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Pflanzen bewässern mit dem Micro-Drip-System von Gardena

Die Pflanzen in Ihren Gartenbeeten, Töpfen und Hochbeeten sind nicht unbedingt darauf angewiesen, dass Sie sie giessen – sofern ein Bewässerungssystem diese Aufgabe übernimmt. Eine flexible Lösung stellt das Micro-Drip-System von Gardena dar: Es kann sowohl für die grossflächige Bewässerung von Hecken und Beeten im Freien als auch für das Giessen von Topfpflanzen in der Wohnung genutzt werden. Wie das Micro-Drip-System in seinen verschiedenen Ausführungen funktioniert, wie es sich mit anderer smarter Technik vernetzen lässt und welchen Komfortgewinn Sie damit erzielen können – diesen Fragen haben sich unsere Gartenprofis bei BRACK.CH gewidmet.

Die Vorteile der automatisierten Bewässerung liegen auf der Hand: Nie mehr früher vom Wochenendausflug zurückkehren, nur weil der Salat sonst verdurstet; nie mehr darauf angewiesen sein, dass sich die Nachbarn während den Ferien um die Pflanzen kümmern; kein Arbeitsaufwand mehr fürs Giessen. Es winken Ihnen also mehr Freizeit und Flexibilität.

Vorab stellen sich jedoch einige Fragen:

  • Welche Voraussetzungen müssen für den Betrieb eines Bewässerungssystems gegeben sein?
  • Wie aufwendig gestaltet sich der Aufbau?
  • Wie hoch ist der Wasserverbrauch?

Ausserdem interessiert es Sie vielleicht, ob und wie Bewässerungssysteme mit anderen smarten Geräten vernetzbar sind. Wir beantworten diese Fragen anhand des Micro-Drip-Systems von Gardena und stellen damit eine flexible und einfach aufbaubare Lösung näher vor.

Micro-Drip-System für Pflanzreihen und Pflanzflächen

«Tröpfchenbewässerung» – so lautet die ebenso korrekte wie anschauliche Bezeichnung für das Bewässerungsprinzip, das laut Wikipedia schon seit der Antike bekannt ist und das sich auch das Micro-Drip-System zunutze macht: Sparsam aber kontinuierlich fliesst das lebensnotwendige Wasser durch Tropfrohre zu den Pflanzen, wo es optional durch Sprühdüsen oder Regner verteilt wird. Für die Versorgung benötigen Sie einen Aussenwasserhahn; an diesen ist ein Basisgerät von Gardena anzuschliessen, das den Wasserdruck reduziert. Optional haben Sie die Möglichkeit, danach noch ein Düngerbeimischgerät dazwischenzuschalten. Von da aus bringen flexible Verlegerohre das Wasser dorthin, wo es benötigt wird – zu Pflanzreihen (z.B. Hecken), Pflanzflächen (Beeten) und Töpfen. Für alle diese Anwendungen sind von Gardena eigene Komplettsets verfügbar; es ist aber auch möglich, frei zu kombinieren und alle Arten von Gartenpflanzen mit einem einzigen System zu versorgen. Nutzen Sie den «MDS Configurator», um eine Vorstellung von den Möglichkeiten in Ihrem Garten zu erhalten.

So oder so – für jede Bepflanzungsart sollte stets der am besten geeignete Endverteiler gewählt werden: Werden Pflanzreihen mit Tropfrohren, bei denen das Wasser tröpfchenweise aus Öffnungen dringt, optimal versorgt, so ist die Verwendung von Regnern, Sprüh- und Nebeldüsen bei Pflanzflächen angezeigt. Topfpflanzen wiederum wird das Wasser idealerweise durch Endtropfer am Ende von kurzen Rohrabzweigungen zugeführt.

Die schematische Darstellung in der folgenden Abbildung zeigt einen Systemaufbau, bei dem Töpfe, Beete und Hecken vom selben System versorgt werden und in das auch ein Düngerbeimischgerät integriert ist.

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Vom Wasserhahn über das Basisgerät und das optionale Düngerbeimischgerät fliesst das Wasser zu all Ihren Gartenpflanzen und wird dort tröpfchenweise abgegeben.

Wasser sparen bei geöffnetem Hahn

Wenn Sie auf diese Weise das Micro-Drip-System nutzen, ist Ihr Aussenwasserhahn also stets offen. Dennoch fliesst das Wasser nicht ungehemmt: Das Basisgerät sorgt dafür, dass es gestaut wird, und lässt nur genau die vom System benötigte Menge Wasser durch. Letztlich ist diese Menge so minim, dass Sie Ihren Verbrauch sogar merklich senken können, wenn Sie gegenwärtig mit der Giesskanne oder dem Schlauch bewässern. Schalten Sie ausserdem einen Bewässerungscomputer von Gardena zwischen den Hahn und das System (wie auf der obigen Abbildung), dann haben Sie die Möglichkeit, das System zeitgesteuert aus- und wieder einzuschalten. Entspricht dies Ihren Bedürfnissen, dann wählen Sie ein Start-Set mit der Zusatzbezeichnung «automatic», bei dem ein Bewässerungscomputer zum Lieferumfang gehört – oder statten Sie Ihr System mit dem leistungsfähigeren Computermodell «Smart Water Control» aus, um auch per App auf die Steuerung zugreifen zu können; mehr dazu weiter unten.

Versorgung aus dem Wasserspeicher als Alternative

Aus verschiedenen Gründen kann es sein, dass ein Anschluss des Micro-Drip-Systems am Aussenwasserhahn für Sie nicht in Frage kommt: Vielleicht haben Sie gar keinen zur Verfügung, wollen diesen nicht dauerhaft belegen, oder Sie möchten Ihre Pflanzen viel lieber mit gesammeltem Regenwasser versorgen. Sofern Sie über eine Regenwassertonne oder einen anderen Wasserspeicher verfügen, bietet sich in solchen Fällen die Alternative an, eine Wasserpumpe in Verbindung mit einem Filter einzusetzen, um das Micro-Drip-System aus diesem Reservoir zu speisen. So versorgen Sie auf Wunsch Ihre Pflanzen, ganz ohne Leitungswasser zu verbrauchen. Zwar schlägt bei dieser Lösung der Stromverbrauch der Pumpe zu Buche; zweifellos aber profitieren Ihre Pflanzen bei der Nutzung von Regenwasser von zusätzlichen Nährstoffen. Die folgende Abbildung stellt schematisch dar, wie ein Micro-Drip-System in Kombination mit einem anderen Bewässerungssystem von Gardena, dem Pipeline-System, mit Hilfe einer Pumpe aus einem Wasserspeicher gespiesen wird.

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So sieht es aus, wenn der Bewässerungscomputer die Pumpe steuert und diese das System mit Wasser aus dem Speicher versorgt. Zum Micro-Drip-System führt hier eine unterirdische Zuleitung.

Micro-Drip-System als Bewässerungslösung für die Ferien

Aus dem Micro-Drip-System für Topf- und Kübelpflanzen hat Gardena das Urlaubsbewässerungs-Set «City Gardening» entwickelt. Auch bei diesem wird das Wasser durch eine Hauptleitung mit Abzweigungen in die einzelnen Töpfe geleitet. Die Endtropfer sind regulierbar, damit jede Pflanze die individuell richtige Wassermenge erhält.

Das Besondere am Urlaubsbewässerungs-Set: Es wird nicht am Wasserhahn angeschlossen, sondern ist von Grund auf so ausgelegt wie die oben dargestellte Lösung mit Wasserspeicher und Pumpe – bloss im Kleinformat. Ein Wasserbehälter und eine kleine Pumpe, die von einem Transformator mit eingebautem Zeitschalter betrieben wird, sind bereits im Set inbegriffen. Sie bewässern damit bis zu 36 Topfpflanzen aus einem Wasservorrat von 9 Litern. Eine Anwendung drinnen in der Wohnung ist bedenkenlos möglich; Sie können das System aber natürlich auch draussen nutzen, und das nicht nur während den Ferien, sondern auf Wunsch die ganze Gartensaison lang: So stellen Sie die Bewässerung von Topf- und Kübelpflanzen auf unkomplizierte Weise sicher, falls Ihnen kein freier Wasserhahn zur Verfügung steht.

Wie smart ist das Micro-Drip-System?

Im Gegensatz zu anderen Smart-Garden-Lösungen funktioniert das Micro-Drip-System also ganz ohne Computer- und Datenübertragungstechnologie, wenn Sie das so wollen: Schliessen Sie das System an die Wasserquelle an, und Sie brauchen sich nicht weiter darum zu kümmern. Möchten Sie die automatische Bewässerung einmal unterbrechen, zum Beispiel wenn es regnet, dann ist das Micro-Drip-System genauso schnell auch wieder abgeschaltet.

Wollen Sie jedoch systematisch nur zu bestimmten Zeiten bewässern, sodass ein regelmässiges Ein- und Ausschalten nötig wird, dann werden Sie kaum ohne Bewässerungscomputer auskommen wollen. Kombinieren Sie einen solchen mit einem Bodenfeuchtesensor, dann erlangt das System sogar eine gewisse Intelligenz und setzt selbständig mit dem Bewässern aus, wenn es geregnet hat.

Eine Vernetzung mit anderen Geräten erlauben die einfacheren Bewässerungscomputer jedoch nicht – dafür benötigen Sie das Modell «Smart Water Control». Über die Integration ins «Smart System» von Gardena hinaus ermöglicht dieses auch die Einbindung in diverse herstellerunabhängige Smart-Home-Lösungen, wodurch sich zahlreiche potenzielle «Wenn-Dann»-Verknüpfungen mit anderen Geräten ergeben. Näher informiert die folgende Infobox über die diesbezüglichen Optionen.

Smarte Integration des Micro-Drip-Systems

Gardena hat selber ein Smart-Garden-System entwickelt, das als in sich geschlossene Lösung genutzt werden kann und ganz einfach «Smart System» heisst. Mähroboter, die mit der sogenannten «smart App» verbunden werden, sind ebenso darin integrierbar wie Bewässerungssysteme in Verbindung mit dem Bewässerungscomputer «Smart Water Control». Zusätzlich benötigt das System ein «Smart Gateway» von Gardena als Zentrale, die via LAN oder WLAN mit dem Internetrouter verbunden ist. Darüber hinaus sind Sensoren für Bodenfeuchte, Temperatur und Lichtstärke integrierbar. Die Einstellungen nehmen Sie via App vor oder nutzen alternativ das Web-Portal. Mehr über das «Smart System» erfahren Sie bei Gardena.

Einige herstellerübergreifende Einbindungsoptionen umfasst das «Smart System» von Haus aus; unter dem Stichwort der «smarten Partnerschaften» informiert Gardena darüber. Ausserdem behandeln die «Smart System FAQs» auch Fragen der herstellerübergreifenden Kompatibilität. Über die von Gardena selber unterstützten Optionen hinaus gibt es aber noch andere Smart-Home-Lösungen, die das «Smart System» integrieren können. Nutzen Sie eine von diesen, dann werden Sie diese Möglichkeit wahrnehmen wollen – und sei es nur schon, damit Sie Ihre Gardena-Geräte mit derselben App programmieren können, statt eine separate verwenden zu müssen. Links mit Informationen dazu, wie die Integration in vier verbreitete Smart-Home-Plattformen gelingt, haben wir im Folgenden für Sie zusammengestellt:

Entspricht das Micro-Drip-System Ihren Bedürfnissen, dann können Sie es gut in einem Bereich Ihres Gartens testen und später erweitern. Für den Einstieg bieten sich verschiedene Komplettsets an; drei von diesen haben wir unten für Sie verlinkt. Darüber hinaus präsentieren wir Ihnen Komponenten, die unsere Gartenprofis bei BRACK.CH empfehlen, um neue oder bestehende Systeme individuell zu komplettieren:

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Wie viel Gartenarbeit kann Ihnen smarte Technik abnehmen?

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