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«Mein Papi sitzt den ganzen Tag am Computer!» - Einblick in den Zukunftstag 2022

Schon im Zug oder Bus wird deutlich: Der 10. November muss ein spezieller Tag sein. Aussergewöhnlich häufig sind Kinder mit Erwachsenen auf dem Weg zur Arbeit. Grund dafür ist der "Zukunftstag", an dem die Kinder in die Berufe ihrer Eltern "reinschnuppern" können. Auch bei der COMPETEC AG waren heute viele Schülerinnen und Schüler zu Besuch. Wir haben dem jungen Marketing-Team über die Schultern geschaut.

Unter dem Namen «Vater-Tochtertag» fing 2001 alles an. Ziel war, Mädchen Einblicke in klassische Männerberufe zu geben. Nach einiger Kritik sollten dann aber auch die Jungs die Chance bekommen, ihre Eltern bei der Arbeit zu begleiten. Seit 2010 nennt sich das Ganze "Zukunftstag" und mit dem Namenswechsel öffneten sich auch die Horizonte. Es geht nicht mehr in erster Linie darum, in ein geschlechtsuntypisches Arbeitsfeld "reinzuschnuppern". Schülerinnen und Schüler der 5. bis 7. Klassen sollen grundsätzlich Mut und Selbstvertrauen bekommen, ihre Zukunft losgelöst von starren Geschlechterbildern zu gestalten. Sie sollen ihre zukünftigen Berufe also nach ihren Interessen und Talenten auswählen und nicht einfach nach stereotypen Rollenvorstellungen.

Pflegeberufe für die Jungs - Schreinerwerkstatt für die Mädels

Tatsache ist, dass viele Ausbildungen und Berufe immer noch mehrheitlich von Frauen, resp. von Männern gewählt werden. Wer also die Möglichkeit hat, der "tauscht" am Zukunftstag einmal die Seite. Die Idee ist, dass Mädchen zum Beispiel einen Tag in einer Autowerkstatt verbringen, die Jungs in einem Seniorenheim oder im Spital.
In den vergangenen Jahren hat sich dieses Ziel allerdings etwas verschoben. Häufig begleiten die Kinder einfach ihre Eltern bei ihrer Arbeit. Um dem entgegenzuwirken und das Ziel "geschlechteruntypische Arbeitsbereiche" nicht aus den Augen zu verlieren, bieten viele Betriebe Spezialprojekte für Jungs, resp. für Mädchen an.

«Mein Papi sitzt den ganzen Tag am Computer!»

Auch die COMPETEC Gruppe, zu der auch BRACK.CH gehört, hat ihre Türen am Zukunftstag geöffnet. Über 30 Schülerinnen und Schüler schwärmten heute durch unsere Büros in Mägenwil und guckten ihren Eltern über die Schultern.


Drei Mädchen und drei Jungs zwischen 10 und 13 Jahren, sind mit ihren Vätern heute in der Marketingabteilung unterwegs.
Als "Marketingprofis" sollen sie heute bei uns im 2. Stock arbeiten.Produkte aus dem Shop ins beste Licht rücken und diese möglichst wirksam bewerben. Bevor es ans Auswählen und Tippen geht, gibt es eine kleine Führung durch die heiligen Marketinghallen...


Nach dem Rundgang ging's weiter ins Sitzungzimmer. Unsere Kids wurden dort nämlich schon erwartet...


Ob sie denn genau wissen, was die Eltern den ganzen Tag so machen, wollten wir von unseren jungen Besucherinnen und Besuchern wissen.
«Mein Papi sitzt den ganzen Tag am Computer!» sagt ein Mädchen.
Alle lachen. Und ganz so unrecht hat die Zehnjährige nicht. Aber was machen denn die Erwachsenen eigentlich genau vor ihren Bildschirmen?

Ein Schafmilch-Joghurt mit Brokkoli für 10 Franken?


Jetzt geht es ans Eingemachte. Oder besser gesagt an eine Idee, wie man ein Produkt sinnvoll verkaufen könnte. Was dazu braucht?
Natürlich einen Laptop und etwas Zeit und Geduld. Aus dem riesigen BRACK.CH Sortiment wählen alle Kids ihre Lieblingsprodukte aus.

Pokémonkarten zum Beispiel, den Harry Potter-Adventskalender, einen LEGO-Ferrari, eine LED-Stripe-Rolle oder den WM-Fussball.
Sind die Produkte im Shop verfügbar? Was kosten sie, wie sehen die Konkurrenzpreise aus und wie gross ist die Nachfrage? Alles wird recherchiert und nachgeschaut, damit danach ein perfekter Werbebanner für unsere Webseite entstehen kann.
Jetzt aber brauchen alle erst einmal ein kleines Päuschen....


Nach dem Mittagessen geht's wieder zurück an den Bildschirm. Die ausgewählten Produkte werden nochmals genau unter die Lupe genommen, die wichtigsten Infos dazu im System erfasst.
Welchen Titel soll der Text bekommen? Welches Bild passt perfekt als Eyecatcher und welcher Inhalt animiert die Kundschaft zum Kauf?
Mit Hilfe des Teams arbeiten die Kids ganz konzentriert an ihren Marketing-Aufgaben.

Gemeinsam zum perfekten Resultat


Die kleinen Marketinghelfer merken schnell: Zum passenden Text braucht es natürlich auch ein perfektes Bild. In den Bilddatenbanken werden Fotos gesucht und diese dann mit Photoshop bearbeitet und zusammengesetzt.
"Wir könnten zwei Zauberstäbe nehmen und den Adventskalender dann in die Mitte setzen", überlegen sie laut.
"Oder vielleicht nehmen wir doch lieber die Eule", schlägt jemand vor.
"Aber Harry Potter muss unbedingt zu sehen sein!"

Es wird erst heftig diskutiert und dann mit Hilfe der Profis der Banner für die Webseite erstellt.


Das Bild für den Harry Potter Kalender ist bereits fertig. So wird der Adventskalender des Zauberlehrlings auf unserer BRACK.CH Startseite beworben.


Unsere jungen Marketing-Assistenten hatten sichtlich Spass an ihrer neuen Tätigkeit.
«Besser als Schule!» Dieses Statement ist klar und eindeutig.
«Mir haben die Workshops gefallen», ruft jemand anderes.
Und ein Junge sagt beeindruckt: «Ich hätte nicht gedacht, dass ein Banner zu erstellen so viel Arbeit braucht!» Und freut sich: «Toll dass die Banner jetzt wirklich auf der Startseite zu sehen sind. Hoffentlich klicken viele Leute drauf und kaufen die Produkte!»
Das hoffen wir natürlich auch...

Und gab's sonst noch ein Highlight?
Auch da sind sich alle einig:

«Die Süssigkeiten! Die Süssigkeiten!»

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Kathrin Buholzer

Redaktorin, Bloggerin, zuständig für Familienthemen

Eltern-Bloggerin I Mom von 2 Teenie-Girls I Open Air Fan I Bernerin I Rollerskaterin I Testet sehr gerne Wellnesshotels, Haushalts- und Kosmetikgeräte

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