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Camping: Was einpacken?

Bei gewissen Dingen merkt man erst, dass man Sie braucht, wenn man Sie braucht. Katrin Spuler –Produktmanagerin unseres Camping-Sortiments – musste bei ihren ersten Camping-Ferien deswegen ein paar unangenehme Erfahrungen machen. Damit Ihnen nicht dasselbe passiert, verrät Katrin ihre wichtigsten drei Camping-Essentials und was sonst noch unbedingt ins Gepäck sollte.

Eigentlich hatten wir in unseren ersten Camping-Ferien viel zu viel eingepackt – aus Angst davor, womöglich etwas Wichtiges vergessen zu haben. Schlussendlich hatten wir dann zwar viel Gepäck dabei, aber eben nicht nur das Richtige. Doch was nützt Ihnen unnötiges Gepäck?

Generell empfehle ich deswegen: Überlegen Sie sich bei allem, was Sie mitnehmen: Brauche ich das wirklich? Auf der anderen Seite denkt man bei vielen Dingen im Voraus überhaupt nicht, dass sie nützlich sein könnten.

Die aus meiner Camping-Erfahrung wichtigsten drei Dinge sind:

Schnur & Kabelbinder

Beim Campen kommt es immer wieder vor, dass etwas befestigt werden muss. Ein Stück Schnur und Kabelbinder sind dann Gold wert. Normalerweise – wenn Sie nicht gerade abseits der Zivilisation wild campen – werden Sie keine Probleme haben, irgendwo ein Knäuel Schnur und ein paar Kabelbinder kaufen zu können. Wir nehmen aber jeweils beides von zu Hause mit – dann sind die beiden Dinge gleich griffbereit, wenn es mal schnell gehen muss.

Die Schnur lässt sich auch als Wäscheleine einsetzen – von daher ein sehr einfaches, aber hilfreiches Camping-Essential.

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SchnurKabelbinder

Schnelltrocknendes Badetuch

Surfer-Junge mit schnelltrocknendem Mikrofaser-Badetuch über der Schulter
© Slowtide

Sobald die Duschbrause abgestellt ist, fange ich sofort an zu bibbern. Dann brauche ich schnell mein Frottiertuch. In unseren ersten Camping-Ferien musste ich mich aber ein paar Mal mit einem durchnässten Frottiertuch abreiben. Wenn wir am Vorabend zur Abkühlung in den See gesprungen waren, konnte die Baumwolle über Nacht meist nicht trocknen, weil es einfach nicht warm genug war. Wir mussten dann teilweise abwägen was uns wichtiger war: das romantische Schwimmen bei Sonnenuntergang oder eine angenehme Dusche am nächsten Morgen mit trockenem Handtuch

Das war eines der ungemütlichsten Erlebnisse.

Mit einem schnelltrocknenden Badetuch haben wir dieses Problem nicht mehr. Und die schnelltrocknenden Tücher sind auch wesentlich kompakter und leichter im Gewicht als herkömmliche Frottiertücher aus Baumwolle – von daher eine super Investition und nicht mehr wegzudenken.

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Faltbare Tupperware

Zwei Personen richten Snacks an auf einem abgesägten Baumstrunk

Es gelang uns leider nicht immer, genau so viel zu kochen, wie wir auch essen mochten.

Wegwerfen war für uns aber keine Option. Die Essensreste deshalb in der Pfanne aufzubewahren ist zwar sehr unpraktisch – mussten wir aber gezwungenermassen so handhaben.

Wir sind jeweils mit dem Van unterwegs. Dort hätten wir genügend Platz für normale Tupperware. Wir packen aber trotzdem faltbare Tupperware ein, weil diese praktischer zum Verstauen sind. Und im Van haben wir den Luxus, noch eine Kühlbox mitnehmen zu können. So müssen wir die Essensreste nicht gleich am nächsten Tag aufbrauchen.

Wer mit dem Zelt unterwegs ist, hat normalerweise keine Kühlbox dabei. Allzu lange sollten die Essensreste aber selbstverständlich nicht ungekühlt sein. Ich empfehle deshalb, die Reste vom «Zmittag» zum «Znacht» zu essen, respektive die vom «Znacht» zum nächsten «Zmittag».

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Weitere Essentials

Neben diesen drei weniger offensichtlichen Camping-Essentials gibt es eine Reihe weiterer Dinge, die beim Campen sehr hilfreich sind. Wir haben sie für Sie in drei Bereiche unterteilt:


Küche & Essen

Fangen wir an mit der Wanne aus Kunstoff (oder Metall) für Schmutzgeschirr. Gerade wenn man mit dem Van unterwegs ist und sich erlauben kann, etwas mehr Geschirr mitzunehmen, stellt sich vor dem Abwasch die grosse Frage: Wie bugsieren wir die ganzen Teller, Pfannen und das Besteck zur Abwaschstelle des Campingplatzes?

Klar geht der Transport zum Waschtrog auch mit einem Plastiksack, aber eine Wanne für Schmutzgeschirr ist wesentlich praktischer. Noch besser, wenn man das mobile Spülbecken nach dem Einsatz wieder platzsparend zusammenfalten kann.

Extrem praktisch fürs Campen sind auch Bienenwachstücher. Sie eignen sich ideal für angeschnittenes Gemüse, Brot und Käse. Die Inhaltsstoffe im Bienenwachs verhindern das Wachstum von Bakterien, zudem sind die Tücher waschbar und wiederverwendbar.

Spezielle Camping-Gewürzsstreuer beinhalten die gängigsten Gewürze in einem einzigen Gewürzstreuer. Das ermöglicht würziges Kochen bei minimalem Platzbedarf – ideal fürs Camping. Ebenfalls unerlässlich für die Camping-Küche sind Kocher, Essgeschirr und Kochgeschirr. Und wer mit dem Fahrzeug unterwegs ist, kann sich den Luxus einer Kühlbox leisten. Ein Must, wenn Sie kühle Drinks geniessen und frische Lebensmittel aufbewahren möchten. Wer auf Camping-Plätzen mit Strom unterwegs ist, kann auf Kompressor-Kühlboxen zurückgreifen. Diese lassen sich meist auch mit Strom aus dem Zigaretten-Anzünder des Fahrzeugs betreiben, so ist die Kühlung auf dem Weg zum nächsten Zwischenstopp sichergestellt. Für Camping-Plätze ohne Strom sind Absorber-Kühlboxen geeignet. Aus technischen Gründen müssen Absorber-Kühlboxen aber absolut geradestehen, um zu funktionieren. Mehr Infos über alle Arten von Kühlboxen finden Sie in unserem Kühlboxen-Ratgeber.

Hygiene

Manche Camping-Plätze im Ausland haben nicht den Hygiene-Standard, den wir aus der Schweiz kennen. Deswegen nehme ich jeweils einen Gymbag mit, in dem ich meine frischen Klamotten verstaue und den ich an der Türe der Dusche aufhängen kann.

Und auch die Flip-Flops sind ein absolutes Muss, damit ich nicht barfuss auf dem schmutzigen WC-Boden rumlaufen muss.

Einfach praktisch

Ein guter Camping-Stuhl ist nicht zu unterschätzen. Das sehe ich ähnlich wie Jason und Claudine, die zusammen die Welt mit ihren Velos umrunden. Nach einem langen Tag gibt es fast nichts Schöneres, als einen kühlen Drink im Camping-Stuhl zu geniessen. Und die ultraleichten Stühle von Helinox nehmen so wenig Platz in Anspruch, dass sie auch Backpacker mitnehmen können.

Passend zu den Camping-Stühlen gehört auch ein Tisch zu unserer Standard-Ausrüstung. Zwar ist es auch möglich, auf dem Boden zu essen oder sich einen fix-installierten Tisch zu suchen, aber den Komfort eines eigenen Tisches gönnen wir uns gerne.

Gutes Licht ist ebenfalls wichtig. Neben einer klassischen Taschenlampe habe ich auch eine Camping-Lampe dabei. Der Unterschied zwischen Camping-Lampe und Taschenlampe besteht darin, dass die Camping-Lampe auf dem Tisch oder Boden abgestellt werden kann und dann rundum Licht abgibt. Perfekt, für gemütliches Beisammensein am Abend. Die Taschenlampe hingegen ist dann nützlich, wenn man was suchen muss.

Den Rucksack brauchen wir für kleine Tagesausflüge. Beim Backpacken ist zwar ein Rucksack sowieso dabei, aber ein kleiner Rucksack für kurze Ausflüge ist dennoch angenehmer und einfacher zu handhaben. Für den Einkauf nehmen wir jeweils noch eine Stofftasche mit. Diese lässt sich kompakt zusammenfalten und mehrfach verwenden – die Stofftasche spart also Platz und reduziert Müll.

Wer abends gerne noch in der Dämmerung entspannt draussen sitzen will, sollte unbedingt ein Insektenschutzmittel einpacken. Hier gibt es verschiedene Methoden. Mit dem Insektenspray haben nur die Personen einen echten Schutz, die sich eingesprüht haben. Mückenkerzen und Verdampfer wie Thermacell hingegen halten die Mücken ganz von der gemütlichen Runde fern. Mückenkerzen sind etwas weniger wirksam als Thermacell, dafür aber auch die günstigere Variante.

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