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Unsere Lieblingsprodukte: Maschine MK3 von Native Instruments

In dieser neuen Blog-Serie stellen wir euch regelmässig ein Lieblingsprodukt aus dem Multimedia-Team vor. Sam taucht heute mit euch in die Welt der Beats und Musik Produktion ein.

Mehr Musik machen und weniger Tastatur und Müsli!

Als mittlerweile langjähriger Native Instruments Fan und Maschine-Enthusiast, möchte ich euch die wunderbare Welt der Maschine MK3 näherbringen.

Meine Reise begann dazumal (2012 oder so) mit meinem MacBook Pro, einem PreSonus Interface, zwei KRK Rokit 8 G3, mit der Maschine MK1 Hardware und Maschine Software. Tonstudio: der Keller zu Hause. Wie meine Vorbilder aus der Golden Era wollte ich den SP1200 und MPC-Sound produzieren, und diese Beats für meine ersten eigenen Produktionen verwenden (was ich dann auch gemacht habe, und immer noch mache). Nach der MK1 hatte ich (fast) alle Modelle der Maschine-Serie und arbeite heute mit der MK3. Ich darf mich sogar stolzer Besitzer der Flame Orange nennen, die weltweit auf 100 Stück limitiert war und zum zehnjährigen Jubiläum von Maschine herausgebracht wurde.

Die Verarbeitung der Maschine MK3 ist sehr wertig und für mich hat sie auch die besten Pads auf dem Markt. Sie hat ein Audio-Interface mit Ein- und Ausgängen integriert – man braucht also nicht noch ein separates Interface zu kaufen, sondern kann direkt loslegen. Wenn ihr sie als Interface benutzt, empfehle ich jedoch noch ein Netzteil. Dank den zwei integrierten Displays können alle Parameter der Maschine Software von der Hardware aus bedient werden. Man kann also kreativ sein und muss nicht in den Bildschirm des Rechners schauen.

Die Bedienung will gelernt sein, aber mit einem gewissen Initialaufwand kriegt man das schon hin. Sobald man den Workflow verinnerlicht hat, laufen das Beat-Making und Komponieren wie von selbst. Ob man eine Vinyl samplen, einen Drum-Loop choppen oder sich von der mitgelieferten Sound-Library inspirieren lassen will, alles ist möglich und vom Kontroller aus bedienbar. Wer gerne seine eigenen Sounds designen will, hat dank diverser Engines in der Maschine Software die Möglichkeit dazu. Es gibt Klangerzeuger wie Poly-Synth, Bass-Synth und Drum-Engines. Um diese Sounds dann noch weiter zu verfeinern, sind Effekte wie Hall, Distortion, Limiter und viele weitere integriert und direkt von der Maschine aus nach eigenem Gusto einstellbar. Auch für alle, die bereits eine Lieblings-DAW haben, in der sie kreativ sind, ist die Maschine bestens geeignet. Sie kann nämlich als VST-Plugin integriert werden. Sie eignet sich auch bestens als Stand Alone-Applikation und mit Drag'n'Drop können MIDI-, wie auch Wav-Files exportiert werden für die Weiterverwendung in Ableton, Logic, FL Studio, ProTools und weiterer Software.

Ich selbst benutze die Maschine vor allem für den integrierten Sampler. Ich mache sehr gerne Sample-Beats. Mir gefällt der Workflow und die Möglichkeiten, die man hat, mit den Samples umzugehen. Sei es das Pitchen und Transponieren von Samples, die Emulation von MPC- oder SP-Algorithmen, die einen tollen «Punch» geben, oder die berühmte «crunchyness» verleihen und auch die generelle Anwendung von Compressor und Limiter, die immer zum gewünschten Sound führt. Vom Liveeinsatz bis zu einem fixen Platz im Studio ist also alles möglich mit diesem «Production and Performance System».

Würde ich die Maschine MK3 wieder kaufen oder weiterempfehlen? Meine Antwort ist klar: Ja, ja und nochmals ja!


Maschine MK3 bei uns kaufen

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Samuel Friderich

Product Manager Musik

Beat-Maker und Sänger Sprechgesang I Golden Era Jünger I Leidenschaftlicher Gamer I 90iger Jahre-Enthusiast I Dungeons & Dragons

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