Gin

«Gin it up!»

Kaum eine Woche vergeht ohne, dass ein neuer Gin auf den Markt kommt. Die farblose Spirituose mit Wacholder gibt es in unzähligen Varianten und jeder Gin erzählt eine kleine Geschichte im Glas. Gin kann eine Vielzahl von Aromen beinhalten, welche aus «Botanicals» – also aus Pflanzen und organischen Beeren gewonnen werden.

Bestseller

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Sorten

London Dry Gin

Starke, trockene Gins, bei welchen keine weiteren Zusatzstoffe beifügt werden. Alle Botanicals werden dem Alkohol beigegeben und destilliert. Der London Dry Gin muss nicht unbedingt aus London stammen, hat aber immer eine charakteristische Würze.

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Dry Gin

Trockene Gins mit starker Wacholdernote. Dry Gins können auch aromatisierende Stoffe enthalten, das Wacholderaroma wird meist durch Zitrus- oder Orangenoten ergänzt.

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Moderne Gin

Viele Gins von leidenschaftlichen kleinen Brauereien oder der experimentierfreudigen Industrie haben teils andere Hauptaromen, nebst der Wacholderbeere. Aus der Gin – Renaissance sind tolle neue Kreationen entstanden, ob im Eichenfass gelagerte Reserve Gins oder Rosé Varianten, probieren lohnt sich.

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Mixers

Der Klassiker unter den Gin Cocktails ist der Gin Tonic. Es gibt mittlerweile fast so viele Tonics & Mixers wie Gin mit leckeren verschiedenen Aromen.

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Rezept: Gin Tonic

Zubereitung
Füllen Sie das Cocktailglas zur Hälfte mit Eiswürfeln und fügen Sie den Gin hinzu. Füllen Sie mit Thomas Henry Tonic Water auf und dekorieren Sie mit Limetten und Pfefferkörnern.

Geschichte

Mitte des 17. Jahrhunderts heilte der holländische Arzt Franciscus Sylvius mit seinem Wacholderschnaps namens Genever (Wacholder) Magenleiden, Fieber und andere Gebrechen. Während des holländisch-spanischen Krieges entdecken englische Soldaten den Genever für sich und brachten ihn mit auf die Insel und tauften das neue Getränk «Gin». Der Gin war bald nicht nur bei der Marine, sondern in der ganzen Bevölkerung sehr beliebt. Nach 1900 geriet der Gin durch Kriegszeiten und Prohibition in Vergessenheit nur um heute erneut seinen Siegeszug durch Brennereien und Bars anzutreten.

Mazeration

Reinalkohol aus Melasse oder Getreide wird mit Wasser vermischt. In der Brennerei werden die gewünschten Botanicals in den Alkohol gegeben. Die Mischung löst die Aromen aus den Pflanzen und Gewürzen und sorgt für intensive Gin-Aromen.

Dampf-Destillation

In einem Brennkolben, werden die Botanicals in einen Korb über den Alkohol gehängt. Beim Erhitzen steigt der Dampf durch den Korb und nimmt die Aromen der Botanicals auf. Da die Geschmacksstoffe bei der Destillation schwieriger zu gewinnen sind, benötigt man mehr Zutaten, dafür hat man anschliessend einen echten «Distilled Gin». So wird beispielsweise der Bombay Sapphire mittels Dampfinfusion destilliert.