1994
|
Gründung der Firma Brack Consulting
Roland Brack, der die Firma heute noch leitet, studierte Elektrotechnik mit Fachrichtung Mikroelektronik an der Fachhochschule Windisch. Im Dachgeschoss seines Elternhauses baute er PCs zusammen und schnürte Pakete, die er eigenhändig auf die Post brachte. Als die Arbeit zunahm, begannen Kollegen und Verwandte mitzuhelfen.
|
|
|
|
1996
|
Erster Mitarbeiter und Umzug nach Mägenwil
Im August 1996 wurde Andreas Fischer eingestellt, der heute noch bei Brack Electronics AG arbeitet. Ende Jahr bezog das Startup-Unternehmen Büros im 1993 erbauten Gewerbepark in Mägenwil. So grosszügig diese Räume zuerst scheinen: schon innert Jahresfrist mussten weitere dazugemietet werden.
|
|
|
|
1998
|
Neues Informatik-System
Die Einführung einer ERP-Software erlaubte dem schnell wachsenden Unternehmen, Geschäftsprozesse und Auftragsbearbeitung effizient zu gestalten. Die dadurch gesteigerte Produktivität schlug sich direkt in der Kundenzufriedenheit und damit im Umsatz nieder. So war bald ein erneuter Umzug angesagt. Es erwies sich als äusserst praktisch, dass die nötigen zusammenhängenden Räumlichkeiten im Gewerbepark verfügbar waren.
|
|
|
|
99/00
|
Online-Shop und Logistikzentrum
Brack Consulting erkannte schon früh die Bedeutung des Internets und entwickelte einen eigenen Webshop. Dieser trug 1999 rund 20 % des Gesamtumsatzes von inzwischen 16 Millionen bei. Das Jahr 2000 stand ganz im Zeichen der Logistik: Aus dem Lager wurde eines der modernsten Logistikzentren der Schweiz. Jede Warenlieferung konnte jetzt mit Hilfe von Barcode-Scannern auf Richtigkeit und Vollständigkeit überprüft werden. Dazu kam eine Seriennummernverwaltung, welche die Garantieabwicklung beschleunigte.
|
|
|
|
2001
|
Der erste Disti-Award
Durch eine perfektionierte Zusammenarbeit mit der Post konnte Brack Consulting die eigene Versandkapazitäten massiv steigern und für 96% der Pakete die Zustellung am Folgetag garantieren. Um die ausgefeilte Logistik auch Wiederverkäufern zu Verfügung zu stellen, führte Brack die anonyme Direktlieferung ein: Händler konnten so die Bestellungen ihrer Kunden rasch erfüllen und unter eigenem Namen liefern lassen. Der Einsatz für Händlerkunden machte sich bezahlt: In der grossen jährlichen Leserumfrage der Zeitschrift IT-Reseller gewann Brack Electronics den ersten Platz in der Kategorie Komponentendistribution. Diese Auszeichnung steht für überdurchschnittliche Leistungen im Bereich Verkauf, Support, Logistik und Preisniveau. Im gleichen Jahr erweiterte die Firma ihre Lager- und Technikräumlichkeiten auf über 2'000 m2.
|
|
|
|
2002
|
Reseller-Shop
Seit Mitte 2000 arbeitete Brack zusammen mit dem Aargauer IT-Dienstleister Belos Informatik an der Entwicklung einer Shop-in-Shop Lösung für Wiederverkäufer. Diese sollte es Händlern ermöglichen, das gesamte Brack-Sortiment in die eigene Website zu integrieren. Wichtig war, dass alle Daten zeitnahe aktualisiert wurden, der Bestellvorgang vollautomatisch und zuverlässig ablief und das Design sich vom Betreiber an den eigenen Auftritt anpassen liess. Als die Lösung Ende 2001 erstmals angeboten wurde, bestand sie die Feuerprobe auf Anhieb. In den folgenden sechs Monaten wurden 180 Shops online geschaltet.
|
|
|
|
2002
|
Direktimport und antizyklisches Wachstum
Auslandkontakte wurden ein wichtiger Pfeiler der Geschäftstätigkeit. So erlaubten Direktimporte, zunehmend attraktive Nischenprodukte und Premieren anzubieten. Mit der Eröffnung eines Einkaufsbüros in Taiwan verbesserte Brack die eigene Position bei Preisverhandlungen und Qualitätssicherung. Während die Branche unter einem schwachen Markt litt, verzeichnete Brack ein ungebremstes Wachstum: Über 40'000 Pakete wurden in jenem Jahr versendet.
|
|
|
|
2003
|
Brack Consulting wird Brack Electronics AG
Die Firma wurde 2003 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Mit dem Namenswechsel trug man den aktuellen Marktgegebenheiten Rechnung: Die Grenzen zwischen PC-Hardware und Audio-Video-Geräten verwischten zunehmend. Logo und Corporate Identity wurden im gleichen Zuge komplett überarbeitet. Einen besonderen Geschäftserfolg feierte Brack mit der Einführung des ASUS Pundit: In den ersten drei Verkaufsmonaten wurden über 1000 Stück verkauft und Brack gewann damit als Distributor das Vertrauen von ASUS, dem weltgrössten Mainboard Hersteller.
|
|
|
|
2004
|
ASUS-Distribution und stetiges Wachstum
Anfang Jahr übernahm Brack als erster Schweizer Distributor den Import von ASUS Notebooks und legt damit den Grundstein für den Erfolg dieser neuen ASUS-Produktelinie in der Schweiz. Weitere Meilensteine in diesem Jahr waren die Übernahme des Warenlagers der konkursiten Computer Express und eine vollständige Überarbeitung des Resellershops. Dieser wurde unterdessen von über 300 Händlern verwendet. Zum krönenden Abschluss gewann Brack zum zweiten mal den Disti-Award von IT-Reseller.
|
|
|
|
2005
|
Von Umsatzrekord zu drittem Disti-Award
Im Januar erzielte Brack Electronics AG mit 7,8 Millionen Franken den höchsten Monatsumsatz der Firmengeschichte und versendete 11592 Pakete. Büro-, Lager- und Technikräume wurden nochmals erweitert und das Wachstum durch die Übernahme zweier Online-Shops angekurbelt. Erneut wählten über 1000 IT-Händler Brack Electronics AG zum besten Komponentendistributor. Die Zahlen Ende Jahr: 75 Millionen Umsatz mit 75 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, davon drei Lernende.
|
|
|
|
2006
|
Viele kleine Schritte und ein grosser
Das Brack-Sortiment erfuhr Anfang Jahr mit der Aufnahme von Audio-Komponenten für Musiker eine weitere Professionalisierung. Erwähnenswert in der Komponenten-Sparte waren die Übernahme der Exklusivdistribution von Zalman (Kühlkomponenten) und der Zertifizierung als Microsoft OEM Solution Partner. Mit der Aufschaltung von synology.ch wurde dem Erfolg der Storage-Lösungen von Synology Rechnung getragen, die Brack seit 2004 importiert. Im September übernahm Brack Electronics AG die im gleichen Haus ansässige COS Distribution AG und benannte sie in Alltron AG um. Dieser in vieler Hinsicht logische Schritt führte praktisch zu einer Verdoppelung der Firmengrösse. In knapp zwei Monaten wurden die Informatik, das Lager von nunmehr 15'000 m2 und der Kundendienst zusammengelegt. Die Synergien führten nicht zu Stellenabbau: Die Pflege des auf 9500 Artikel angewachsenen Sortiments verlangte den Einsatz aller verfügbaren Kräfte. Was sich im November auszahlte: Brack Electronics gewann den vierten Disti-Award für den besten Schweizer Komponentendistributor.
|
|
|
|
2007
|
Die millionste Rechnung und der fünfte Disti-Award
Ende Mai wurde die Rechnungsnummer 1'000'000 ausgestellt. Der betroffene Kunde erhielt einen Warengutschein. Brack Electronics brauchte für die ersten Hunderttausend Rechnungen mehr als dreieinhalb Jahre. Anders 2007: Jetzt ging es nur noch drei Monate, bis wieder 100'000 Rechnungen ausgestellt wurden. Durch zwei Kundenübernahmen, im Juli die Kunden der ehemaligen SwissMegaByte/preisnachlass24.com und im Oktober der Spartacus, erweiterte das Unternehmen seinen Kundenstamm. In Sachen Mitarbeiter- und Umsatzwachstum gehörte Brack Electronics 2007 zu Europas 500 aufstrebendsten Firmen («Europe's 500»-Liste, Rang 396). Mit 18 Lernenden beschäftigte die Firma im Schuljahr 2007/2008 so viele Lernende wie noch nie. Und der Fachhandel war dem Unternehmen erneut gewogen: Zum fünften Mal durfte Roland Brack den «Disti-Award» als Schweizer Distributor des Jahres für Komponenten und Peripherie entgegen nehmen.
|
|
|
|
2008
|
Neuer Online-Shop und der schnellste PC der Schweiz
Im Frühjahr übernahm Brack Electronics die Kunden des Online-Shops priceshop.ch und des Software-Spezialisten RES Software. Auf Grund zunehmenden Platzmangels im Mä-genwiler Gewerbepark kaufte das Unternehmen ein Lagerhaus im nahen Brunegg und vergrösserte seine Logistik um 30'000 m3. An der Messe «Orbit-iEX» in Zürich stellte das Unternehmen seine PC-Montage-Kompetenz unter Beweis und präsentierte «Godfather», den schnellsten PC mit handelsüblichen PC-Komponenten. Ab Juli hat das Unternehmen seinen Online-Auftritt zunächst gestalterisch überarbeitet, später umfassend modernisiert. Im Herbst erreichte CEO Roland Brack das Finale des Unternehmerpreises «Entrepreneurs Of The Year» der Schweizer Ernst & Young. Mit Beginn des neuen Schuljahrs wuchs die Zahl der beschäftigten Lernenden auf 30 an. Und noch eine Zahl: Ende Jahr überstieg die Anzahl an Lagerartikeln erstmals die 20’000-er-Marke.
|
| |
|
2009
|
Events, E-Commerce und Ehrungen
15 Jahre! Brack Electronics beging das Jubiläumsjahr mit einem Tag der offenen Tür: Der Einladung folgten mehrere Tausend Besucher. Radio Argovia übertrug live vom Event, Promis wie Seven oder Whitney Toyloy waren zugegen. Der Erlös kam der St.-Josef-Stiftung zugute.
Das Unternehmen gewann 2009 den Aargauer Unternehmerpreis, den IT Reseller Award als bester PC-Hersteller und erhielt im Comparis-Vergleichstest die Note 5,6 – Top 3 bei den Schweizer IT-Shops!
Einen erfolgreichen Start im Februar legte www.daydeal.ch hin. Bracks Liveshopping-Ableger war der erste seiner Art in der Deutschschweiz und zog einige Nachahmer nach sich. Aushängeschild Guido von DayDeal avancierte zu einer Kultfigur mit wachsender Fan-Community.
Und eine weitere Pioniertat: Bracks über 25'000 Lagerartikel wurden erstmals klimaneutral versandt – das «Pro Clima»-Programm der Post machte es möglich.
|