Gärtnern im Einklang mit der Natur
So pflegen Sie Ihren Garten nachhaltig und fördern die Biodiversität

Natürliche Lebensräume verschwinden – doch Sie können Gegensteuer geben: Rund um Ihr Haus haben Sie viele Möglichkeiten, der Natur Lebensraum zurückzugeben. Und ein naturnaher Garten bereitet nicht nur Freude, weil man zuschauen kann, wie sich das Leben darin austobt: Auch der Pflegeaufwand ist geringer als bei einem klassischen Garten mit Rasen und Blumenbeeten. Wobei das eine das andere durchaus nicht ausschliesst: Wie wär's mit einem gepflegten Rasen vor und einer Wildblumenwiese hinter dem Haus? Oder umgekehrt? Darüber hinaus lassen sich immer auch Gemüsebeete und Beerensträucher integrieren.

Haben Sie sich entschieden, die Biodiversität zu fördern und Ihrem Garten ein nachhaltiges Eigenleben zu schenken, suchen Sie aber noch nach Ideen und Produkten für eine möglichst naturgerechte Gestaltung und Pflege, dann werden Sie auf dieser Seite fündig: Die Gartenprofis von BRACK.CH haben Tipps rund um verschiedene Aspekte und Optionen eines naturnahen Gartens für Sie zusammengestellt. Wie Sie perfekte Komposterde herstellen, was Sie für Vögel und Insekten tun können und wie Sie Schädlinge auf naturverträgliche Weise loswerden, wenn es nötig ist – lesen unten mehr zu diesen und weiteren Fragen.

Nachhaltig anzüchten und düngen
Torffreie Erde verwenden und von Kompost profitieren

Ob Sie gerade Hochbeete anlegen oder Kübelpflanzen eintopfen – als Gärtnerin oder Gärtner können Sie dafür selbstverständlich stets auf einen Vorrat an Erde zurückgreifen. Möchten Sie auch über den Gartenzaun hinaus nachhaltig gärtnern, dann können Sie schon bei der Auswahl der Erde viel bewirken: Entscheiden Sie sich für ein torffreies Produkt und tragen Sie dazu bei, dem Abbau von Mooren und somit der Zerstörung wertvoller natürlicher Lebensräume Einhalt zu gebieten. Und nicht nur das: In Torf ist viel CO₂ gebunden, das durch den Abbau und die Verwendung wieder freigesetzt wird und die Umwelt belastet. Eine gute Wahl sind deshalb die ausnahmslos torffreien Produkte des Schweizer Unternehmens Ricoter .

Auch Dünger werden Sie immer mal wieder benötigen – weshalb also diesen nicht gleich selbst aus Kompost herstellen? Welche Garten- oder Balkonpflanzen auch immer Sie pflegen: Komposterde ist in jedem Fall ein hervorragender Dünger. Geben Sie Ihren Grünabfällen zur Aktivierung des Prozesses biologisches Kompostierungsmittel bei, zum Beispiel Hauert Biorga . Oder kompostieren Sie noch effektiver mit Hilfe von Lebewesen, seien das Mikroorganismen oder Würmer – beides ist in jedem Haushalt problemlos ohne Schmutz und übelriechende Düfte machbar:
Entscheiden Sie sich für ein Bokashi-Komposter-Set , dann helfen Ihnen Kleinstlebewesen dabei, biologisch besonders hochwertige Komposterde herzustellen. Profitieren Sie nebenbei ausserdem von der Fermentationsflüssigkeit, die sich nicht nur als Nahrung für Pflanzen, sondern zum Beispiel auch für die Reinigung von Rohren nutzen lässt. Eine Mischung aus Weizenkleie, Biokohle und Keramik-Pulver, in der die Mikroorganismen angesiedelt sind und die dem Kompost beizugeben ist, ist im Set inbegriffen.

Im Wallis gezüchtete Regenwürmer stellen für Sie die Komposterde her, wenn Sie auf den Komposter von WormUp setzen. Das Gefäss aus atmungsaktivem Ton ist dreiteilig; leeren Sie den untersten Teil mit der fertigen Komposterde und setzen Sie ihn oben wieder auf, um neue Rüst- oder Gartenabfälle einzufüllen. So wird der Kompostierungskreislauf nie unterbrochen.

Aufgrund des Materials muss keine Flüssigkeit abgelassen werden, und die ganzen Nährstoffe sind als Dünger in der Erde enthalten. Mit dem Komposter erwerben Sie einen Gutschein, den Sie beim Hersteller gegen die benötigten Regenwürmer eintauschen können.



Bei der Anzucht von Pflanzen sind nebst der Erde und dem Dünger natürlich auch die Töpfe ein Thema. Mit Anzuchttöpfen aus Kokosfaser, die sich gleich mit dem Setzling ins Beet einpflanzen lassen, wählen Sie eine nicht nur ökologische, sondern auch bequeme Lösung. Ebenso wie alles andere für eine nachhaltige Anzucht und Düngung finden Sie bei BRACK.CH auch Kokos-Anzuchttöpfe und -schalen in verschiedenen Formen, und für Topfpflanzen ausserdem die vollständig CO₂-neutral hergestellten Ecopots. Folgen Sie den Links zu den Empfehlungen unserer Gartenprofis und erfahren Sie im Webshop noch mehr über die Produkte:

Erde und Substrate Kompostierung Anzucht

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Der Natur Raum geben
Wilde Blumen und einheimische Sträucher wachsen lassen

Ein funktionierendes Ökosystem reguliert sich selbst; machen Sie sich das in Ihrem Garten zunutze! Wenn Sie es zulassen, finden einheimische Pflanzen, für die Ihr Garten ein geeigneter Lebensraum bildet, ihr Plätzchen selber. Die Pflanzen wiederum locken Tiere an, und Sie werden eine kontinuierliche Zunahme der Artenvielfalt rund ums Haus beobachten können. Einen Anfang schaffen Sie zum Beispiel, indem Sie einem Stück Rasen erlauben, zur Wildblumenwiese zu werden. Säen Sie im Frühling eine Wildblumen-Mischung aus, düngen Sie die entsprechenden Stellen nicht mehr und mähen Sie nur noch zurückhaltend – am besten mit einem Rasentrimmer, der auch die am Boden lebenden Tiere schont. Von Jahr zu Jahr wird die Blütenpracht Ihrer Wiese zunehmen.

Ökologisch unschätzbar viel wertvoller ist eine Wiese nicht nur im Vergleich mit einem Rasen, sondern auch im Vergleich mit einem Steingarten. Wer aufgrund des geringen Pflegeaufwands einen Steingarten angelegt hat, sollte es einmal mit einer Wildblumenwiese probieren: Sie verursacht kaum mehr Arbeit, freut aber die Bienen, Schmetterlinge und viele andere Lebewesen. Viel können Sie überdies tun für die Biodiversität, wenn Sie in Ihrem Garten einheimische Sträucher und Hecken wachsen lassen und gegebenenfalls exotische Pflanzen ersetzen – letztere sind in den meisten Fällen von geringem Wert für das hiesige Ökosystem.

Über all das hinaus können Sie auch im Gemüsebeet für Biodiversität sorgen, denn Rüebli ist nicht unbedingt gleich Rüebli: Es gibt viele alte Gemüsesorten, die durch die zunehmend industrielle Landwirtschaft an den Rand gedrängt wurden, bei Gourmets nun aber ein Comeback erleben. Alte Sorten finden Sie auch im BRACK.CH-Webshop; unsere Gartenprofis haben aus diesem Bereich einige Empfehlungen für Sie zusammengestellt, ebenso wie aus den Bereichen der Blumensamen sowie der Rasentrimmer:

Blumensamen Alte Gemüsesorten Rasentrimmer

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Tieren Unterschlupf bieten
Insektenhotels und Nistkästen im Garten platzieren

Für viele wildlebende Tiere – auch für solche, die meist problemlos genug Nahrung finden – wird die Suche nach geeigneten Orten zum Brüten oder Überwintern in unseren Breitengraden immer schwieriger: Je aufgeräumter ein Quartier nach menschlichen Massstäben erscheint, desto weniger Rückzugsmöglichkeiten bietet es den Tieren. Auch hierfür jedoch können Sie in Ihrem Garten eine Oase schaffen. Während gewisse Tiere in Holz-, Laub- oder Steinhaufen Unterschlupf finden, wenn Sie einige Winkel in Ihrem Garten dafür reservieren, können Sie zum Beispiel den Bienen, die Ihre Wildblumen bestäuben, mit Insektenhotels geeignete Brutstätten zur Verfügung stellen. Oder Sie ermöglichen den Vögeln, die sich in Ihren Sträuchern tummeln, mit Nistkästen eine vor Feinden geschützte Aufzucht von Jungen. Auch wenn Nistkästen nicht an Bäumen, sondern an Wänden hängen, werden sie gerne von Vögeln genutzt. Die Grösse der Öffnung ist ausschlaggebend dafür, welche Art sich einnistet.

Wollen Sie gerne Fledermäusen und Eichhörnchen das Nisten und Überwintern erleichtern oder Igeln Futter anbieten? Auch das können Sie ohne grossen Aufwand tun; speziell geeignete Kästen und Häuschen sind, ebenso wie Futterstellen und Nistkästen für Vögel sowie Insektenhotels, bei BRACK.CH erhältlich. Beachten Sie die untenstehenden Empfehlungen unserer Tierbedarf-Spezialisten und folgen Sie den Links in den Webshop, um mehr über die verschiedenen Produkte zu erfahren:

Insektenhotels Futterstellen Nistkästen und mehr

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Das Leben einladen
Ein Biotop anlegen

Ein kleines Paradies für Tiere können Sie in Ihrem Garten schaffen, wenn Sie neben einer Wildblumenwiese auch noch eine Wasserstelle anlegen – sei es bloss eine Sickergrube oder ein richtiger kleiner Teich. Während Igel, Vögel und Insekten kommen, um zu trinken, werden Biotope gerne auch von Fröschen und anderen Amphibien genutzt. Kommen Sie und Ihre Nachbarn mit Quakkonzerten klar und wohnen Sie nicht neben einer dichtbefahrenen Strasse, dann spricht nichts gegen einen Teich in Ihrem Garten (wobei Sie sich informieren sollten, ob in Ihrer Gemeinde eine Baubewilligung nötig ist). Das wichtigste ist, dass das Ufer zumindest auf einer Seite flach abfällt, so dass Tiere leicht zum Wasser gelangen und vor allem auch wieder herauskommen können. Gegen Überhitzung sollte der Teich auch eine tiefere Stelle haben; dort setzen Sie idealerweise Wasserpflanzen, die das Wasser mit Sauerstoff versorgen.

Achten Sie bei der Wahl des Standorts für Ihren Teich darauf, dass dieser nicht ganz ungeschützt an der Sonne liegt – und bestimmen Sie selber, welche Form und Grösse er erhalten soll. Mit Teichfolie, die nach dem Verlegen mit einer Schicht Kies bedeckt wird, dichten Sie jede Grube ab. Wollen Sie keinen ganzen Teich, sondern bloss eine für die Biodiversität ebenfalls bereits sehr wertvolle Sickergrube rund ums Regenwasserfass anlegen, dann können Sie auch diese mit Teichfolie auskleiden. Die Produkte, die Sie für eine Wasserstelle in Ihrem Garten benötigen, finden Sie selbstverständlich ebenfalls im BRACK.CH-Webshop, und auch hierzu haben unsere Gartenprofis Empfehlungen für Sie zusammengestellt:

Teichbau Teichpflege Zubehör

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Auf Chemie verzichten
Schädlinge biologisch bekämpfen

In der Natur gibt es keine Schädlinge, denn jedes Lebewesen stellt Nahrung für ein anderes dar. Je mehr Biodiversität in Ihrem Garten, desto weniger haben Sie also mit Schädlingsbekämpfung zu tun. Solange Sie aber nicht jeden Winkel Ihres Gartens vollständig der Natur überlassen, kann es doch vorkommen, dass gewisse Tier- oder Pilzarten Überhand nehmen und Ihre Pflanzen schädigen. Bei Gärtnern oftmals unbeliebt machen sich die Dickmaulrüssler: Während die Käfer Blätter von Beeren-, Rosensträuchern und anderem anknabbern, fügen ihre Larven den Wurzeln der Pflanzen je nachdem schweren Schaden zu. Kennen Sie das Problem, dann greifen Sie zu einem biologischen Mittel und bekämpfen Sie die Larven mit Nematoden (mikroskopisch kleinen Fadenwürmern): Bei BRACK.CH können Sie eine Abrufkarte von Hauert beziehen, um dann die natürlichen Feinde des Dickmaulrüsslers direkt vom renommierten Schweizer Düngerhersteller zu erhalten.

Auch in anderen Fällen muss nicht gleich zur Chemiekeule gegriffen werden. Versuchen Sie es anstelle von Insektenschutzmittel zum Beispiel einmal mit biologischem Geschirrspülmittel: Ziemlich sicher wird auch das ungebetene Gäste vertreiben, aber hoffentlich nicht gleich töten. Alles, was Sie dafür benötigen – so auch Handsprüher – finden Sie bei BRACK.CH. Schauen Sie sich im Webshop um und beachten Sie insbesondere die Produktempfehlungen unserer Gartenprofis:

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Mit BRACK.CH durch die Gartensaison

Wie auch immer Ihr Garten aussieht: Ganz ohne Ihre Pflege wird er nicht auskommen. Seien es Bäume oder Sträucher, Rasenflächen oder Gemüsebeete, um die Sie sich kümmern – alles klappt am besten mit dem richtigen Hintergrundwissen. Tipps, Ideen und Produkte für jede Jahreszeit finden Sie bei BRACK.CH; besuchen Sie die Ratgeber, die unsere Gartenprofis für Sie zusammengestellt haben und werden Sie selber zur Expertin bzw. zum Experten in Gartenfragen: