Einsatz industrieller Drohnen in ausserordentlicher Lage

Das Thema Drohnen ist aktueller denn je, auch in Zeiten, in denen der Bundesrat die «ausserordentliche Lage» für die Schweiz ausrufen muss. Während Schweizer Hobbypiloten Aufnahmen von leeren Städten via YouTube und anderen Kanälen teilen (siehe Beispiel im Beitrag), finden sich stapelweise Berichte, wie industrielle Drohnen einen Beitrag zur Bewältigung der Pandemie rund um den Globus leisten. Die ferngesteuerten Flugmaschinen übernehmen dabei verschiedene Aufgaben und erledigen diese rasch, effizient und effektiv.

(Abbildung oben: Der DJI Matrice 210 V2 kann dank Dual-Gimbal-Halterung bis zu zwei Kameras oder andere Geräte tragen)

Die Anwendungen sind vielfältig und der Mehrwert, den die Fluggeräte bieten können, ist enorm. Den meisten Menschen hierzulande ist bekannt, dass private Flugdrohnen üblicherweise mit Kameras bestückt sind. Daher liegt nahe, dass solche Geräte beispielsweise für Aufklärungsaufgaben, Grenzkontrollen und dergleichen nützlich sind. Eine einzige industrielle Drohne, ausgestattet mit hochauflösenden Kameras oder mit einer Wärmebildkamera, kann ein Gebiet innerhalb eines Radius' von fünf Kilometern jederzeit schnell absuchen. Eine einzelne Akkuladung mit bis zu 55 Minuten Flugzeit macht einen solchen Einsatz zu jeder Tages- und, mit entsprechender Bewilligung, auch Nachtzeit möglich. Leiser, kostengünstiger und umweltfreundlicher, als wenn ein entsprechender Einsatz durch ein bemanntes Fluggerät ausgeführt werden müsste.

Die Schweiz nutzt Multikopter bereits seit Jahren, um Proben vom Spital zum Labor und zurück zu fliegen. Immer dann, wenn Ergebnisse rasch vorliegen müssen, spielt die Technologie ihre Vorteile aus. Auch im Fall einer Pandemie ist es sinnvoll, die Wartezeiten zwischen einem Test und dessen Ergebnis so gering wie möglich zu halten. Hier senken Multikopter Kosten und schonen Ressourcen.

Not macht erfinderisch. In Zeiten wie diesen finden kreative Köpfe neue Einsatzmöglichkeiten für Industrie-Multikopter. In China und in Spanien werden Agrar-Multikopter zum Sprühen von Desinfektionsmittel in kontaminierten Gebieten verwendet. Diese Geräte wurden ursprünglich dafür entwickelt, um Pflanzenschutzmittel für Obst- und Rebkulturen effizienter ausbringen zu können. Durch die Pandemie ist dieser Einsatzzweck hinzugekommen. Durch eine deutlich geringere Flughöhe sprühen Multikopter im Übrigen sehr viel präziser, als das mit bemannten Fluggeräten möglich ist.

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Desinfektion eines kontaminierten Gebietes in Spanien mit DJI-AGRAS-Multikoptern (BIld zur Verfügung gestellt mit freundlicher Genehmigung von DJI)

Aus diesem Grund hat die Schweiz auch als erstes Land in Europa den Einsatz von Multikoptern für diesen Bereich der Landwirtschaft gestattet. In vielen Themenbereichen und Aspekten dieser neuen Technologien ist und bleibt die Schweiz ihrer Rolle als Pionierin gerecht. Multikopter lassen sich heute mit unterschiedlichsten Werkzeugen bestücken und sind somit in der Lage, die unterschiedlichsten Aufgaben in Gewerbe und Industrie zu übernehmen. Und eben auch zum Schutz der Bevölkerung.

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Schweizer Städte während des «Lockdowns»

aufgenommen mit einer DJI Mavic Mini im April von SAFEDroneFlying

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