Ihr Garten im Frühling

Rasen, Setzlinge, Bäume und Sträucher richtig pflegen

Ob Ihr Garten im Sommer in erster Linie prachtvoll aussehen soll oder ob Sie sich vielmehr auf selber angebautes Gemüse freuen: Im Frühling entscheidet sich, welchen Genuss Ihnen Ihr Garten im weiteren Verlauf des Jahres bereitet. Lassen Sie Ihren Pflanzen die richtige Pflege zur rechten Zeit zukommen, dann macht das Gärtnern Spass und wird nicht zur Mühsal. Und von Jahr zu Jahr wird mit dem Erfolg auch Ihre Freude am Gärtnern wachsen. Sollten Sie keinen angeborenen grünen Daumen haben: Diesen können Sie trainieren. Mehr als vom oft beschworenen Gespür für die Flora hängt Ihr Erfolg im Garten nämlich davon ab, ob Sie gewisse Grundregeln befolgen. Die wichtigsten haben wir auf dieser Seite für Sie zusammengestellt: Erfahren Sie, wie und womit Profis im Frühling Rasen, Bäume, Sträucher und Beete pflegen. Machen Sie es genauso – und lassen Sie sich von Ihrem Garten belohnen!

Frühling: Zeit für einen Rückschnitt

Beim Schneiden von Bäumen, Sträuchern und Hecken geht es niemals nur ums schmucke Äussere: Durch den fachgerechten Schnitt fördern Sie das gesunde Wachstum der Pflanzen und steigern je nachdem auch den Ertrag an Obst und Beeren. Während Bäume wahlweise auch schon im Winter zurückgeschnitten werden können (bei trockenem Wetter, Temperaturen im Plus-Bereich und abnehmendem Mond oder Neumond) und die meisten Beerensträucher sogleich nach der Ernte (ausser Johannisbeeren, die idealerweise im März geschnitten werden), ist es im Frühling insbesondere Zeit für einen Heckenschnitt. Zwar können Hecken auch im Frühherbst geschnitten werden; im Winter hingegen sollten Sie ihnen Ruhe gönnen. Wichtig ist, dass Sie nur Scheren mit scharfen Klingen verwenden: Saubere Schnitte ohne Quetschen müssen möglich sein. Noch bequemer erledigen Sie den Heckenschnitt mit einer Akku-Heckenschere. Diese Produkte empfehlen wir Ihnen:

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So wird und bleibt Ihr Rasen grün

Wichtig ist es im Frühling, die Rasenpflege nicht zu vernachlässigen. Schon im März beginnt die Saison mit einer ersten Düngung, wobei Sie am besten einen speziellen Startdünger verwenden, zum Beispiel Hauert Geistlich Turbo Rasendünger. Düngen Sie, wenn Regen bevorsteht, so dass der Dünger in die Erde einziehen kann. Mähen wird natürlich auch wieder zum Thema; warten Sie damit aber, bis die Temperaturen auch in der Nacht regelmässig nicht mehr unter 8 bis 10 °C fallen.

Im April ist dann Zeit zum Vertikutieren. Dadurch befreien Sie Ihren Rasen von Rasenfilz, damit er genügend Licht und Luft erhält. Vertikutieren Sie den Rasen einmal in Längs- und einmal in Querrichtung und zwar sogleich, nachdem Sie gemäht haben, bei trockenem Gras aber feuchtem Boden. Danach sollten Sie das Schnittgut entfernen, bevor Sie einen Vertikutiermix streuen und somit dem Boden Saatgut, Substrat und Dünger zuführen. Achten Sie darauf, dass der Boden in den folgenden zwei Wochen konstant feucht bleibt. Im weiteren Verlauf des Frühlings ist relativ häufiges Mähen angesagt.

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Vom Samen zum Setzling zum ..?

Der Frühling ist auch die Zeit für die Anzucht von Pflanzen, besonders von Gemüse. Einige Sorten, etwa Rüebli oder Radieschen, gedeihen am besten von Anfang an im Beet. Viele Gemüsesorten jedoch benötigen schon früher mehr Wärme, als es in einem Gartenbeet in unseren Breitengraden gewährleistet ist – deshalb beginnt die Aufzucht im März auf dem Fenstersims oder im Gewächshaus. Jedenfalls brauchen die Keimlinge nebst Wärme auch viel Licht, und ausserdem natürlich genügend Feuchtigkeit. Zu nass sollte die Erde aber auch nicht sein: Benetzen Sie sie am besten mit einem Handsprüher. Verwenden Sie nährstoffarme Aussaaterde für die Anzucht; so wird die Pflanze angeregt, starke Wurzeln zu bilden.

Als Gefässe können Sie Anzuchttöpfe oder aus Zeitungspapier oder Eierkartons gefertigte Schalen verwenden. Als praktische Alternative bietet sich ein Fensterbank-Treibhaus an. Quelltabletten und Kokostöpfe wiederum haben den Vorteil, dass sie eine separate Anzucht jeder einzelnen Pflanze ermöglichen. Erspart bleibt Ihnen damit das sogenannte Pikieren, das heisst, das Trennen der Einzelpflanzen vor dem Umtopfen in grössere Töpfe. Die Pflanzen sollten nach der Anzucht auf dem Sims nämlich nicht sogleich ins Beet eingepflanzt werden, sondern sich zuerst langsam an das Leben unter freiem Himmel gewöhnen können. Stellen Sie die Töpfe also am Anfang nur für ein paar Stunden pro Tag auf den Balkon oder ins Gewächshaus. Nach einer Weile, wenn das Wetter warm ist und bleibt, kommt dann der Zeitpunkt für das Umpflanzen ins Beet.

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Aufbau eines Hochbeets: die attraktive Alternative



Gegenüber einem konventionellen Gartenbeet bietet ein Hochbeet einige Vorteile – nebst dem, dass Sie sich bei der Arbeit weniger stark bücken müssen. Ein nach unten abgeschlossenes Hochbeet kann auf fast jeder ebenen Unterlage aufgestellt werden und ermöglicht Ihnen das Gärtnern auch ohne Garten. Sollten Sie hingegen über einen Garten verfügen, können Sie den Aufbau eines nach unten offenen Hochbeets in Betracht ziehen: Sie können darin ideale Bedingungen für die Pflanzen schaffen und das Füllmaterial regelmässig erneuern. Idealerweise besteht das Innere eines Hochbeets aus vier Schichten, wie auf der Abbildung sichtbar gemacht.

Nur die oberste Schicht besteht also aus Erde – zum Beispiel Ricoter Balkon- und Hochbeeterde – und wie Sie sehen, eignet sich das Hochbeet ideal zur Verwertung von Gartenabfällen. Aus der grossen Auswahl an Hochbeeten haben wir einige Modelle für unterschiedliche Zwecke und Bedürfnisse für Sie herausgesucht:

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