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Das Apple Ökosystem – erklärt

Wie schafft es Apple, seine Kunden an sich zu binden? Es liegt nicht allein an cleverem Marketing: Kein anderer Hersteller hat es bislang geschafft, ein derart einfach zu handhabendes, funktionierendes, ungemein praktisches und zeitsparendes Ökosystem zwischen verschiedenen Geräteklassen, diversen Apps und der Cloud zu kreieren.In diesem Beitrag tauchen wir tief ins Apple-Ökosystem ein und zeigen alle Vorzüge auf.

Alle, die mehr als ein Apple Produkt gleichzeitig nutzen, wissen, wie einfach die Geräte miteinander kommunizieren. Doch was genau macht dieses Ökosystem aus und welche Funktionen sind ausschlaggebend, dass es diese Kontinuität zwischen allen Geräten gibt?

springen zu ... iCloud | Integration | Alltag | Arbeiten


Einleitung

Apple-User bin ich seit über zehn Jahren und arbeite seit sieben Jahren beruflich mit Apple-Produkten. Ich kenne die Grundlagen des Ökosystems in der Theorie wie auch in der Praxis. Sie begleiten mich in meinem Alltag, und immer wieder merke ich, wie einfach das miteinander funktioniert.

Gerne möchte ich euch diese Grundlagen im Detail erklären, damit ihr genau weisst, welche Einfachheit euch erwartet beim Kauf von Apple-Geräten. Vom Einrichten bis hin zum intensiven Arbeiten mit den Produkten – privat wie auch geschäftlich.

Einfachheit ist nicht alles: Manchmal geht es um reine Effizienz, vor allem, wenn man geschäftlich mit den Geräten arbeitet. Dazu habe ich ein paar Punkte speziell für alle zusammengefasst, die mehrere Apple-Produkte im Office, Homeoffice oder unterwegs zur Arbeit benutzen.

Einer der Kernpunkte der Kommunikation zwischen Apple-Geräten ist, zusätzlich zur Hardware, iCloud. Es bietet euch nicht nur die Grundlage, dass die Geräte reibungslos miteinander arbeiten, sondern zusätzliche Funktionen, die eure Nutzung im Alltag vereinfachen. Die Geräte greifen unter anderem auf eure Apple-ID zu, um die persönlichen Daten und Einstellungen zwischen den Geräten zu teilen, aber auch auf Bluetooth und WiFi, damit Daten übertragen werden können. In diesem Blogpost möchte ich nicht in die technischen Details gehen, die erklären, wie die Geräte miteinander kommunizieren, sondern eher, welchen Nutzen ihr davon habt.


iCloud

Die iCloud-Plattform bietet euch fünf Gigabyte Gratisspeicher, der kostenpflichtig bis auf zwei Terabyte Speicherplatz erweitert werden kann. Wichtig zu beachten ist, dass sämtliche Funktionen vom verfügbaren Speicher abhängig sind. Dementsprechend können Einschränkungen auftreten, sollte zuwenig Speicherplatz vorhanden sein.

Die Grundlage ist, dass alle eure Apple-Geräte mit derselben iCloud-Adresse verbunden sind. Dies ermöglicht, dass ihr alle Funktionen auf allen Geräten in Echtzeit benutzen könnt.

Bei der Einrichtung eines neuen Geräts könnt ihr im Einrichtungsprozess mit Hilfe von iCloud ganz einfach die wichtigsten Daten und Apps von eurem alten oder einem anderen Gerät übernehmen – durch das alleinige Anmelden oder das Übertragen eines iCloud-Backups. Das Einrichten geschieht automatisch.

Mit iCloud Backups speichern iOS und iPadOS automatisch eure Daten ab, wenn euer Gerät am Strom angeschlossen ist und es eine WLAN-Verbindung hat. Dies ermöglicht euch, sorglos euer Gerät zu nutzen, ohne manuelles Speichern von Daten. iCloud synchronisiert ebenfalls weitere Daten wie z.B. Gesundheitsdaten, Wallet, HomeKit (die Funktion, euer Smart Home mit Apple zu steuern), Game Center (ein zentrales Spielzentrum, das eure Speicherstände übernimmt und gemeinsames Spielen in Apps ermöglicht), Bücher-App, Maps, wie auch viele Drittanbieter-Apps. Dies vereinfacht unproblematisches Arbeiten mit verschiedenen Apple-Geräten und ermöglicht eine automatische Datensicherung in der iCloud.

Den iCloud-Schlüsselbund solltet Ihr aktivieren, damit auch sehr private Daten, wie z.B. die Gesundheitsdaten, synchronisiert werden. Dieser digitale Schlüsselbund bietet eine zusätzliche Sicherung. Nicht nur bietet er einen sicheren Tresor für eure privaten Daten, sondern auch die Möglichkeit, Zugangsdaten zu Webseiten oder Kreditkartendaten zu speichern, damit diese ganz einfach auf allen Geräten genutzt werden können. Ohne manuelles Tippen. Mit der heutigen Nutzung des Internets ist es praktisch unmöglich, sich alle Zugangsdaten zu merken – und, mal ganz ehrlich: Wer möchte das schon? Da ist es natürlich um einiges einfacher, dass das Gerät, das ihr nutzt, diese Arbeit für euch übernimmt.

Die Plattform der iCloud ist aufgebaut in iCloud Drive, welches mit der «Dateien»-App zusammenarbeitet – als Ort, um eure Dateien zu speichern und verwalten. Man kann einfach die Dateien in Unterordner separieren, mit Flags markieren – und viele andere Apps greifen zusätzlich auf iCloud Drive als Speicherort zu, wie z.B. die ganzen «iWork»-Apps (Pages, Numbers, Keynote), aber auch Drittanbieter-Apps wie WhatsApp. Der Vorteil aller iCloud-Funktionen ist, dass sie in Echtzeit auf all eure Geräte synchronisiert werden, bei denen ihr angemeldet seid. Solltet ihr mal an einem fremden Computer arbeiten, der nicht mit eurer iCloud verlinkt ist, könnt ihr ganz einfach über einen Internet-Browser auf iCloud.com gehen und auf viele eurer Daten in der iCloud zugreifen.

In dieser Übersicht könn ihr ebenfalls auf eure Notizen, Kontakte und Kalender zugreifen. Diese Informationen werden synchronisiert und sind direkt abrufbereit.

iCloud Photos bietet euch die Möglichkeit, alle eure Fotos von all euren Geräten anzuschauen und verwalten. Die Photos-App ermöglicht es euch, einfach durch die Jahre und Ereignisse zu navigieren, die Fotos zu bearbeiten und ganz einfach zu teilen über eure Lieblingsplattformen.

Welche Daten in der iCloud gespeichert werden, wird euch hier im Detail erklärt:


Integration

Die Funktion «Integration» bietet euch ein nahtloses Arbeiten zwischen euren Geräten. Alle Geräte, ob Mac, iOS oder iPadOS, bis hin zu den AirPods oder HomePod, nutzen die Integration und können untereinander kommunizieren.

Euer iCloud-Account bildet die Grundlage für die Synchronisation zwischen den Geräten und ist somit erforderlich, um diese Funktionen zu nutzen.

Gerne möchte ich euch in diesem Abschnitt erklären, was diese Funktionen sind, und würde in den nächsten zwei Abschnitten Beispiele für die privaten und geschäftlichen Umgebungen aufzeigen und wie ich diese Funktionen im Alltag benutze.

  • Handoff
    Arbeitet mit diversen Apps von einem Gerät aus, wechselt ohne Verzögerung und Datenverlust zu einem anderen Gerät und fahrt genau da fort, wo ihr aufgehört habt.
  • Zwischenablage
    Kopiere jegliche Inhalte, ob Text, Bild, Fotos oder Videos, auf einem eurer Geräte und fügen es einfach auf einem anderen Gerät ein.
  • Anrufe entgegennehmen und Nachrichten schreiben
    Ihr könnt ganz einfach von all euren Geräten eure Anrufe entgegennehmen. FaceTime wie auch normale Mobilanrufe. Auch das Empfangen und Senden von SMS oder MMS sind möglich auf all euren Geräten.
  • Hotspot
    Verbindet euren Mac oder euer iPad ganz einfach mit dem Hotspot des iPhones, ganz automatisch und ohne Passworteingabe.
  • Automatisches Entsperren
    Mit der Apple Watch könnt ihr euren Mac entsperren wie auch Aufforderungen bei Änderungen bestätigen, ohne ein Passwort eingeben zu müssen. Neu ist es auch möglich, eure Apple Watch zu nutzen, wenn ihr euer iPhone entsperren möchtet, während ihr eine Maske trägt, ohne dass ihr ständig euren Code eingeben musst.
  • Kamera
    Mit der Kamera des iPhones, iPads oder iPod Touch kann ganz einfach ein Dokument gescannt oder ein Bild aufgenommen und direkt auf eurem Mac angezeigt oder in ein Dokument eingefügt werden.
  • Skizzen und Markierungen
    Wenn Maus und Tastatur nicht reichen am Mac, dann braucht es manchmal Markierungen und Skizzen von Hand. Dies ist ganz einfach möglich – von euren iOS- und iPadOS-Geräten aus. Skizzen und Markierungen, die ihr auf dem iPhone oder iPad angebracht habt, sind in Echtzeit auch auf dem Mac im Dokument ersichtlich.
  • Sidecar
    Das iPad kann als Schreibtischerweiterung oder Spiegelung eures Macs fungieren. Es kann rein als zweites Display genutzt werden oder als Eingabegerät, damit ihr Mac-Apps mit dem Apple Pencil nutzen könnt. Nicht alle Apps unterstützen diese Funktion.
  • AirDrop
    Übertragt mit AirDrop Inhalte wie Dokumente, Fotos, Webseiten und vieles mehr. Einfach und drahtlos zu jedem Gerät in eurer Nähe.
  • Apple Pay
    Apple Pay kann in den meisten Läden kontaktlos mit eurem iPhone und der Apple Watch benutzt werden – auf den meisten Webseiten auch zusätzlich mit dem iPad und dem Mac. Bestätigt werden können diese Käufe online mit FaceID/TouchID, mit einem Code oder mit der Apple Watch auf dem Mac.


Einfachheit im Alltag geniessen

Nun haben wir die einzelnen Punkte der Integration und iCloud gelernt. Aber wie genau kann euch das im Alltag helfen?

Ich benutze in meinem Ökosystem folgende Produkte täglich: iPhone, iPad Pro, Apple Watch, HomePod und Apple TV. Mir fällt es sehr leicht, das Zusammenspiel morgens bereits zu geniessen, wenn mein Wecker klingelt, auf meiner Uhr wie auch meinem iPhone. Nur um sicherzustellen, dass ich auch aufstehe. Mein erster Gedanke morgens ist, Musik anzuschalten. Ich besitze zwei HomePods, die nahtlos auf meine Mediathek auf dem iPhone zugreifen. Mit einem kurzen «Hey Siri, spiele meine 'Chill'-Playliste» kann ich den Morgen mit guter Ambience-Musik beginnen.

Wer kennt es nicht: Morgens mal Social Media und die News überprüfen. Vor allem möchte man heutzutage ja auf dem neusten Stand sein und dies so schnell wie möglich. Oftmals fange ich am iPhone etwas an zu lesen und denke mir, es wäre doch angenehmer, auf dem iPad weiterzulesen. Mit der Handoff-Funktion erkennt das iPad, was ich auf dem iPhone mache, und schlägt mir die entsprechende App vor, damit ich nahtlos da weitermachen kann, wo ich eben war.

Täglich benutze ich die «Auto Fill»-Funktion, die mir automatisch Formularfelder ausfüllt, da ich mir kaum alle meine Anmeldedaten merken kann oder ständig meine Adresse eingeben möchte. Da die Angaben in meinem iCloud-Schlüsselbund gespeichert sind und sich der wiederum nur durch meine FaceID entsperren lässt, fühle ich mich da von Apple sehr geschützt. Deswegen habe ich auch meine Kreditkarteninformationen gespeichert, was mir das Einkaufen online um einiges erleichtert. Und wenn wir schon beim Thema Einfachheit sind: Via iCloud sind auch meine Apple-Pay-Informationen auf all meinen Geräten gespeichert. So kann ich unbeschwert von meiner Apple Watch aus bezahlen, auch wenn das iPhone nicht dabei ist. Dies finde ich eine tolle Möglichkeit, wenn ihr nur mit der Apple Watch unterwegs seid – beim Sport machen oder auf ruhigen Spaziergängen – und ihr noch spontan einen Einkauf tätigen müsst.

Dies sind nur einige Funktionen, die euch ermöglichen, die Geräte «nahtlos» zu benutzen. Vor allem vorteilhaft ist die Echtzeit-Synchronisation eurer Daten und Apps, die ihr auf euren iOS-, iPadOS- und macOS-Geräten nutzt. iMessages und SMS werden via iCloud auf alle Geräte synchronisiert – so kann ich eine Nachricht auf meiner Uhr lesen und dann ganz einfach entscheiden, von welchem Gerät aus ich antworten möchte. Kurze Nachrichten beantworte ich gleich auf der Apple Watch, und wenn es mal eine längere Antwort sein soll, wechsle ich einfach auf mein iPhone oder iPad. Wenn die Hände mal nicht frei sind, dann bitte ich Siri darum, mir Nachrichten vorzulesen und diese auch zu beantworten. Dafür ist auch der HomePod super geeignet.


Effizient mit dem Ökosystem arbeiten

Nicht nur im Alltag ist die Zusammenarbeit zwischen den Geräten ein Vorteil. Oftmals werden Apple Geräte nicht nur privat genutzt, sondern auch geschäftlich oder in der Schule. Im folgenden Abschnitt möchte ich euch berichten, wie ich meine Apple Geräte beruflich und während meinem Studium parallel zueinander benutzt habe und welche Funktionen mir das Arbeiten effizient ermöglichen.

Auch beruflich nutze ich einige der Funktionen, die ich eben bereits umschrieben habe. Eine meiner Lieblingsfunktionen, die ich zwischen den Geräten nutze, ist die Zwischenablage. Ich erinnere mich noch daran, als das nicht möglich war und ich Screenshots oder Bilder manuell nochmals auf meinem MacBook suchen musste, obwohl ich sie bereits auf meinem iPad zur Verfügung hatte. Ich kann die Zwischenablage ohne Probleme zwischen meinem MacBook, iPad und meinem iPhone nutzen. Dies ist mit Abstand eine meiner meistgebrauchten Features und etwas, worauf ich im Alltag nicht verzichten möchte. Mit den kommenden macOS-, iPadOS- und iOS-Updates gibt es sogar die Möglichkeit, mit der Funktion «Universal Control» eine Maus mit dre Geräten gleichzeitig zu verbinden und zu steuern, ohne dass die Geräte untereinander verbunden sind. Ganz einfach übertragt Ihr Files via «Drag and Drop» ohne Unterbrechung zwischen den Geräten. Diese Funktion ist ab Herbst verfügbar, sobald die neuen Updates released werden. Welche weiteren Neuerungen mit den Softwareupdates kommen, findet ihr hier im Blogbeitrag zur WWDC-2021-Keynote.

Oftmals verbinde ich mein iPad als zweiten Bildschirm an meinem MacBook, um Arbeiten mit mehr Übersicht zu tätigen. Das ist ebenfalls eine oft benutzte Funktion, mit der ich in gewissen Apps auf dem iPad mit dem Apple Pencil Bearbeitungen durchführen kann,, etwa Skizzen erstellen oder einfach Text markieren. Dies funktioniert ganz einfach via Kabel oder kabellos. Wenn ich mal unabhängig von SideCar mit dem iPad etwas bearbeiten möchte, kann ich via Zwischenablage und AirDrop ganz einfach Daten oder Bilder hin und her schieben. iCloud Drive gibt mir zusätzlich die Möglichkeit, in Echtzeit auf meine Dateien zuzugreifen, egal wo ich sie gerade bearbeitet habe.

Die Effizienz, die ich mit dieser Echtzeitsynchronisierung habe, schätze ich sehr in meinem Arbeitsalltag. Schliesslich muss es ja vorwärts gehen, ohne dass ich durch Administratives oder lange Synchronisationszeiten Zeit verliere.

Ich bin eine passionierte Pendlerin, wenn ich gerade nicht im Homeoffice arbeite. Genau dann ist es wichtig, dass ich überall auf all meinen Geräten erreichbar bin. Wenn ich mich also in den Zug setze und eines meiner Geräte starte, die keine SIM-Karte installiert haben, verbinden sich diese automatisch mit dem Hotspot meines iPhones. Somit kann ich direkt loslegen, ohne lange auf «mein» Internet zu warten. Es lassen sich auch ganz einfach Windows- oder Android-Geräte mit dem iPhone-Hotspot verbinden. Dies funktioniert aber nicht automatisch und muss manuell eingerichtet werden.

Ebenfalls wichtig für ein effizientes Arbeiten ist, mit dem richtigen Gerät zu arbeiten. Oftmals denke ich mir, dass ich diesen Text locker auf meinem iPhone schreiben und bearbeiten kann. Aber mal ganz ehrlich: Wie lange möchte ich denn mit der iPhone-Tastatur einen Text schreiben? Ich denke, das ist mir schon öfter passiert, als ich zugeben möchte. Dazu finde ich die Handoff-Funktion essenziell, da auf meinen anderen Apple-Geräten direkt angezeigt wird, mit welchem Programm ich auf dem iPhone gearbeitet habe. Mit einem Tap oder Klick kann ich direkt weiterfahren, wo ich beim iPhone aufgehört habe.

Ich hoffe, ich konnte euch die Welt des Apple-Ökosystems ein wenig näher bringen und euch zeigen, wie mir die Zusammenarbeit der Geräte den Alltag erleichtert.

Apple bei BRACK.CH

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Debora Urso

Product Manager Apple

Bei BRACK.CH bin ich zuständiger Product Manager für Apple-Produkte. Die Geräte nutze ich privat wie auch geschäftlich und man könnte mich als «Apple-Fangirl» abstempeln. In meiner Freizeit fotografiere ich gerne digital und analog und habe ein grosses Interesse an Sneakers.

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