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Die Vorteile mineralischer Sonnencreme gegenüber chemischer Sonnencreme

Freuen Sie sich auch auf einen sonnigen Sommer? Unsere Haut schützen wir am besten mit einer hocheffektiven Sonnencreme vor schädlichen Sonnenstrahlen. Am besten eine, die empfindliche Haut gut schützt, aber auch die Natur schont. Denn speziell auf die Unterwasserwelt scheinen chemische Sonnencremes einen negativen Einfluss zu haben. Wir erklären Ihnen hier die Unterschiede von mineralischer und chemischer Sonnencreme und zeigen, weshalb sich der Umstieg auf den natürlicheren Sonnenschutz lohnt.

Was ist eine chemische Sonnencreme?


Ein chemischer Sonnenschutzfilter schützt die Haut, indem die UVA und UVB Strahlen auf molekularer Ebene absorbiert und in Infrarotstrahlen (Wärme) umgewandelt werden. Dazu muss ein chemischer Sonnenschutzfilter in die Haut eindringen und sich mit dem Unterhautfettgewebe verbinden.

Die Vorteile

Chemische Sonnencreme zieht schnell in der Haut ein und hinterlässt keinen Film, da sie eine eher leichte, wässrige Konsistenz hat. Zudem ist sie sehr wasserresistent.

Die Nachteile

Die darin enthaltenen Parabene, Silikone und Duftstoffe können empfindliche und zu Akne neigende Haut irritieren. Einige 2017 veröffentlichte Studien geben Anlass zur Sorge, denn sie zeigen einen möglichen Zusammenhang zwischen der Verwendung chemischer Sonnenschutzmittel und Störungen des Hormonsystems auf.1 Dazu kommt der chemische Sonnenschutzfilter. Da dieser in die tieferen Hautschichten eindringen und nicht einfach mit Seife abgewaschen werden kann, kann er sich dort ablagern. Die auf der Hautoberfläche verbleibenden Partikel der Sonnencreme lösen sich im Duschwasser ab. Diese Stoffe gelangen in die Gewässer, wo sie einen nicht abbaubaren Film hinterlassen. Dadurch kann die Unterwasserwelt nicht nur gefährdet, sondern teilweise auch zerstört werden.2


Was ist eine mineralische Sonnencreme?

Ein mineralischer, auch natürlicher Sonnenschutzfilter genannt, bildet eine physische Barriere und reflektiert die UV-Strahlen von der Haut weg. Zink- sowie Titandioxid sind bei mineralischen Sonnencremes die wichtigsten aktiven Inhaltsstoffe, um die Haut vor Sonnenbrand zu schützen. Seit den ersten, kreidig-weissen und schwer zu verstreichenden Produkten, hat es bei den neuartigen Formeln grosse Fortschritte gegeben. Sie sind sehr viel angenehmer zu tragen, auch bei dunkleren Hauttönen.

Die Vorteile

Mineralische Sonnencreme beinhaltet keine gesundheitsschädlichen Stoffe, welche im wahrsten Sinne unter die Haut gehen. Sie sind sehr hautverträglich, auch für Babys und Kleinkinder geeignet. Die Inhaltsstoffe belasten die Umwelt, insbesondere die Gewässer, nicht und können bedenkenlos in der Dusche abgewaschen werden.

Die Nachteile

Wer die natürliche und ökologische Sonnencreme einsetzt, muss konsequent sein und sie mehrmals täglich auftragen. Da sich der Sonnenschutzfilm auf der Hautoberfläche befindet, wird er schneller verbraucht oder abgewaschen z.B. durch das Baden im Wasser. Personen mit dunklen Hauttypen müssen eventuell verschiedene Produkte ausprobieren, um eine für sie ideale Formel zu finden.



Quellen:

1 Ruszkiewicz JA, Pinkas A, Ferrer B, Peres TV, Tsatsakis A, Aschner M., 2017: Neurotoxic effect of active ingredients in sunscreen products, a contemporary review

2 DiNardo JC, Downs CA, 2018: Dermatological and environmental toxicological impact of the sunscreen ingredient oxybenzone/benzophenone-3

Mineralische Sonnencremes

Hinweis: Dieser redaktionelle Beitrag ist mit freundlicher Unterstützung des Herstellers entstanden.

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