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Fujifilm X-H2 – Neues Flaggschiffmodell der X Serie mit 40.2 Megapixel-Sensor und 8K-Video

Letzte Woche hat Fujifilm am X Summit NYC 2022, die bereits angekündigte neue Systemkamera X-H2 mit 40.2 Megapixel-Sensor, vorgestellt. Als neues Flaggschiffmodell erweitert sie, neben ihrer Schwester der X-H2S, die X Serie welche dank APS-C Bildsensor hohe Bildqualität in einem kompakten Gehäuse vereinen.

Wie ihr Schwestermodell repräsentiert auch die X-H2 die neuste Kameratechnologie von Fujifilm. Mit ihrer hohen Leistungsfähigkeit wird sie auch professionellen Ansprüchen gerecht. Während die X-H2S mehr auf Geschwindigkeit ausgelegt ist, liegt die Stärke der X-H2 vor allem in ihrer hohen Sensorauflösung und damit einer überragender Detailwiedergabe auf den Bildern.



X-Trans CMOS 5 HR-Sensor und X-Prozessor 5

Das Herzstück der X-H2 ist der neue 40.2 Megapixel X-Trans CMOS 5 HR-Sensor mit rückwärtiger Belich­tung. Er verfügt über einen verbesserten Bildverarbeitungs­algorithmus, der eine hohe Auflösung ohne störendes Bildrauschen ermöglicht. Zudem bietet die Kamera die bislang höchste Auflösung der X Serie. Sie ist weltweit die erste APS-C-Kamera die Videos in 8K/30p Apple ProRes-Qualität aufnehmen kann, und das direkt auf der Speicherkarte.

Dank einer weiterentwickelten Pixelstruktur steht ISO 125 nun als Standard-Empfindlichkeit zur Verfügung. Die kürzeste Verschlusszeit wurde von 1/32.000 Sek. auf 1/180.000 Sek. erhöht. Dadurch eröffnen sich neue Möglichkeiten in der kreativen Fotografie, wenn die Umgebung sehr hell ist. Ob an sonnigen Sommertagen oder im Winter auf der Skipiste. Mit geöffneter Blende wird ein schöner Bokeh-Effekt erzielt oder schnelle Bewegungen mit kurzer Verschlusszeit, für maximale Schärfe, werden eingefroren.



«Pixel Shift Multi-Shot» und HEIF-Bildformat

Die Funktion «Pixel Shift Multi-Shot» nimmt nacheinander 20 RGB-Bilder im Rohdatenformat auf, dabei verschiebt sich der Bildsensor minimal nach jeder Belichtung. Mit der kostenlosen Software «Pixel Shift Combiner», lassen sich die Bilddateien zu einem einzelnen Foto mit 160 Megapixel zusammenfügen. Vor allem im Kunst- und Kulturbereich, wie bei hochwertigen Fine-Art Bildern oder für fotografische Digitalisierungen, ist diese Funktion sehr interessant.

Die X-H2 unterstützt das HEIF-Bildformat, das 10-Bit-Bilddateien liefert, die bis zu 30 Prozent kleiner sind als Standard-JPEG-Dateien.


Intelligenter Autofokus

Der leistungsstarke X-Prozessor 5 der X-H2 bietet eine objektorientierte Autofokus-Funktion mit Motiverkennung basierend auf künstlicher Intelligenz. Der mittels Deep-Learning-Technologie entwickelte Algorithmus erkennt und verfolgt nicht nur Gesichter und Augen von Menschen und Tieren, sondern hält auch alles was vorbeifährt, wie Autos und Motorräder, zuverlässig im Fokus. Der Fotograf kann sich so ganz auf das Motiv konzentrieren.

Der 40.2 Megapixel-Sensor besitzt mehr Phasendetektionspixel als die bisherigen Modelle der X Serie, was im AF-S-Modus zu einer noch präziseren Fokussierung führt. Die X-H2 wie auch die X-H2S, verfügen über einen neuen AF-Algorithmus zur Vorhersage von Objektbewegungen, was eine noch zuverlässigere Schärfe­nachführung bei der kontinuierlichen Scharfstellung (AF-C) ermöglicht. Der Video-AF-Algorithmus wurde ebenfalls optimiert, da 8K-Videos eine besonders präzise Fokussierung erfordern.



Fujinon XF 56mm f/1.2 R WR

Ebenfalls wurde das neue Fujinon XF 56mm f/1.2 R WR vorgestellt, welches eine Weiterentwicklung des bestehenden 56mm f/1.2 R Objektivs ist. Es wurde besonders Wert daraufgelegt, dass die neue Linse mit der hohen Auflösung von 40.2 Megapixel zurechtkommt und scharfe und kontrastreiche Bilder liefert. Während sich das Vorgängermodell vor allem für die Porträtfotografie eignete, lässt sich das neue XF 56mm f/1.2 R WR auch für eine Vielzahl anderer Aufnahme­situationen einsetzen, wie für Reportage-, Street-, Reise-, Landschafts- oder Produktfotografie. Es besticht mit einer faszinierenden Motivschärfe und einem wunderschönen Bokeh.

Fujifilm bestätigt auch, dass die seit 2021 vorgestellten Objektive XF 18mm f/1.4, XF 23mm f/1.4 und XF 33mm f/1.4 bereits auf die neue Kamera hin konstruiert wurden. Somit besteht bereits jetzt ein Line-up von Festbrennweiten, welche die X-H2 voll unterstützen.



Fujinon GF 20-35mm f/4 R WR



Zum Schluss wurde noch das mit Spannung erwartete neue Ultra-Weitwinkel-Zoomobjektiv Fujinon GF 20-35mm f/4 R WR vorgestellt. Es erweitert die Einsatzmöglichkeiten der spiegel­losen Systemkameras der Fujifilm GFX Serie, deren grossformatiger Sensor rund 1.7-mal grösser ist als ein Kleinbildsensor. Das Objektiv eignet sich ideal für anspruchsvolle Landschafts- und Architektur Fotografie, um einen möglichst grossen Motivausschnitt detail­reich erfassen zu können.

Die optische Konstruktion besteht aus 14 Elementen, darunter zahlreiche Speziallinsen, die typische Abbildungsfehler kurzer Brennweiten effektiv minimieren und ein hohes Auflösungsvermögen über die gesamte Bildfläche gewährleisten. Die hochwertige Nano GI-Vergütung sorgt für eine brillante Detail- und Farbwiedergabe bei jeder Einstellung. Trotz der hohen Abbildungs­leistung und der konstanten Lichtstärke von f/4 ist das GF 20-35mm f/4 R WR mit nur 725 Gramm überraschend leicht.



Die neue Fujifilm X-H2 wird in den zwei Varianten «Body only» und im Kit mit dem Fujinon XF 16-80mm f/4 R OIS WR verfügbar sein. Die Kamera und die zwei neuen Objektive sind ab Ende September 2022 im Handel erhältlich.




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Claudia Kürschner

Content Marketing Manager Multimedia

Fotografin I Kopfhörer-Fan I Metalhead I PC-Gamer I Luzernerin I liebt Filme, Regen und Reptilien

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