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Waschen

Richtig Waschen soll gelernt sein! Es gibt wichtige Dinge, welche man beim Waschen beachten muss, damit nichts schief geht.

Um Verfärbungen zu vermeiden, muss die Wäsche als erstes anhand der Farbe sortiert werden. Man unterscheidet hier zwischen Weiss- und Buntwäsche. Vor allem Farbtöne wie rot, schwarz oder dunkelblau tendieren dazu Farbe abzugeben (je nach Alter des Kleidungsstücks). Um auf Nummer sicher zu gehen, gibt es auch die Möglichkeit dem Waschgang Farb- und Schmutzfangtücher beizulegen, welche zusätzlich vor Verfärbungen schützen sollen.

Je nach Empfindlichkeit der Wäschestücke lohnt es sich ausserdem nach dem Material zu sortieren. Wird eine Textilie zu heiss gewaschen, kann dies die Folge haben, dass der flauschige Lieblingspulli plötzlich einige Nummern kleiner ausfällt oder sich neu ganz kratzig anfühlt. Am besten beachtet man die Pflegehinweise auf den Etiketten. Diese geben die Temperatur vor und ob ein Kleidungsstück eventuell bloss Handwäsche verträgt (z.B. Wolle, Seide).

Für eine saubere Trennung empfehlen wir unsere Wäschekörbe in den verschiedensten Grössen und Formen. Praktisch sind auch Wäschesammler mit mehreren Fächern.

Damit sich der BH nicht in der Lieblingsbluse verfängt, gibt es sogenannte Wäscheschutzbeutel. So schützt man gewisse Kleidungsstücke voneinander oder kann kleine Wäschestücke von den grossen trennen.

Beim Waschmittel sollte man aus rein ökologischer Sicht auf Waschpulver zurückgreifen. Im Gegensatz zu Flüssigwaschmittel ist dies meist in Karton verpackt. Auch die Zusammensetzung des Waschpulvers ist umweltfreundlicher. Wer besonderen Wert auf Nachhaltigkeit beim Waschen legt, empfehlen wir die Waschmittelstreifen von bluu.

Weichspüler ist, wie der Name bereits verrät, dafür zuständig, dass sich die Wäsche weicher anfühlt. Gleichzeitig lässt er die Wäsche dank eines angenehmen Dufts frischer und sauberer wirken. Weichspüler sollte jedoch sparsam verwendet werden. Denn leider haben die enthaltenen Duft- und Farbstoffe Auswirkungen auf die Umwelt. Auch kann er bei gewissen Materialien dazu führen, dass diese weniger saugfähig sind mit der Zeit (z.B. Geschirrtücher, Sportbekleidung).

Jetzt kann es aber losgehen: Die sortierte Wäsche kann nun in die Waschmaschine gefüllt und das Waschmittel (und eventuell der Weichspüler) hinzugefügt werden. Dann nur noch das entsprechende Programm auswählen und der Rest erledigt die Waschmaschine.

Weitere Waschhelfer

Trocknen

Um Wäsche zu trocknen, gibt es zwei Möglichkeiten: Den Wäschetrockner (auch Tumbler genannt) oder einen Wäscheständer. Viele Haushalte verfügen heutzutage über einen Tumbler – dies war noch vor einigen Jahren längst nicht der Fall. So hat man früher auch öfter zum Wäscheständer oder einer Wäscheleine gegriffen. Es ist sicherlich die nachhaltigere Methode, da dadurch kein Strom verbraucht wird und bei sorgfältigem Aufhängen, kann man sich danach das Bügeln auch gleich sparen.

Doch was, wenn einem der nötige Platz dazu fehlt oder die Zeit zum Trocknen nicht ausreicht, da man in einem Mehrfamilienhaus lebt und nur einen einzigen Waschtag hat? In diesem Fall ist ein Wäschetrockner sicherlich schneller und auch platzsparender. Doch Achtung: Nicht alle Kleidungsstücke sollte man Tumblern. Auch hier im Zweifelsfall auf das Etikett achten und die Wäsche lieber aufhängen, um das Material zu schonen.

Eine kleine Faustregel: Was bei 60 Grad gewaschen werden darf, darf auch problemlos in den Wäschetrockner.

Bügeln

Wie schon beim Trocknen muss man auch beim Bügeln ein Auge auf das Material und bestenfalls auf das Etikett haben. Darauf ist ein Bügeleisen-Symbol abgebildet. Ist dieses durchgestrichen, so darf das Kleidungsstück nicht gebügelt werden, da der Stoff sehr hitzeempfindlich ist. Ist ein Bügeleisen mit einem Punkt zu sehen, so sollte es bei niedriger Temperatur gebügelt werden. Drei Punkte bedeuten, dass man das Bügeleisen auf die höchste Stufe stellen darf.

Am besten lässt sich die Wäsche faltenfrei bügeln, wenn sie noch leicht feucht ist. Wenn Sie vorab wissen, dass Sie die Wäsche direkt nach dem Trocknen bügeln, kann dies im Wäschetrockner mit dem Trocknergang "Bügeltrocken" entsprechend eingestellt werden. Wird die Wäsche erst später gebügelt und ist somit schon vollständig getrocknet, kann man sie mit dem im Bügeleisen integrierten Wassersprüher oder einem Handsprühgerät befeuchten.

Mit einem Bügelbrett lässt sich Ihre Wäsche auf der perfekten Höhe bügeln, um Rückenschmerzen vorzubeugen. Am besten wird es auf Hüfthöhe eingestellt. Ist der Bügelbrettbezug fleckig oder in die Jahre gekommen, können Sie ihn ganz einfach waschen oder natürlich auch durch einen Neuen ersetzen. Am besten befestigen Sie den Bezug am Bügelbrett, wenn er noch feucht ist. So ist er nach dem Trocknen optimal gespannt und faltenfrei.

Bügelmuffel statten sich am besten mit einem normalen Bügeleisen aus. Dies reicht vollkommen aus. Bügeln Sie jedoch oft und gerne, so lohnt es sich eine Dampfbügelstation zu kaufen. Das Bügeln ist dadurch wesentlich einfacher, da die Station heisseren Dampf mit höherem Druck freigibt. So wird die Wäsche schneller glatt. Das Wasser befindet sich zudem in einem separaten Tank und nicht im Eisen selbst und hat somit weniger an Gewicht und man benötigt dadurch auch weniger Kraft. Die Anschaffung ist allerdings wesentlich teurer und benötigt auch mehr Platz.

Noch platzsparender und sehr handlich ist die Dampfbürste. Kleidungsstücke lassen sich so ganz einfach – ohne Brett – an einem Bügel glätten. Das tragbare Gerät lässt sich auch gut auf Reisen mitnehmen. Allerdings ersetzt es die Feinarbeiten eines Bügeleisens nicht! Je nach Kleidungsstück und Stoff muss man dennoch zum Bügeleisen greifen.

Für saubere, faltfreie Wäsche

Kleider aufbewahren

Im heutigen Zeitalter gibt es viele Haushalte, welche auf grosse, sperrige Kleiderschränke verzichten und dafür nur mit Kleiderständern arbeiten. Die Kleidung muss dadurch nicht zusammengelegt, sondern kann einfach mit einem Kleiderbügel aufgehängt werden.

Um empfindliche Kleidungsstücke zu schützen, gibt es Schutzhüllen in unterschiedlichen Grössen. So haben Staub und Motten keine Chance. Auch ist es nützlich, wenn Sie beispielsweise die Saisonkleidung im Keller oder Estrich aufbewahren, da der nötige Platz fehlt. Mit diesen Schutzhüllen sollte Ihrer Kleidung auch dort nichts passieren.

Nähen

«Do it yourself» liegt voll im Trend. Die einen Backen, die anderen Kochen und wiederum andere beginnen mit dem Nähen. Einfache Schnittmusteranleitungen sind dabei eine grosse Hilfe. Doch das wichtigste Utensil ist natürlich die Nähmaschine und das entsprechende Zubehör.

Kreieren Sie eine eigene Kollektion oder schneidern sich Ihr nächstes Fastnachtskostüm selbst. Mit einer professionellen Nähmaschine lassen sich gekaufte Kleidungsstücke auch gut ausweiten, kürzen oder reparieren. Nähanfänger sollten allerdings eine grosse Portion Geduld und Zeit mit sich bringen. Denn Nähen will gelernt sein – und dies geschieht leider nicht über Nacht!

Wohntextilien

BRACK.CH bietet eine grosse Auswahl an Textilien für drinnen und draussen. Beginnend bei lustigen, bunten Fussmatten für den Eingangsbereich, über Teppiche für den Innenbereich sowie für die Terrasse. Weiter geht es zu stilvollen Kissen fürs Wohn- und Schlafzimmer oder die Gartenlounge und kuschligen Wohndecken für die kälteren Tage. Auch finden Sie eine Vielzahl an Badezimmertextilien und Geschirrtüchern für die Küche bei uns. In unserer Schlafwelt entdecken Sie alles, was Sie für einen guten und gesunden Schlaf benötigen.