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Sugar Cookies: Das leckere Keks-Rezept mit Gelinggarantie

Es gibt viele Gründe den Herbst zu lieben: Man greift zu flauschigen Socken, kuschelt sich bei Kerzenschein unter eine Decke, schlürft literweise Kürbissuppe und erfreut sich an den tollen Farben der Natur. Für viele beginnt jetzt auch die eigentliche Backsaison. Wir zeigen euch hier spannende Tipps und Tricks rund ums Backen von leckeren «Sugar Cookies».

Dieses Jahr habe ich die Sugar Cookies für mich entdeckt – ein grosser Spass für Gross und Klein. Es handelt sich dabei um Kekse, die mit einem bunten Zuckerguss verziert werden. Sugar Cookies haben ihren Ursprung in Amerika und sind seit einigen Jahren auch bei uns «der grosse Renner».

Also los geht’s mit den wichtigsten Grundlagen sowie spannenden Tipps und Tricks.

Bunte Sugar Cookies in Form von kleinen Füchsen mit Herzen

Was wird benötigt?

Der Keksteig

Grundsätzlich könnt ihr verschiedene Rezepte verwenden – es gibt nicht «das Eine». Wichtig ist, dass sich der Teig gut verarbeiten lässt und die Oberfläche glatt ist. Dies ist essenziell, damit sich die gebackenen Kekse gut verzieren lassen.

Einfaches Grundrezept

Den Backofen auf 170 Grad vorheizen. Die Butter (oder optional Margarine) mit dem Mixer zu einer cremigen Masse verarbeiten. Damit dies gelingt, muss die Butter zimmerwarm sein. Danach die Eier und das Vanilleextrakt dazugeben. Die Zutaten für circa zwei, drei Minuten auf hoher Stufe mixen. und das Mehl, das Salz sowie das Backpulver zugeben. Den Teig nachher für mindestens eine Stunde kühlstellen. Dies ist wichtig, da die zimmerwarme Butter den Teig klebrig macht. Schön gekühlt kann der Teig nicht nur einfach, sondern auch ebenmässig und schön ausgerollt werden. Die Kekse sollten für rund 10 Minuten bei 170 Grad gebacken werden. Da Backofen sehr unterschiedlich sein können ist es wichtig, die Kekse im Auge zu behalten.

Die Utensilien

Die Backmatte (Cookie rechts) garantiert nicht nur einen ebenmässig schönen Boden, sie stellt zusätzlich sicher, dass die Kekse in ihrer Form bleiben.
Links sieht man zum Vergleich das Cookie auf dem Backpapier.

Zwei gebackene Kekse, die den Unterschied der Nutzung einer Backmatte vs. Backpapier aufzeigen.

Die Matte besteht aus Silikon und ist wärmebeständig bis zu 230 Grad. Sie kann nicht nur fürs Kekse backen verwendet werden, sondern ebenfalls für Brot, Gebäck und vieles mehr.

Die Ausstecher

Egal ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter: Es gibt nicht nur zu jeder Jahreszeit, sondern zu fast jedem Thema einen passenden Ausstecher.

Die Ausstecher von«Cut my Cookies» werden speziell für Sugar Cookies hergestellt. Sie werden in der Schweiz hergestellt und bestehen aus lebensmittelechten Materialien, einem biologisch abbaubarer Kunststoff, der aus erneuerbaren und natürlichen Ressourcen besteht.

Das Icing

Das Icing (Eiweissspritzglasur), ist ein einfacher Zuckergruss, der aus Puderzucker und Eiweiss besteht. Nicht zu verwechseln mit Frosting, welches ein Oberbegriff für Cremes ist und Butter, Frischkäse oder ähnliches enthält.

Die Zubereitung des Icing ist simpel, denn man benötigt lediglich zwei Zutaten:
100 Gramm Puderzucker und ein Eiweiss.

Achtet darauf, nur Eiweiss von frischen Eiern zu verwenden.
Übrigens: Anstelle des Eiweisses kann man auch Eiweisspulver verwenden.

Das Eiweiss in einer Schüssel mit dem Handmixer steifschlagen und den Puderzucker (am besten mit einem Küchensieb) beigeben. Die Mischung auf der langsamsten Stufe rund 10 Minuten lang schlagen. Danach könnt ihr mit einem Gummischaber die Masse in separate Behälter abfüllen und das Icing einfärben.

Das Einfärben der Zuckerspitzglasur

Zum Einfärben der Zuckermasse verwendet man entweder Lebensmittelfarbenpulver oder Gelfarben.

    Gelfarben lassen sich einfach verarbeiten. Es sind stark konzentrierte Lebensmittelfarben, bei welchen ein bis zwei Tropfen ausreichen, um eine mittelgrosse Masse einzufärben. Die Farben sind demnach sehr ergiebig. Geeignet sind sie nicht nur für Icing, sondern ebenfalls für Frosting, Marzipan und vieles mehr.

    Lebensmittelfarbe in Pulverform kommt dann zum Einsatz, wenn man besondere Akzente setzen möchte. Beispielsweise um Blüten oder Blätter kunstvoll zu verzieren. Am besten trägt man sie mithilfe eines Pinsels auf. So lassen sich selbst filigranste Dekorationen umsetzen.

    Spritzbeutel, der über ein Wasserglas gestülpt wurde, um ihn einfacher zu Befüllen.

    Nach dem Einfärben muss die Farbmasse direkt in Spritzbeutel abgefüllt werden. Am einfachsten geht das, indem ihr den Spritzbeutel über den Rand eines Glases oder einer Tasse zieht.

    Das Icing kann luftdicht 5-7 Tage im Kühlschrank aufbewahrt oder bis zu zwei Monate tiefgefroren werden.

    Der Teigschaber von «Cut my Cookies» ist süsse 20 Zentimeter lang. Die kleine Grösse ermöglicht es, eingefärbte Masse aus kleinen Behältern in die Spritzsäcke zu verlagern. Ich färbe oftmals direkt mehrere Farben in kleinen Tassen ein und würde den Teigschaber nicht missen wollen.

    Das Verzieren

    Es gibt verschiedene Methoden, um die Cookies zu verzieren. Ich bin ein Fan vom sogenannten «Outlining». Für Anfänger ist dies übrigens die einfachste Methode. Beim Outlining wird zunächst eine Umrandung gesetzt. Sobald das Outlining vollständig trocken ist, kann man den Rest der Fläche ausfüllen. Amerikaner sagen zu dieser Technik «Flooding», da die Fläche quasi geflutet wird.

    Wie ist das Vorgehen?

    Nach dem Einfärben des Icings entnimmt man zunächst einen kleinen Teil für die «Outlines». Die Masse für die Umrandung sollte pastenartig sein. Dem Rest der Masse könnt ihr etwas Flüssigkeit hinzugeben (Wasser oder Zitronensaft). Diese sollte eine quarkähnliche Konsistenz haben.

    Mit dem Scribe verteilt man die Flooding-Masse und zwar am besten mit kleinen, kreisartigen Bewegungen, damit das Icing eine gleichmässige und schöne Oberfläche enthält.

    Spulen wir jedoch einen Moment zurück: Was tun, wenn man sich unsicher ist, ob das «Outlining» den eigenen Wünschen entspricht oder nicht?
    Ganz einfach: Einfach die Linien mit einem Lebensmittelstift vorzeichnen. Das funktioniert auch gut auf dem getrockneten Icing. Damit lassen sich beispielsweise Gesichter oder andere Details erstellen.

    Lasst die Glasur für rund 24 Stunden trocknen, bevor ihr die verzierten Sugar Cookies in einer Keksdose versorgt.

    Zwei fertig verzierte Fledermaus-Sugar-Cookies

    Sugar Cookies faszinieren mich. Es braucht ein bisschen Übung, bis die Linien und Konsistenten so gelingen, wie man sich das wünscht. Ich kann euch jedoch garantieren, dass sich die Mühe lohnt. Die Kekse können in unzähligen Varianten und Formen ausgestochen und verziert werden. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Mit etwas Übung wird das Verzieren nicht nur einfacher, sondern sogar fast ein bisschen meditativ.
    Egal ob das Endresultat nun perfekt aussieht oder nicht:
    Backen macht Spass und in der Imperfektion liegt die Perfektion.
    Das Wichtigste an der ganzen Sache ist die Freude und die bereitet das Backen allemal.

    Fertige Halloween-Sugar-Cookies auf Teller mit stimmiger Herbstdeko
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    Evelyn Pabst

    Product Managerin Haushalt

    In meiner Freizeit stehe ich wahnsinnig gerne in der Küche, probiere neue Rezepte aus oder backe leckere Cookies. Da trifft es sich unheimlich gut, dass ich mich auch beruflich in meinem Hobby wiederfinde. Die neusten Trends und Marken auf BRACK.CH zu bringen, bereitet mir immer wieder aufs Neue Spass und es wird mir nie langweilig.

    Verführerische Back-Auswahl von CutmyCookies

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