächlich, das Testgerät und dazu den entsprechenden VOC-Filter (siehe unten unter Zubehör) dazu zu kaufen. Meine Frau und ich teilen uns ein Heimbüro und teilen die subjektive Wahrnehmung, dass das Atmen angenehmer fällt, wenn der Luftreiniger läuft.

Für Personen, die sehr auf ihr Wohlbefinden achten, für Allergiker oder Asthmatiker, denen die Linderung ihrer Symptome wichtig ist, und auch für Familien mit kleinen Kindern und Haustieren lohnt es sich, einen Luftreiniger anzuschaffen. Besonders für Räume, die nur schlecht zu lüften sind. Wer bei der Anschaffung eines Luftreinigers einen aus Leitz' TruSens-Serie in Betracht zieht, macht nichts verkehrt – und kann endlich wieder durchatmen.

Dieser Beitrag entstand mit freundlicher finanzieller Unterstützung des Herstellers. Die im Beitrag dargestellten Meinungen stellen jedoch die des testenden Redakteurs dar.

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Daniel Rei

Daniel Rei

Leitung Contentmarketing/PR

News-Jäger und -Sammler | Seit 2006 arbeite ich bei BRACK.CH. Zuerst habe ich Produkte für den Online-Shop beschrieben, jetzt verfasse ich Medienmitteilungen und Texte aller Art, betreue Journalisten und Influencer. Privat blogge ich seit 2004. Ich stehe auf Gadgets, Games, Fernsehen und Pasta.

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